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VfB Stuttgart: Ohne Hitze wieder spitze
Seit Dezember zieht Christian Gross als Trainer die Fäden beim VfB Stuttgart und seine leistungsbezogene Personalpolitik forderte gleich ein prominentes Opfer: Thomas Hitzlsperger, ambitionierter Nationalspieler und zu Saisonbeginn noch Kapitän der Schwaben.
Von Dirian EL AMINE
Stuttgart. Um wieder Spielpraxis zu bekommen und seine Chancen auf eine Nominierung für die anstehende Weltmeisterschaft zu erhöhen, wechselte Thomas Hitzlsperger zu Lazio Rom und hinterließ als Führungsspieler eine klaffende Lücke in der Hierarchie der Stuttgarter. Doch die Mannschaft scheint diesen Verlust nicht nur schmerzfrei zu kompensieren, im Gegenteil: Hitzlspergers Weggang wirkt regelrecht stimulierend auf das Team, alle drei Rückrundenspiele wurden gewonnen. Stuttgart ist wieder da und präsentierte sich zuletzt lauffreudiger und spielerisch überlegener denn je: Ohne Hitze ist Stuttgart wieder spitze!
Der Erfolg ist zurück
Khedira, Kuzmanovic und Träsch übernehmen Hitzlspergers Rolle im defensiven Mittelfeld. Allesamt überzeugen sie, spielen nicht nur sicherer als der Kapitän sondern wirken vor allen Dingen explosiv und dennoch stets konzentriert. Mit Jens Lehmann hat in den ersten beiden Rückrundenspielen, in denen Hitzlsperger jeweils nicht in der Startelf stand, sogar noch ein weiterer Führungsspieler aufgrund einer Rotsperre gefehlt und dennoch überzeugte der Meister von 2007.
Die neue Hierarchie
Ein Bekenntnis zu einer flachen Hierarchie ohne Führungsspieler wie bei Tabellennachbar Hoffenheim? Oder etwa doch ein Zugeständnis an Autorität an Spieler wie die jungen Tasci und Khedira oder Rückkehrer Hleb? Jedenfalls brilliert der VfB wieder, druckvoll spielt das Mittelfeld nach vorn und unterstützt die reanimierten Marica und Progrebnyak im Sturm. Thomas Hitzlsperger vermisst zumindest keiner mehr am Neckar.
Der Erfolg ist zurück
Khedira, Kuzmanovic und Träsch übernehmen Hitzlspergers Rolle im defensiven Mittelfeld. Allesamt überzeugen sie, spielen nicht nur sicherer als der Kapitän sondern wirken vor allen Dingen explosiv und dennoch stets konzentriert. Mit Jens Lehmann hat in den ersten beiden Rückrundenspielen, in denen Hitzlsperger jeweils nicht in der Startelf stand, sogar noch ein weiterer Führungsspieler aufgrund einer Rotsperre gefehlt und dennoch überzeugte der Meister von 2007.
Die neue Hierarchie
Ein Bekenntnis zu einer flachen Hierarchie ohne Führungsspieler wie bei Tabellennachbar Hoffenheim? Oder etwa doch ein Zugeständnis an Autorität an Spieler wie die jungen Tasci und Khedira oder Rückkehrer Hleb? Jedenfalls brilliert der VfB wieder, druckvoll spielt das Mittelfeld nach vorn und unterstützt die reanimierten Marica und Progrebnyak im Sturm. Thomas Hitzlsperger vermisst zumindest keiner mehr am Neckar.
Goal.com-Flutlicht
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