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Spielbericht Bundesliga: Eintracht Frankfurt – SC Freiburg
Mit einem ganz späten Tor durch Hamit Altintop gelang Frankfurt der verdiente 2:1-Sieg über schwache Freiburger.
Von Bekir DURBIN
Frankfurt. Die Eintracht Frankfurt hat zuhause mit einem späten Tor den SC Freiburg mit 2:1 (1:1) besiegt.
PERSONAL & TAKTIK
Trainer Skibbe setzte mit Halil Altintop auf eine einzelne Spitze. Der Türke wurde unter anderem von Selim Teber und Alexander Maier aus dem Mittelfeld unterstützt.
Auf der Gegenseite setzte Trainer Robin Dutt ebenso mit Cissé auf eine einzelne Spitze. Makiadi stand als Unterstützung direkt hinter ihm offensiv ausgerichtet.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die ersten zehn Minuten waren noch ziemlich ausgeglichen, doch dann drückte Freiburg etwas mehr. Schusters Freistoß kann Nikolov aber zur Ecke fausten, aus der sich nichts ergibt (14.). Auf beiden Seiten passierte hier und da mal ein Fehlpass, aber keine Mannschaft konnte das zur Genüge ausnutzen. Frankfurt drückte danach stärker und kam dem Tor immer näher, doch wie Fußball so ist, ging dann Freiburg in Führung. Nikolov lässt den Ball nach einer Flanke gleich zweimal fallen und Papis Cissé lässt sich nicht zweimal bitten und hält den Fuß hin, um das 0:1 zu erzielen. Im Gegenzug fast der Ausgleich, aber Pouplin kann mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Das Tor hatte Frankfurt aber etwas aus dem Takt gebracht. Die Gäste spielten munter weiter auf das Frankfurter Tor. Den Ausgleich fand Frankfurt dann doch noch vor der Pause. Köhler lässt sich an der Strafraumgrenze theatralisch fallen. Schiedsrichter Rafati zückt die gelbe Karte, aber nicht für Köhler, sondern für Toprak, der ihn gar nicht berührt hat. Der „Gefoulte“ tritt zum Freistoß selber an und zirkelt ihn über die Mauer in den Kasten, Pouplin ohne Chance (40.). Somit ging es dann mit einem 1:1 in die Kabine.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Die zweite Hälfte begann gemäßigter. Beide Teams tasteten sich etwas an den Durchgang heran. Bei Frankfurt lief sehr viel über Halil Altintop, der an fast jeder Aktion beteiligt war. Weiterhin leisteten sich beide Teams sehr viele Fehler wie der Freiburger Neuzugang Cissé, der ohne zu schauen den Ball vor dem eigenen Strafraum dem neuen Mann Caio auflegt. Den Schuss kann Pouplin aber zur Ecke klären (64.). In der Offensive lief bei den Gästen so gut wie gar nichts mehr. Die Freiburger waren so ungefährlich, dass Frankfurts Keeper Nikolov kalt wurde und er sich ein zusätzliches Leibchen reichen ließ, bevor er einen Freistoß aus der Luft abfing (71.). Das Spiel verflachte mit der Zeit immer mehr und auch die Fans fingen an, einzuschlafen. Dann aber kam Caio mit einem gewaltigen Weckruf. Sein Schuss aus gut 30 Metern knallt an die Latte (80.). Das Publikum war wieder wach. Die Hessen versuchten es dann nochmal durch Ochs (85), aber auch er scheiterte. Beide Mannschaften hatten sich schon auf eine Punkteteilung eingestellt, doch dann passierte es doch noch. Franz drischt den Ball nach vorne, Maier gewinnt das Kopfballduell und legt für Halil Altintop auf, der überlegt und gekonnt mit einem Heber aus knapp 14 Metern Pouplin überwindet und das Stadion in Ekstase schießt. Frankfurt und Altintop holen sich damit alle drei Punkte.
SCHLÜSSELSZENE & SPIELER
Halil Altintop und Caio waren die beiden herausstechenden Spieler bei den Frankfurtern. Bei den Freiburgern war Cissé zur Stelle, um Nikolov zu bestrafen.
SPIELER DES SPIELS – Halil Altintop
Man hat ihm das Tor das gesamte Spiel über gegönnt. Er war immer da, wenn es für Frankfurt vorwärts ging. Mal hat er geschossen, mal geflankt oder gepasst. Eine konstante Gefahr für die Abwehr der Freiburger und immer hellwach, was er dann beim dramatischen Siegtor demonstrierte. Der Türke ist, wenn er es vorher nicht schon war, in Frankfurt angekommen.
SCHIEDSRICHTER: Babak Rafati – Note 5
Hätte eine höhere Note bekommen, wenn er den Frankfurtern nicht den Freistoß zum 1:1 gegeben hätte, der keiner war. Der Spielverlauf wurde dadurch nachhaltig beeinflusst. Manchmal reicht eben nur ein einziger Fehler. Da er an anderen Stellen aber richtig gepfiffen und gerechte gelbe Karten verteilt hat (ausgenommen Toprak), rettet das hier noch die Note.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE – 5
Durchgang eins war unterhaltsam. Durchgang zwei etwas dröge und unspektakulär. Erst in der allerletzten Minute konnte Frankfurt den verdienten Sieg durch Altintop festmachen.
FAZIT
Über die gesamten 90 Minuten hinweg gesehen geht das Ergebnis mehr als in Ordnung. Die Eintracht war die spielbestimmende Mannschaft und hatte mehr vom Spiel. Dass man auf das Tor bis zur letzten Minute warten musste, machte den Sieg umso schöner und dramatischer. Ein verdienter Sieg für die Hessen. Die Gäste haben einfach zu wenig getan, um sich einen Punkt zu erobern und müssen jetzt gegen den Abstieg kämpfen, während Frankfurt auf die Europapokalplätze schielt.
Eure Meinung: Geht das Ergebnis in Ordnung?
Frankfurt. Die Eintracht Frankfurt hat zuhause mit einem späten Tor den SC Freiburg mit 2:1 (1:1) besiegt.
PERSONAL & TAKTIK
Trainer Skibbe setzte mit Halil Altintop auf eine einzelne Spitze. Der Türke wurde unter anderem von Selim Teber und Alexander Maier aus dem Mittelfeld unterstützt.
Auf der Gegenseite setzte Trainer Robin Dutt ebenso mit Cissé auf eine einzelne Spitze. Makiadi stand als Unterstützung direkt hinter ihm offensiv ausgerichtet.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die ersten zehn Minuten waren noch ziemlich ausgeglichen, doch dann drückte Freiburg etwas mehr. Schusters Freistoß kann Nikolov aber zur Ecke fausten, aus der sich nichts ergibt (14.). Auf beiden Seiten passierte hier und da mal ein Fehlpass, aber keine Mannschaft konnte das zur Genüge ausnutzen. Frankfurt drückte danach stärker und kam dem Tor immer näher, doch wie Fußball so ist, ging dann Freiburg in Führung. Nikolov lässt den Ball nach einer Flanke gleich zweimal fallen und Papis Cissé lässt sich nicht zweimal bitten und hält den Fuß hin, um das 0:1 zu erzielen. Im Gegenzug fast der Ausgleich, aber Pouplin kann mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Das Tor hatte Frankfurt aber etwas aus dem Takt gebracht. Die Gäste spielten munter weiter auf das Frankfurter Tor. Den Ausgleich fand Frankfurt dann doch noch vor der Pause. Köhler lässt sich an der Strafraumgrenze theatralisch fallen. Schiedsrichter Rafati zückt die gelbe Karte, aber nicht für Köhler, sondern für Toprak, der ihn gar nicht berührt hat. Der „Gefoulte“ tritt zum Freistoß selber an und zirkelt ihn über die Mauer in den Kasten, Pouplin ohne Chance (40.). Somit ging es dann mit einem 1:1 in die Kabine.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Die zweite Hälfte begann gemäßigter. Beide Teams tasteten sich etwas an den Durchgang heran. Bei Frankfurt lief sehr viel über Halil Altintop, der an fast jeder Aktion beteiligt war. Weiterhin leisteten sich beide Teams sehr viele Fehler wie der Freiburger Neuzugang Cissé, der ohne zu schauen den Ball vor dem eigenen Strafraum dem neuen Mann Caio auflegt. Den Schuss kann Pouplin aber zur Ecke klären (64.). In der Offensive lief bei den Gästen so gut wie gar nichts mehr. Die Freiburger waren so ungefährlich, dass Frankfurts Keeper Nikolov kalt wurde und er sich ein zusätzliches Leibchen reichen ließ, bevor er einen Freistoß aus der Luft abfing (71.). Das Spiel verflachte mit der Zeit immer mehr und auch die Fans fingen an, einzuschlafen. Dann aber kam Caio mit einem gewaltigen Weckruf. Sein Schuss aus gut 30 Metern knallt an die Latte (80.). Das Publikum war wieder wach. Die Hessen versuchten es dann nochmal durch Ochs (85), aber auch er scheiterte. Beide Mannschaften hatten sich schon auf eine Punkteteilung eingestellt, doch dann passierte es doch noch. Franz drischt den Ball nach vorne, Maier gewinnt das Kopfballduell und legt für Halil Altintop auf, der überlegt und gekonnt mit einem Heber aus knapp 14 Metern Pouplin überwindet und das Stadion in Ekstase schießt. Frankfurt und Altintop holen sich damit alle drei Punkte.
SCHLÜSSELSZENE & SPIELER
Halil Altintop und Caio waren die beiden herausstechenden Spieler bei den Frankfurtern. Bei den Freiburgern war Cissé zur Stelle, um Nikolov zu bestrafen.
SPIELER DES SPIELS – Halil Altintop
Man hat ihm das Tor das gesamte Spiel über gegönnt. Er war immer da, wenn es für Frankfurt vorwärts ging. Mal hat er geschossen, mal geflankt oder gepasst. Eine konstante Gefahr für die Abwehr der Freiburger und immer hellwach, was er dann beim dramatischen Siegtor demonstrierte. Der Türke ist, wenn er es vorher nicht schon war, in Frankfurt angekommen.
SCHIEDSRICHTER: Babak Rafati – Note 5
Hätte eine höhere Note bekommen, wenn er den Frankfurtern nicht den Freistoß zum 1:1 gegeben hätte, der keiner war. Der Spielverlauf wurde dadurch nachhaltig beeinflusst. Manchmal reicht eben nur ein einziger Fehler. Da er an anderen Stellen aber richtig gepfiffen und gerechte gelbe Karten verteilt hat (ausgenommen Toprak), rettet das hier noch die Note.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE – 5
Durchgang eins war unterhaltsam. Durchgang zwei etwas dröge und unspektakulär. Erst in der allerletzten Minute konnte Frankfurt den verdienten Sieg durch Altintop festmachen.
FAZIT
Über die gesamten 90 Minuten hinweg gesehen geht das Ergebnis mehr als in Ordnung. Die Eintracht war die spielbestimmende Mannschaft und hatte mehr vom Spiel. Dass man auf das Tor bis zur letzten Minute warten musste, machte den Sieg umso schöner und dramatischer. Ein verdienter Sieg für die Hessen. Die Gäste haben einfach zu wenig getan, um sich einen Punkt zu erobern und müssen jetzt gegen den Abstieg kämpfen, während Frankfurt auf die Europapokalplätze schielt.
Eure Meinung: Geht das Ergebnis in Ordnung?
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