Elf des Tages: Deutschlands Topteam (14. Spieltag)

Es gibt eine Auswahl, in der es nicht auf den Namen der Vereine ankommt. Eine Auswahl, in der es nicht darum geht, ob ein Spieler um die Meisterschaft oder gegen den Abstieg spielt. Eine Auswahl, in der es nur um eines geht: die letzten 90 Minuten. Auf diese schaut Goal.com bei jedem eingesetzten Bundesliga-Spieler des vergangenen Wochenendes zurück. Daraus ergibt sich dann die aktuelle Top-Elf des Tages. Dein Lieblingsspieler hat es nicht geschafft? Dann sitzt er möglicherweise auf unserer Ersatzbank? Oder ist vielleicht der Trainer deines Lieblingsvereins mit von der Partie? In jedem Fall ging es auch in dieser Woche mitunter wieder extrem eng zu. Die Entscheidungen fielen der Redaktion wieder einmal sehr schwer...

Bundesliga Werder Bremen - VfL Wolfsburg: Edin Dzeko & Torsten Frings (Bongarts/Getty-Images)
Von Falko BLÖDING

Berlin.
Bayer Leverkusen marschiert, Bayern München meldet sich auch in der Liga zurück und die anderen Spitzenmannschaften schwächeln. Diese Spieler haben den 14. Spieltag geprägt:

TOR

Diego BENAGLIO (VfL Wolfsburg)


Benaglio ist in ganz starker Verfassung. In der Champions League glänzte er zuletzt bei ZSKA Moskau, am Samstag überzeugte er gegen Werder Bremen.

ABWEHR


Jackson MENDY (SC Freiburg)


Tolles Bundesligadebüt des 22-jährigen: In Nürnberg hatte der Freiburger Außenverteidiger die meisten Ballkontakte seine Mannschaft und gewann beeindruckende 88 Prozent seiner Zeikämpfe.

DANTE (Borussia Mönchengladbach)


Gladbachs Abwehrchef war beim 1:0 gegen Schalke bärenstark. Er organisierte seine Viererkette mustergültig.

Neven SUBOTIC (Borussia Dortmund)


Der BVB siegte in Hoffenheim und die starke Defensive war dabei der Trumpf der Borussia. Neven Subotic und Mats Hummels waren kaum zu überwinden, Subotic holte zusätzlich noch den Strafstoß heraus, der zum Siegtreffer durch Nuri Sahin führte.

MITTELFED

Karim ZIANI (VfL Wolfsburg)


Ziani gilt beim Anhang der „Wölfe“ bereits als Fehleinkauf. Gegen Werder zeigte er aber seine Fähigkeiten. Er spielte viele kluge Pässe und bereitete so das zwischenzeitliche 1:2 durch Edin Dzeko vor.

Patrick OCHS (Eintracht Frankfurt)


Der etatmäßige Außenverteidiger wurde von Michael Skibbe ins rechte Mittelfeld beordert und machte seine Sache dort gegen die Hertha überragend. Defensiv spielte Ochs ohne Fehl und Tadel und nach vorne glänzte er als Torschütze und Vorbereiter.

Tim HOOGLAND (FSV Mainz 05)


Der Mainzer Kapitän steht angeblich beim BVB ganz oben auf dem Wunschzettel. Gegen den HSV (1:1) betrieb er weiter Eigenwerbung und erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich.

Toni KROOS (Bayer Leverkusen)


Die Leihgabe aus München war der überragende Mann beim 4:0-Sieg Bayers gegen den VfB. Kroos war von den Schwaben nie in den Griff zu bekommen. Stark im Passspiel und bei Standards. Pech hatte er dagegen im Abschluss, als er gleich zweimal nur das Aluminium traf.

ANGRIFF

Edin DZEKO (VfL Wolfsburg)


Der Torjäger beendete seine zweimonatige Torflaute und traf gegen Bremen doppelt. Bei seinen Treffern bewies er sowohl Durchsetzungskraft, als auch Kaltschnäuzigkeit.

Stefan KIESSLING (Bayer Leverkusen)


Sein Trainer Jupp Heynckes hatte den ehemaligen Nürnberger zum aktuell besten deutschen Angreifer gekürt. Kiessling untermauerte die Äußerung des Coaches mit drei Treffern gegen Stuttgart.

Ivica OLIC (Bayern München)


Nach seiner Verletzungspause braucht der Kroate keine Eingewöhnungszeit. Unter der Woche erzielte er das Siegtor gegen Haifa, gestern erzielte er in Hannover das 2:0, nachdem er Müllers Führungstor aufgelegt hatte.

TRAINER

Jürgen KLOPP (Borussia Dortmund)


Der BVB untermauerte mit dem Erfolg in Hoffenheim seine starke Auswärtsform. In den letzten Wochen waren die Gelb-Schwarzen auch vom Spitzenduo Leverkusen/Bremen daheim nicht zu bezwingen. Klopp hat seiner Mannschaft eine Kontertaktik mit disziplinierter Verteidigung verordnet. Das System des Coaches fruchtet, der Erfolg bei 1899 war verdient.


 
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