„Wer am Boden liegt, muss auch wieder aufstehen“ - Die Stimmen zur Pleite der Hertha

Eine weitere Niederlage, dass auch noch zu Hause und gegen einen direkten Konkurrenten: Die Hertha ist auf dem Weg in die zweite Bundesliga. Im Moment gibt wenig Grund zur Hoffnung. Auch die Stimmen der Beteiligten sprühten nicht gerade vor überschwänglicher Freude.

Friedhelm Funkel (Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)
(cv) Berlin. Hertha BSC Berlin kommt in dieser Saison einfach auf keinen grünen Zweig: Auch gegen Eintracht Frankfurt verloren die Hauptstädter und zeigten eine ganz schwache Leistung. Der Frust und die Ernüchterung war bei allen Beteiligten zu spüren. Bei allen, außer natürlich bei der Eintracht. Die Stimmen nach der Partie:

Friedhelm Funkel (Trainer Hertha BSC): „Meine Mannschaft konnte nicht ansatzweise umsetzen, was wir im Vorfeld der Partie abgesprochen haben, vor allem im Mittelfeld. Die Eintracht hat das hier gut runtergespielt und war sehr ballsicher, das habe ich von meiner Mannschaft nicht gesehen […] Aber wer am Boden liegt, muss auch wieder aufstehen und das werden wir tun.“

Fabian Lustenberger: „Ich glaube, es war kein schlechtes Spiel von uns, wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Da gibt es nichts zu diskutieren, das war heute sicherlich keine unverdiente Niederlage. Wir müssen einfach mal ein frühes Tor machen, aber zurzeit gelingt uns das nicht.“

Pal Dardai: „Diese Niederlage hat mir genauso weh getan wie den Spielern auf dem Platz. Natürlich kann in unserer jetzigen Situation keiner mit sich zufrieden sein. Doch wenn unsere Fans uns weiter so fantastisch unterstützen, dann kommen wir auch aus dieser schwierigen Lage wieder raus.“

Michael Skibbe (Trainer Eintracht Frankfurt): „Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, besonders über die rechte Seite haben wir immer wieder gefährliche Offensivaktionen gezeigt. Mit diesem Sieg konnten wir uns etwas von unseren direkten Konkurrenten absetzen, nun wollen wir im nächsten Spiel gegen Mainz nachlegen.“


 
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