Roundup Bundesliga: Der 14. Spieltag

Kein Heimsieg sah die Bundesliga am 14. Spieltag. Während zur Pause sogar alle fünf Auswärtsmannschaften führten, siegten am Ende zumindest drei. In Bremen und Mainz gab es Unentschieden. Am Sonntag baute Bayer Leverkusen nach einem souveränen 4:0-Heimsieg über den VfB Stuttgart die Tabellenführung aus.

Borussia Dortmund, Jürgen Klopp (Bongarts/Getty Images)
(jr) Bremen. Was war das für ein Bild, was sich am 14. Spieltag zur Pause in den Stadion bot: Zur Pause führten alle Auswärtsmannschaften mit 1:0. Im zweiten Spielabschnitt konnte die ein oder andere Heimmannschaft das aber korrigieren. So gelang Mainz und Bremen noch ein Remis. Dortmund siegte in Hoffenheim, Frankfurt in Berlin und Freiburg triumphierte beim Club. Am Sonntag ließ Bayer Leverkusen dem VfB Stuttgart beim 4:0 keine Chance.

Sonntag 15.30 Uhr

Im ersten Sonntagsspiel demonstrierte Bayer Leverkusen teils Fußball vom Feinsten und bezwang den VfB Stuttgart hochverdient mit 4:0. Nach etwas verhaltenem Beginn steigerte sich die Werkself minütlich und führte zur Pause nach Treffern der beiden Stürmer Kießling (22.) und Derdiyok (39.) mit 2:0. Zudem traf Youngster Kroos zweimal nur die Stange. Auch nach Wiederbeginn war die Heynckes-Elf der klare Chef in der BayArena. Dabei avancierte Stefan Kießling zum Mann des Tages. Der DFB-Nationalstürmer markierte in Minute 58 nach Kroos-Vorlage erst das 3:0, ehe er drei Minuten vor Ende mit einem Foulelfmeter sein zweölftes Saisontor folgen ließ. Damit baute Leverkusen seine Tabellenführung gegenüber Bremen auf drei Zähler aus, Suttgart ist vorletzter.

Samstag, 15.30 Uhr

Hoffenheim – Dortmund 1:2 (0:1)

Die Dortmunder begannen furios und gingen durch Kuba bereits nach zwei Minuten in Führung. Auch in der Folge waren die „schwarz-gelben“ das deutlich engagiertere Team, das auch nach vorne stets gefährlich agierte. Kurz nach der Pause gelang Ba per Kopfball der Ausgleich für die Rangnick-Elf. Die Schlussphase verlief dann äußerst turbulent. Nach einem Foul von Simunic an Subotic traf Sahin per Foulelfmeter. Zwei Minuten später flog Maicosuel nach Tätlichkeit an Weidenfeller vom Platz. Am Ende siegt der BVB knapp aber verdient mit 2:1.

Werder Bremen – VfL Wolfsburg 2:2 (0:1)

Im letzten Augenblick konnte Verteidiger Per Mertesacker die ungeschlagenen Serie der Werderaner durch seinen Last-Minute-Treffer zum 2:2 prolongieren. Die Gastgeber übernahmen von Beginn weg das Kommando, vermochten es im Abschluss aber nicht richtig gefährlich zu werden. Der Treffer zur VfL-Führung durch Dzeko kurz vor der Pause stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Auf den Bremer Ausgleich durch Almeida (62.) reagierte abermals der Bosnier Dezko mit seinem zweiten Treffer (85.). Bis dann der Auftritt des Per Mertesacker kam. Der DFB-Nationalspieler rettete dem Team von der Weser mit einem Kopfball nach Özil-Ecke noch einen wichtigen Zähler.

Mainz 05 – Hamburger SV 1:1 (0:1)

Einen Blitzstart legte der HSV gegen Mainz 05 hin und ging bereits nach drei Minuten durch Tunay Torun in Führung. Die Führung war etwas glücklich, denn nur eine Aktion zuvor traf Aristide Bance den Pfosten. In der Folge hatte der HSV alles unter Kontrolle und sah schon aus wie der sichere Sieger. Doch fünf Minute vor dem Spielende gelang Tim Hoogland der vielumjubelte Ausgleich für die Hausherren.

Hertha BSC – Eintracht Frankfurt 1:3 (0:1)

Hertha BSC muss sich langsam aber sicher was überlegen, denn ansonsten schwimmen alle Fälle davon. Das 1:3 gegen Eintracht Frankfurt war bereits Niederlage Nummer elf. In einer schwachen Partie leitete Patrick Ochs bereits in der elften Minute den Sieg der Eintracht ein. Nach dem 2:0 durch Maik Franz fielen die Eintrachter völlig auseinander (70.). Alex Meier erzielte wenig später sogar noch das 3:0 (75.). Andre Ramos gelang zwar noch der Anschlusstreffer, doch das war zu spät. Funkel jubelte gar nicht mehr, sondern blieb seelenruhig sitzen.

Nürnberg – SC Freiburg 0:1 (0:1)

Bereits in Minute 12 entschied Stefan Reisinger das Aufsteigerduell zwischen Nürnberg und Freiburg zugunsten der Breisgauer. Die Führung der Dutt-Elf nach starkem Beginn war durchaus verdient. In der Folge igelten sich die Gäste ein. Der „Club“ machte das Spiel ließ jedoch die Durchschlagskraft vermissen. So blieb es letztlich beim etwas glücklichen Sieg der Freiburger.

Freitag, 20.30 Uhr

VfL Bochum – 1. FC Köln 0:0 (0:0)

Vor dem Spiel sprach man von einem Abstiegsduell und das zog sich auch über die gesamten 90 Minuten. Beiden Teams merkte man die Verunsicherung an. Am Ende war Köln dem Sieg näher, doch zwei Riesenchancen wurden fahrlässig vergeben. Die torlose Punkteteilung hilft keinem der beiden Mannschaften wirklich weiter.


 
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