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Spielbericht Bundesliga: SC Freiburg – VfB Stuttgart
Mit einem ausgeglichenen Südwest-Derby startete der 19. Spieltag der Bundesliga. Am Ende hatte der VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg knapp die Nase vorn.
(anb) Freiburg. Der SC Freiburg kann einfach nicht mehr gewinnen. Am Freitagabend verloren die Freiburger im Südwest-Derby gegen den VfB Stuttgart mit 0:1. Es war die dritte Pleite in Folge. Die Stuttgarter dagegen bleiben unter ihrem neuen Trainer Christian Gross ohne Niederlage und setzten ihren Siegeszug fort.
PERSONAL & TAKTIK
Der SC Freiburg musste weiter auf seinen wichtigsten Angreifer, Idrissou, verzichten, der mit Kamerun beim Afrika-Cup um den Einzug ins Viertelfinale spielt. Zudem fehlten Krmas und Namouchi. Toprak, Flum, Bundesliga-Debütant Williams und Neuzugang Cisse rückten in die Startelf.
VfB-Trainer Christian Gross konnte doch noch auf die etatmäßige Nummer zwei im Tor, Ulreich, zurückgreifen, der sich von seiner Gehirnerschütterung rechtzeitig erholt hatte. Im Sturm begannen wieder Marica und Pogrebnyak.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Eine ausgeglichene Partie bekamen die Zuschauer zu Beginn zu sehen. Beide Mannschaften begannen ruhig, gingen in den Zweikämpfen aber hart zur Sache. Bis zur ersten Torchance dauerte es zehn Minuten. Hleb setzte sich gegen zwei Freiburger durch und spielte zu Marica, der aber aus dem Anspiel nichts machen konnte. Vier Minuten später stand der Rumäne wieder im Rampenlicht.
Mendy foulte den VfB-Stürmer in Strafraumnähe. Den fälligen Freistoß von Progrebnyak konnte SC-Keeper Pouplin nur mit Mühe und seinen Fäusten halten. Stuttgart war in der Folge die klar spielbestimmende Mannschaft. Die Gross-Elf erspielte sich Chancen im Minutentakt. Doch weder Marica mit einem Kopfball, Hilbert mit einem Schuss noch Niedermeier mit dem Kopf konnten den Ball im Tor des Gastgebers unterbringen.
Die bis dahin beste Tormöglichkeit der ersten Hälfte bot sich dem VfB Stuttgart nach einer halben Stunde. Wieder konnte sich Hleb schon auf der Außenbahn durchsetzen, spielte in den Strafraum, wo erst Khedira scheiterte und Pogrebnyak den Ball freistehend aus zehn Metern nicht im Tor der Freiburger unterbringen konnte. In der 41. Minute wurden die Stuttgarter dann aber doch noch belohnt. Wieder kam Hleb auf der linken Angriffsseite durch, passte auf Pogrebnyak, der an zwei konsternierten Freiburgern vorbei den Ball zu Marica spielte, der aus kurzer Distanz vollendete.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Als hätte es keine Pause gegeben, machten die Stuttgarter in der zweiten Hälfte gleich da weiter, wo sie aufgehört hatten: mit Zug zum Tor. Und wieder war es Hleb der im Mittelpunkt stand. Erst scheiterte der Weißrusse an der SC-Abwehr, den zweiten Versuch von Hilbert kratzte Toprak von der Linie. Kurz darauf war es wieder Toprak, der gegen Marica klären konnte und Freiburg somit im Spiel hielt.
Nach einer Stunde wurde es dann hitzig: Marica verspielte ein Überzahlspiel der Schwaben, den anschließenden Konter der Freiburger setzte Bastians neben das VfB-Tor. Kurz darauf wurde es laut im Badenova-Stadion. Mendy flankte zu Cissé, der sich schön am Ball behaupten konnte und aus der Drehung schoss. Butscher fälschte den Ball ins Tor ab, stand dabei aber im Abseits. Das Tor zählte nicht, die Führung des VfB hatte weiter Bestand.
Die Freiburger waren danach weiter vom Pech verfolgt. In der 75. Minute hatten sie die erneute Chance auf den Ausgleich, doch erst rettete Ulreich gegen Bastians, Niedermeier konnte dann auf der Linie klären. Sieben Minute vor Schluss hatte Marica das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aus 16 Metern nur knapp.
Kurz darauf gab Schiedsrichter Brych auch ein Tor der Stuttgarter nicht. Im Gewusel des Fünfmeterraums hatte er ein gefährliches Spiel von Marica gesehen, der mit gestrecktem Bein zum Ball gegangen war. Und lag wohl auch mit dieser Entscheidung richtig. Die Freiburger warfen in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne – vergebens. Stuttgart bleibt unter dem neuen Trainer Gross weiter ungeschlagen.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Die Stuttgarter konnten sich heute auf ihre Offensive um Hleb, Marica und Pogrebnyak verlassen. Alle drei sorgten für viel Wirbel und waren an den wichtigsten Szenen beteiligt: am 1:0, und auch am nicht gegebenen Treffer gegen Marica. Das 1:0 entschied die Partie. Die Freiburger waren zwar bemüht, den Ausgleich zu machen, am Ende hatten sie jedoch nicht das Glück auf ihrer Seite.
SPIELER DES SPIELS: Aliaksandr Hleb
Aliaksandr Hleb wirkte heute wie ausgewechselt. In der letzten Woche hatte VfB-Trainer Gross gesagt, er erwarte noch mehr von dem Weißrussen - prompt zeigte sich Hleb gegen Freiburg in starker Verfassung. War am 1:0 beteiligt, und zeigte auch sonst, wie wichtig er für Stuttgart sein kann.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Felix Brych – Note: 6
Dr. Felix Brych hatte die Partie im Griff. Das Spiel verlief ohne größere Probleme. Zu Beginn des Spiels, als es ein bisschen härter wurde, schritt Brych rechtzeitig ein. Mit den zwei nicht gegebenen Toren lag Brych auch richtig.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Ein gutes Derby bekamen die Zuschauer in Freiburg zu sehen. Viel Kampf, gute Torraumszenen, was wünscht man sich mehr. Naja, als Fan des Gastgebers natürlich einen Sieg, da fehlte dem Sportclub heute aber das Glück für.
Die Statistik zum Spiel
FAZIT
Der VfB Stuttgart setzt seinen Siegeszug in der Liga unvermindert fort. Seit sechs Pflichtspielen ist der VfB ungeschlagen, steht zumindest bis morgen auf Platz elf der Tabelle. Für den SC Freiburg wird es im Abstiegskampf dagegen immer brenzliger.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Der SC Freiburg musste weiter auf seinen wichtigsten Angreifer, Idrissou, verzichten, der mit Kamerun beim Afrika-Cup um den Einzug ins Viertelfinale spielt. Zudem fehlten Krmas und Namouchi. Toprak, Flum, Bundesliga-Debütant Williams und Neuzugang Cisse rückten in die Startelf.
VfB-Trainer Christian Gross konnte doch noch auf die etatmäßige Nummer zwei im Tor, Ulreich, zurückgreifen, der sich von seiner Gehirnerschütterung rechtzeitig erholt hatte. Im Sturm begannen wieder Marica und Pogrebnyak.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Eine ausgeglichene Partie bekamen die Zuschauer zu Beginn zu sehen. Beide Mannschaften begannen ruhig, gingen in den Zweikämpfen aber hart zur Sache. Bis zur ersten Torchance dauerte es zehn Minuten. Hleb setzte sich gegen zwei Freiburger durch und spielte zu Marica, der aber aus dem Anspiel nichts machen konnte. Vier Minuten später stand der Rumäne wieder im Rampenlicht.
Mendy foulte den VfB-Stürmer in Strafraumnähe. Den fälligen Freistoß von Progrebnyak konnte SC-Keeper Pouplin nur mit Mühe und seinen Fäusten halten. Stuttgart war in der Folge die klar spielbestimmende Mannschaft. Die Gross-Elf erspielte sich Chancen im Minutentakt. Doch weder Marica mit einem Kopfball, Hilbert mit einem Schuss noch Niedermeier mit dem Kopf konnten den Ball im Tor des Gastgebers unterbringen.
Die bis dahin beste Tormöglichkeit der ersten Hälfte bot sich dem VfB Stuttgart nach einer halben Stunde. Wieder konnte sich Hleb schon auf der Außenbahn durchsetzen, spielte in den Strafraum, wo erst Khedira scheiterte und Pogrebnyak den Ball freistehend aus zehn Metern nicht im Tor der Freiburger unterbringen konnte. In der 41. Minute wurden die Stuttgarter dann aber doch noch belohnt. Wieder kam Hleb auf der linken Angriffsseite durch, passte auf Pogrebnyak, der an zwei konsternierten Freiburgern vorbei den Ball zu Marica spielte, der aus kurzer Distanz vollendete.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Als hätte es keine Pause gegeben, machten die Stuttgarter in der zweiten Hälfte gleich da weiter, wo sie aufgehört hatten: mit Zug zum Tor. Und wieder war es Hleb der im Mittelpunkt stand. Erst scheiterte der Weißrusse an der SC-Abwehr, den zweiten Versuch von Hilbert kratzte Toprak von der Linie. Kurz darauf war es wieder Toprak, der gegen Marica klären konnte und Freiburg somit im Spiel hielt.
Nach einer Stunde wurde es dann hitzig: Marica verspielte ein Überzahlspiel der Schwaben, den anschließenden Konter der Freiburger setzte Bastians neben das VfB-Tor. Kurz darauf wurde es laut im Badenova-Stadion. Mendy flankte zu Cissé, der sich schön am Ball behaupten konnte und aus der Drehung schoss. Butscher fälschte den Ball ins Tor ab, stand dabei aber im Abseits. Das Tor zählte nicht, die Führung des VfB hatte weiter Bestand.
Die Freiburger waren danach weiter vom Pech verfolgt. In der 75. Minute hatten sie die erneute Chance auf den Ausgleich, doch erst rettete Ulreich gegen Bastians, Niedermeier konnte dann auf der Linie klären. Sieben Minute vor Schluss hatte Marica das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aus 16 Metern nur knapp.
Kurz darauf gab Schiedsrichter Brych auch ein Tor der Stuttgarter nicht. Im Gewusel des Fünfmeterraums hatte er ein gefährliches Spiel von Marica gesehen, der mit gestrecktem Bein zum Ball gegangen war. Und lag wohl auch mit dieser Entscheidung richtig. Die Freiburger warfen in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne – vergebens. Stuttgart bleibt unter dem neuen Trainer Gross weiter ungeschlagen.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Die Stuttgarter konnten sich heute auf ihre Offensive um Hleb, Marica und Pogrebnyak verlassen. Alle drei sorgten für viel Wirbel und waren an den wichtigsten Szenen beteiligt: am 1:0, und auch am nicht gegebenen Treffer gegen Marica. Das 1:0 entschied die Partie. Die Freiburger waren zwar bemüht, den Ausgleich zu machen, am Ende hatten sie jedoch nicht das Glück auf ihrer Seite.
SPIELER DES SPIELS: Aliaksandr Hleb
Aliaksandr Hleb wirkte heute wie ausgewechselt. In der letzten Woche hatte VfB-Trainer Gross gesagt, er erwarte noch mehr von dem Weißrussen - prompt zeigte sich Hleb gegen Freiburg in starker Verfassung. War am 1:0 beteiligt, und zeigte auch sonst, wie wichtig er für Stuttgart sein kann.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Felix Brych – Note: 6
Dr. Felix Brych hatte die Partie im Griff. Das Spiel verlief ohne größere Probleme. Zu Beginn des Spiels, als es ein bisschen härter wurde, schritt Brych rechtzeitig ein. Mit den zwei nicht gegebenen Toren lag Brych auch richtig.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Ein gutes Derby bekamen die Zuschauer in Freiburg zu sehen. Viel Kampf, gute Torraumszenen, was wünscht man sich mehr. Naja, als Fan des Gastgebers natürlich einen Sieg, da fehlte dem Sportclub heute aber das Glück für.
Die Statistik zum Spiel
FAZIT
Der VfB Stuttgart setzt seinen Siegeszug in der Liga unvermindert fort. Seit sechs Pflichtspielen ist der VfB ungeschlagen, steht zumindest bis morgen auf Platz elf der Tabelle. Für den SC Freiburg wird es im Abstiegskampf dagegen immer brenzliger.
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Goal.com-Flutlicht
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