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Spielbericht Bundesliga: Bayer Leverkusen – SC Freiburg
Bayer Leverkusen steht wieder an der Spitze! Der Tabellenführer verdiente sich mit einer abgezockten Leistung drei Punkte gegen den SC Freiburg. Ausschlaggebend für den 3:1-Heimsieg waren fünf verrückte Minuten in Durchgang eins.
(fab) Leverkusen. Bayern München und der FC Schalke hatten gestern vorgelegt, Bayer Leverkusen zog heute gegen den SC Freiburg nach. Die Elf von Jupp Heynckes bezwang den Aufsteiger mit 3:1 und präsentierte sich dabei äußerst kaltschnäuzig.
Personal & Taktik
„Never change a winning team“ - Jupp Heynckes blieb bei seiner Startformation der letzten Wochen. Das bedeutete für Patrick Helmes erneut nur einen Platz auf der Ersatzbank. Simon Rolfes (Knorpelschaden im Knie) und Gonzalo Castro (Jochbeinbruch) standen Heynckes verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Der SC Freiburg lief im bewährten 4-4-2 auf. Mohamadou Idrissou, der gerade vom Afrika-Cup zurückgekehrt war, rutschte wieder in die Startelf. Er stürmte gemeinsam mit Papiss Cissé. Die Außenpositionen im Mittelfeld besetzten Cedric Makiadi und Julian Schuster, Routinier Ivica Banovic konnte die Reise zum Spitzenreiter wegen einer Verletzung nicht antreten.
Spielverlauf 1. Hälfte
Lange Zeit wirkte die Partie in der BayArena keineswegs wie das Duell zwischen einem Tabellenführer und einem Abstiegskandidaten. Freiburg trat forsch auch, suchte immer wieder den Weg in die Offensive und beschäftigte Leverkusen sehr gut. Bayer hatte zwar die erste Chance des Spiels, doch Stefan Kießling scheiterte freistehend an Simon Pouplin im Freiburger Kasten (10.). Auf der Gegenseite vergaben der SC eine Doppelchance, schließlich musste René Adler einen Schuss von Mohamadou Idrissou von der Linie kratzen (12.).
Den ordentlichen Eindruck der ersten halben Stunde machte die Elf von Robin Dutt dann innerhalb von nur fünf Minuten kaputt: Zunächst köpfte Stefan Kießling eine Barnetta-Flanke zur Bayer-Führung ein (36.). Davon noch geschockt, leistete sich Simon Pouplin einen bösen Fauxpas, als er einen Rückpass genau in die Füße von Eren Derdiyok spielte. Der Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und traf aus 15 Metern zum 2:0 (37.). Doch damit noch nicht genug der Leverkusener Kaltschnäuzigkeit, denn Sami Hyypiä erhöhte nach einer Ecke von Toni Kroos mit einem wuchtigen Kopfstoß auf 3:0 (40.).
Spielverlauf 2. Hälfte
Bayer diktierte nach dem Seitenwechsel zunächst das Geschehen und hatte rund 60 Prozent Ballbesitz. Große Chance blieben dennoch Mangelware. Lediglich Eren Derdiyok konnte sich nach gut einer Stunde im Sechzehner durchsetzen, scheiterte aber zunächst an Pouplin und im Nachschuss auch an Heiko Butscher (63.). Praktisch aus dem Nichts brachte Freiburgs Felix Bastians wieder ein wenig Spannung in das Spiel: Er vernaschte Daniel Schwaab auf der linken Seite und schloss aus spitzem Winkel ab. René Adler patzte und ließ das Leder in die kurze Ecke passieren (66.). Bei einsetzendem Schneetreiben war dies der letzte Höhepunkt in einem allenfalls durchschnittlichen Bundesliga-Spiel.
Schlüsselspieler
Bayer 04 hatte in Stefan Kießling und Sami Hyypiä seine stärksten Spieler. Tranquillo Barnetta überzeugte im offensiven Mittelfeld und auch Toni Kroos hatte einige gute Ideen. Allerdings trat die Bayern-Leihgabe nicht so dominant wie in den letzten Spielen auf.
Bei den Gästen gefiel Cedric Makiadi, der Michal Kadlec auf der rechten Seite wiederholt vor Probleme stellte. Auch Torschütze Felix Bastians spielte ordentlich. Torjäger Idrissou war anzumerken, dass er erst vor wenigen Tagen vom Afrika-Cup zurückgekehrt war.
Schlüsselszene
Nur 66 Sekunden nach dem Führungstreffer musste Simon Pouplin erneut hinter sich greifen. Der Freiburger Schlussmann Derdiyoks 2:0 mit einem bösen Schnitzer eingeleitet und damit unfreiwillig für die Vorentscheidung gesorgt (37.).
Spieler des Spiels
Bayer Eren Derdiyok zeigte erneut, warum er derzeit den Vorzug vor Patrick Helmes erhält. Er arbeitete viel und belohnte sich mit einem Treffer.
Schiedsrichter – Note: 8.5
Wolfgang Stark (Ergolding) leitete dieses Spiel exzellent. Die Vorteils-Regel legte er sehr gut aus und lag bei allen brenzligen Situationen richtig.
Spielnote: 4.5
Beide Teams haben in dieser Saison sicher schon bessere Leistungen abgeliefert. Die Partie war bestenfalls munter, spielerisch blieb einiges im Argen.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
Personal & Taktik
„Never change a winning team“ - Jupp Heynckes blieb bei seiner Startformation der letzten Wochen. Das bedeutete für Patrick Helmes erneut nur einen Platz auf der Ersatzbank. Simon Rolfes (Knorpelschaden im Knie) und Gonzalo Castro (Jochbeinbruch) standen Heynckes verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Der SC Freiburg lief im bewährten 4-4-2 auf. Mohamadou Idrissou, der gerade vom Afrika-Cup zurückgekehrt war, rutschte wieder in die Startelf. Er stürmte gemeinsam mit Papiss Cissé. Die Außenpositionen im Mittelfeld besetzten Cedric Makiadi und Julian Schuster, Routinier Ivica Banovic konnte die Reise zum Spitzenreiter wegen einer Verletzung nicht antreten.
Spielverlauf 1. Hälfte
Lange Zeit wirkte die Partie in der BayArena keineswegs wie das Duell zwischen einem Tabellenführer und einem Abstiegskandidaten. Freiburg trat forsch auch, suchte immer wieder den Weg in die Offensive und beschäftigte Leverkusen sehr gut. Bayer hatte zwar die erste Chance des Spiels, doch Stefan Kießling scheiterte freistehend an Simon Pouplin im Freiburger Kasten (10.). Auf der Gegenseite vergaben der SC eine Doppelchance, schließlich musste René Adler einen Schuss von Mohamadou Idrissou von der Linie kratzen (12.).
Den ordentlichen Eindruck der ersten halben Stunde machte die Elf von Robin Dutt dann innerhalb von nur fünf Minuten kaputt: Zunächst köpfte Stefan Kießling eine Barnetta-Flanke zur Bayer-Führung ein (36.). Davon noch geschockt, leistete sich Simon Pouplin einen bösen Fauxpas, als er einen Rückpass genau in die Füße von Eren Derdiyok spielte. Der Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und traf aus 15 Metern zum 2:0 (37.). Doch damit noch nicht genug der Leverkusener Kaltschnäuzigkeit, denn Sami Hyypiä erhöhte nach einer Ecke von Toni Kroos mit einem wuchtigen Kopfstoß auf 3:0 (40.).
Spielverlauf 2. Hälfte
Bayer diktierte nach dem Seitenwechsel zunächst das Geschehen und hatte rund 60 Prozent Ballbesitz. Große Chance blieben dennoch Mangelware. Lediglich Eren Derdiyok konnte sich nach gut einer Stunde im Sechzehner durchsetzen, scheiterte aber zunächst an Pouplin und im Nachschuss auch an Heiko Butscher (63.). Praktisch aus dem Nichts brachte Freiburgs Felix Bastians wieder ein wenig Spannung in das Spiel: Er vernaschte Daniel Schwaab auf der linken Seite und schloss aus spitzem Winkel ab. René Adler patzte und ließ das Leder in die kurze Ecke passieren (66.). Bei einsetzendem Schneetreiben war dies der letzte Höhepunkt in einem allenfalls durchschnittlichen Bundesliga-Spiel.
Schlüsselspieler
Bayer 04 hatte in Stefan Kießling und Sami Hyypiä seine stärksten Spieler. Tranquillo Barnetta überzeugte im offensiven Mittelfeld und auch Toni Kroos hatte einige gute Ideen. Allerdings trat die Bayern-Leihgabe nicht so dominant wie in den letzten Spielen auf.
Bei den Gästen gefiel Cedric Makiadi, der Michal Kadlec auf der rechten Seite wiederholt vor Probleme stellte. Auch Torschütze Felix Bastians spielte ordentlich. Torjäger Idrissou war anzumerken, dass er erst vor wenigen Tagen vom Afrika-Cup zurückgekehrt war.
Schlüsselszene
Nur 66 Sekunden nach dem Führungstreffer musste Simon Pouplin erneut hinter sich greifen. Der Freiburger Schlussmann Derdiyoks 2:0 mit einem bösen Schnitzer eingeleitet und damit unfreiwillig für die Vorentscheidung gesorgt (37.).
Spieler des Spiels
Bayer Eren Derdiyok zeigte erneut, warum er derzeit den Vorzug vor Patrick Helmes erhält. Er arbeitete viel und belohnte sich mit einem Treffer.
Schiedsrichter – Note: 8.5
Wolfgang Stark (Ergolding) leitete dieses Spiel exzellent. Die Vorteils-Regel legte er sehr gut aus und lag bei allen brenzligen Situationen richtig.
Spielnote: 4.5
Beide Teams haben in dieser Saison sicher schon bessere Leistungen abgeliefert. Die Partie war bestenfalls munter, spielerisch blieb einiges im Argen.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
Goal.com-Flutlicht
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