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Spielbericht Bundesliga: TSG Hoffenheim – Hannover 96
Die Talfahrt von Hannover 96 geht rasant weiter. Bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen die TSG Hoffenheim konnten die Niedersachsen das zehnte Mal in Folge keinen Sieg einfahren. Für die Gastgeber war es dagegen der erste Dreier nach der Winterpause.
Von Torsten PAULY
Hannover 96 spielte vor allem in der zweiten Halbzeit wie ein Absteiger, hatte nur einen echten Torschuss, der dann auch drin war, aber ansonsten war vor allem im Vorwärtsgang nicht viel los. Die TSG Hoffenheim verpasste es dagegen gegen die schwachen Gäste, den Sack viel früher zuzumachen.
PERSONAL & TAKTIK
Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick begann mit drei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche (0:2 bei Schalke 04). Abwehrchef Josip Simunic war nach seiner Gelb-Sperre wieder dabei, kehrte anstelle von Nilsson wieder in die Innenverteidigung zurück. Außerdem begannen Obasi und Maicosuel von Anfang für Eichner und Vukcevic.
Hannovers Coach Mirko Slomka setzte von Beginn an in der Abwehr auf Sofian Chahed, für den Sergio Pinto auf der Bank Platz nehmen musste. Leon Andreasen kam für den angeschlagenen Bruggink ins Team. Rama und Hanke mussten den beiden Neuzugängen Elson und Arouna Kone weichen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Begegnung begann mit ein paar Minuten Verzögerung, weil Schiedsrichter Helmut Fleischer etwas gegen die Arbeitskleidung von Hoffenheims Keeper Timo Hildebrand hatte, die doch sehr seiner glich. Viel passierte im ersten Durchgang nicht bis zur 35. Minute. Die Gäste standen prima in der Defensive und spielten nach ihren Möglichkeiten ganz prima mit. Aber nur bis zur 35. Minute, da spielte Ibertsberger und Chinedu Obasi die Kugel exzellent zu, der legt herrlich auf Carlos Eduardo zurück, der von der Strafraumgrenze den Ball von halb links ins lange Ecke hämmerte. Keine fünf Minuten später stürmte Carlos Eduardo in den Strafraum und konnte von Hannovers Christian Schulz nur mit einer Grätsche gestoppt werden. Klare Sache: Elfmeter. Den verwandelte Kapitän Sejad Salihovic ganz clever.

SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Slomka versuchte mit einem Doppelwechsel zur Pause noch mal frischen Schwung reinzubringen, allein seine Spieler verstanden das Signal offensichtlich nicht. Hoffenheim bestimmt das Spiel nach dem Wechsel nun viel deutlicher als in der ersten Halbzeit. Nach wunderbarer Kombination stand in der 57. Minute Stürmer Ibisevic an der Strafraumgrenze völlig frei, doch sein Schuss zischte knapp am Gehäuse vorbei. Statt dem möglichen 3:0 nutzte im Gegenzug Hannovers Neuzugang Arouna Kone die einzige Chance der Gäste im zweiten Durchgang mit einem wunderschönen Tor aus spitzem Winkel (57.). Wer gedacht hatte, dass Hannover noch mal richtig Dampf macht, sah sich getäuscht, Hoffenheim bleib die bessere und überlegene Mannschaft. In der 73. Minute hatte erneut Ibisevic die Entscheidung auf dem Fuß, als er nach tollem Solo, den Ball aus spitzem Winkel wieder nur um Zentimeter am Pfosten vorbeisetzte. Von Hannover kam bis zum Schlusspfiff nichts, einfach rein gar nichts. In dieser Verfassung ist Hannover ein klarer Abstiegskandidat.
SPIELER DES SPIELS: Carlos Eduardo
Der Brasilianer hatte sich vorm Spiel viel vorgenommen, wollte endlich das erste Bundesligator für die Hoffenheimer 2010 machen – gesagt, getan. Den ersten machte er selbst, den zweiten bereitete er mit seinem Solosprint in den Sechszehner vor, wo er von Schulz nur per Foul gestoppt werden konnte.

SCHIEDSRICHTER: Helmut Fleischer – Note: 7
Hatte mit einer alles in allem fairen Partie keine Probleme und lag bei seine Entscheidungen weitgehend richtig.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Die Statistik zum Spiel
FAZIT
Die TSG Hoffenheim zeigte eine gute Leistung, verpasste es aber die Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen und früh für eine Entscheidung zu sorgen. Hannover zeigte in der 1. Halbzeit gute Ansätze. Den Niedersachsen kann man ur wünschen, dass die starken Neuzugänge Elson und Kone schnell in die Mannschaft integriert werden können und wieder für mehr Gefahr in der Offensive sorgen können.
Hannover 96 spielte vor allem in der zweiten Halbzeit wie ein Absteiger, hatte nur einen echten Torschuss, der dann auch drin war, aber ansonsten war vor allem im Vorwärtsgang nicht viel los. Die TSG Hoffenheim verpasste es dagegen gegen die schwachen Gäste, den Sack viel früher zuzumachen.
PERSONAL & TAKTIK
Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick begann mit drei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche (0:2 bei Schalke 04). Abwehrchef Josip Simunic war nach seiner Gelb-Sperre wieder dabei, kehrte anstelle von Nilsson wieder in die Innenverteidigung zurück. Außerdem begannen Obasi und Maicosuel von Anfang für Eichner und Vukcevic.
Hannovers Coach Mirko Slomka setzte von Beginn an in der Abwehr auf Sofian Chahed, für den Sergio Pinto auf der Bank Platz nehmen musste. Leon Andreasen kam für den angeschlagenen Bruggink ins Team. Rama und Hanke mussten den beiden Neuzugängen Elson und Arouna Kone weichen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Begegnung begann mit ein paar Minuten Verzögerung, weil Schiedsrichter Helmut Fleischer etwas gegen die Arbeitskleidung von Hoffenheims Keeper Timo Hildebrand hatte, die doch sehr seiner glich. Viel passierte im ersten Durchgang nicht bis zur 35. Minute. Die Gäste standen prima in der Defensive und spielten nach ihren Möglichkeiten ganz prima mit. Aber nur bis zur 35. Minute, da spielte Ibertsberger und Chinedu Obasi die Kugel exzellent zu, der legt herrlich auf Carlos Eduardo zurück, der von der Strafraumgrenze den Ball von halb links ins lange Ecke hämmerte. Keine fünf Minuten später stürmte Carlos Eduardo in den Strafraum und konnte von Hannovers Christian Schulz nur mit einer Grätsche gestoppt werden. Klare Sache: Elfmeter. Den verwandelte Kapitän Sejad Salihovic ganz clever.

SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Slomka versuchte mit einem Doppelwechsel zur Pause noch mal frischen Schwung reinzubringen, allein seine Spieler verstanden das Signal offensichtlich nicht. Hoffenheim bestimmt das Spiel nach dem Wechsel nun viel deutlicher als in der ersten Halbzeit. Nach wunderbarer Kombination stand in der 57. Minute Stürmer Ibisevic an der Strafraumgrenze völlig frei, doch sein Schuss zischte knapp am Gehäuse vorbei. Statt dem möglichen 3:0 nutzte im Gegenzug Hannovers Neuzugang Arouna Kone die einzige Chance der Gäste im zweiten Durchgang mit einem wunderschönen Tor aus spitzem Winkel (57.). Wer gedacht hatte, dass Hannover noch mal richtig Dampf macht, sah sich getäuscht, Hoffenheim bleib die bessere und überlegene Mannschaft. In der 73. Minute hatte erneut Ibisevic die Entscheidung auf dem Fuß, als er nach tollem Solo, den Ball aus spitzem Winkel wieder nur um Zentimeter am Pfosten vorbeisetzte. Von Hannover kam bis zum Schlusspfiff nichts, einfach rein gar nichts. In dieser Verfassung ist Hannover ein klarer Abstiegskandidat.
SPIELER DES SPIELS: Carlos Eduardo
Der Brasilianer hatte sich vorm Spiel viel vorgenommen, wollte endlich das erste Bundesligator für die Hoffenheimer 2010 machen – gesagt, getan. Den ersten machte er selbst, den zweiten bereitete er mit seinem Solosprint in den Sechszehner vor, wo er von Schulz nur per Foul gestoppt werden konnte.

SCHIEDSRICHTER: Helmut Fleischer – Note: 7
Hatte mit einer alles in allem fairen Partie keine Probleme und lag bei seine Entscheidungen weitgehend richtig.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Die Statistik zum Spiel
FAZIT
Die TSG Hoffenheim zeigte eine gute Leistung, verpasste es aber die Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen und früh für eine Entscheidung zu sorgen. Hannover zeigte in der 1. Halbzeit gute Ansätze. Den Niedersachsen kann man ur wünschen, dass die starken Neuzugänge Elson und Kone schnell in die Mannschaft integriert werden können und wieder für mehr Gefahr in der Offensive sorgen können.
Goal.com-Flutlicht
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