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Spielbericht Bundesliga: Mainz 05 - Hannover 96
Mainz 05 verpatzt das Trainerdebüt von Mirko Slomka. Der Neo-Coach muss mitansehen, wie seine Neuerwerbung Jan Durica einen folgenschweren Fehler begeht und Youngster Schürrle den Siegtreffer besorgt. Am Ende zeigten die Niedersachsen zwar eine akzeptable Leistung, doch am Bruchweg gab es nichts zu holen.
Von Ramon RAM
Mainz. Mainz 05 setzt auch im neuen Jahr den Erfolgslauf fort und kam am 19. Spieltag der Deutschen Bundesliga zu einem 1:0-Erfolg über Hannover 96.
PERSONAL & TAKTIK
Thomas Tuchel benötigte nicht viel Zeit mit Jan Simak um ihn seine taktischen Vorstellungen zu erläutern. Der Neuzugang vom VfB Stuttgart stand gleich in der Startelf und sollte das Offensivspiel gemeinsam mit Andreas Ivanschitz ankurbeln. Neben Adam Szalai stürmte Schürrle, in der Viererkette erhielt Bo Svensson den Vorzug vor Niko Bungert.
Mirko Slomka veränderte bei seinem Trainerdebüt für Hannover 96 nicht viel. In einer 4-1-2-1-2-Grundformation bildete Arnold Bruggink den Spielgestalter, Stajner und Schlaudraff formierten sich zur Doppelspitze. Links hinten erhielt Konstanin Rausch das Vertrauen, Djakpa nahm auf der Bank Platz.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Hausherren erwischten vor eigenem Publikum einen Traumstart: Hannover Neuerwerbung Jan Durica vertändelte im Strafraum leichtfertig den Ball, Andre Schürrle spritze dazwischen und zog in Richtung Tor. Mit einem satten Schuß aus 14 Metern ließ er Florian Fromlowitz im Kasten der Gäste keine Chance. Die Anfangsminuten gestalteten sich dann recht flott, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Zunächst verpasste Schlaudraff eine Bruggink-Flanke (11.), wenig später scheiterte Szalai im Eins-gegen-Eins an Fromlowitz (19.). In der Folge übernahm Hannover die Kontrolle, mehr als ein paar Schüße aus der Distanz waren aber nicht drin. Die beste Gelegenheit vergaben aber die Rheinhessen: Bo Svensson kam nach einer Ecke ans Leder, sein Kopfball ging aber Zentimeter über das Tor (37.). Mit dem nicht unverdienten 1:0 aufgrund der größeren Chancen ging es in die Kabine.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte erreichten nicht das Niveau der ersten 45 Minuten. Nach durchwachsenem Beginn übernahmen die Niedersachsen immer mehr das Kommando und kamen auch zu Chancen. Jiri Stajner scheiterte mit einem Heber aus 16 Metern (60.), Hankes Kopfball strich am Tor vorbei (68.) und Bruggink knallte einen Freistoß aus guter Distanz in die Mauer (85.). Mainzer Chancen im zweiten Durchgang waren unterdessen Mangelware. Der starke Adam Szalai war schon an Fromlowitz vorbei, doch Rausch klärte im letzten Moment (70.). Die letzten Minuten drückte Hannover nochmal ordentlich, doch der Gastgeber überstand die Drangperiode und tütete drei Punkte ein. Mirko Slomkas Trainerdebüt bei Hannover ging unterdessen in die Hose, die Niedersachsen verweilen auf einem Abstiegsplatz.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Als Andre Schürrle jubelnd abdrehte, schlug Jan Durica die Hände vor dem Kopf zusammen. Sein Fehler in der Anfangsminute sorgte für den frühen Rückstand und ließ das ohnehin schon frenetische Publikum noch mehr zu Jubelstürmen hinreißen. Die Neuerwerbung hinterließ heute keinen guten Eindruck und brachte seine Mannschaft früh auf die Verliererstraße. Ansonsten zeigte Hannover eine gute Leistung, wäre da nicht dieser Fehler gewesen…
SPIELER DES SPIELS: Andre Schürrle
Die Zuschauer quittierten seine Auswechslung mit viel Beifall. Andre Schürrle zeigte nach einem kleinen Formtief gegen Hannover 96 einmal mehr, warum er von Thomas Tuchel das Vertrauen bekommt. Der quirlige Angreifer sorgte neben dem Torerfolg für jede Menge Betrieb und viel – wie immer – mit viel Einsatz und Leidenschaft auf.
SCHIEDSRICHTER: Guido Winkmann – Note: 6
Guido Winkmann hatte die Partie vollends unter Kontrolle, was aber auch nicht wirklich schwer war, denn beide Teams legten Wert auf ein sauberes Spiel.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Die Anfangsphase und vor allem die erste Halbzeit bot jede Menge hochklassige Aktionen. Im zweiten Spielabschnitt nahm das Niveau dann aber doch deutlich ab, auch weil Mainz 05 weniger für das Spiel tat
Die Statistik zum Spiel
FAZIT
Mainz 05 ist zu Hause einfach eine Macht und vermieste damit Mirko Slomka das Trainerdebüt. Die Niedersachsen zeigten einen Schritt in die Richtung, doch am Ende bleiben wieder null Punkte – verdient hätten sie aber ein Remis.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Mainz. Mainz 05 setzt auch im neuen Jahr den Erfolgslauf fort und kam am 19. Spieltag der Deutschen Bundesliga zu einem 1:0-Erfolg über Hannover 96.
PERSONAL & TAKTIK
Thomas Tuchel benötigte nicht viel Zeit mit Jan Simak um ihn seine taktischen Vorstellungen zu erläutern. Der Neuzugang vom VfB Stuttgart stand gleich in der Startelf und sollte das Offensivspiel gemeinsam mit Andreas Ivanschitz ankurbeln. Neben Adam Szalai stürmte Schürrle, in der Viererkette erhielt Bo Svensson den Vorzug vor Niko Bungert.
Mirko Slomka veränderte bei seinem Trainerdebüt für Hannover 96 nicht viel. In einer 4-1-2-1-2-Grundformation bildete Arnold Bruggink den Spielgestalter, Stajner und Schlaudraff formierten sich zur Doppelspitze. Links hinten erhielt Konstanin Rausch das Vertrauen, Djakpa nahm auf der Bank Platz.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Hausherren erwischten vor eigenem Publikum einen Traumstart: Hannover Neuerwerbung Jan Durica vertändelte im Strafraum leichtfertig den Ball, Andre Schürrle spritze dazwischen und zog in Richtung Tor. Mit einem satten Schuß aus 14 Metern ließ er Florian Fromlowitz im Kasten der Gäste keine Chance. Die Anfangsminuten gestalteten sich dann recht flott, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Zunächst verpasste Schlaudraff eine Bruggink-Flanke (11.), wenig später scheiterte Szalai im Eins-gegen-Eins an Fromlowitz (19.). In der Folge übernahm Hannover die Kontrolle, mehr als ein paar Schüße aus der Distanz waren aber nicht drin. Die beste Gelegenheit vergaben aber die Rheinhessen: Bo Svensson kam nach einer Ecke ans Leder, sein Kopfball ging aber Zentimeter über das Tor (37.). Mit dem nicht unverdienten 1:0 aufgrund der größeren Chancen ging es in die Kabine.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte erreichten nicht das Niveau der ersten 45 Minuten. Nach durchwachsenem Beginn übernahmen die Niedersachsen immer mehr das Kommando und kamen auch zu Chancen. Jiri Stajner scheiterte mit einem Heber aus 16 Metern (60.), Hankes Kopfball strich am Tor vorbei (68.) und Bruggink knallte einen Freistoß aus guter Distanz in die Mauer (85.). Mainzer Chancen im zweiten Durchgang waren unterdessen Mangelware. Der starke Adam Szalai war schon an Fromlowitz vorbei, doch Rausch klärte im letzten Moment (70.). Die letzten Minuten drückte Hannover nochmal ordentlich, doch der Gastgeber überstand die Drangperiode und tütete drei Punkte ein. Mirko Slomkas Trainerdebüt bei Hannover ging unterdessen in die Hose, die Niedersachsen verweilen auf einem Abstiegsplatz.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Als Andre Schürrle jubelnd abdrehte, schlug Jan Durica die Hände vor dem Kopf zusammen. Sein Fehler in der Anfangsminute sorgte für den frühen Rückstand und ließ das ohnehin schon frenetische Publikum noch mehr zu Jubelstürmen hinreißen. Die Neuerwerbung hinterließ heute keinen guten Eindruck und brachte seine Mannschaft früh auf die Verliererstraße. Ansonsten zeigte Hannover eine gute Leistung, wäre da nicht dieser Fehler gewesen…
SPIELER DES SPIELS: Andre Schürrle
Die Zuschauer quittierten seine Auswechslung mit viel Beifall. Andre Schürrle zeigte nach einem kleinen Formtief gegen Hannover 96 einmal mehr, warum er von Thomas Tuchel das Vertrauen bekommt. Der quirlige Angreifer sorgte neben dem Torerfolg für jede Menge Betrieb und viel – wie immer – mit viel Einsatz und Leidenschaft auf.
SCHIEDSRICHTER: Guido Winkmann – Note: 6
Guido Winkmann hatte die Partie vollends unter Kontrolle, was aber auch nicht wirklich schwer war, denn beide Teams legten Wert auf ein sauberes Spiel.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Die Anfangsphase und vor allem die erste Halbzeit bot jede Menge hochklassige Aktionen. Im zweiten Spielabschnitt nahm das Niveau dann aber doch deutlich ab, auch weil Mainz 05 weniger für das Spiel tat
Die Statistik zum Spiel
FAZIT
Mainz 05 ist zu Hause einfach eine Macht und vermieste damit Mirko Slomka das Trainerdebüt. Die Niedersachsen zeigten einen Schritt in die Richtung, doch am Ende bleiben wieder null Punkte – verdient hätten sie aber ein Remis.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Goal.com-Flutlicht
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