FC-Präsident Overath: „Kein Ultimatum für Soldo!“

Abstiegsgedanken, Krisenstimmung und ein Haufen voller Probleme! – Beim 1. FC Köln läuft derzeit herzlich wenig zusammen. Der negative Höhepunkt war die 0:4-Klatsche am Samstag gegen 1899 Hoffenheim. Der FC-Krisenstab hat getagt und eines steht dabei offenbar fest: Zvonimir Soldo sitzt fest im Sattel!

Wolfgang Overath, Präsident des 1. FC Köln
(sh) Köln. Mit dem aktuellen 15. Tabellenplatz können die Verantwortlichen vom 1. FC Köln nicht zufrieden sein. Die großen Investitionen und Hoffnungen, die noch vor der Saison in die FC-Elf gelegt wurden, zahlen sich nicht aus. Abstiegsgedanken, Krisenstimmung und ein Haufen voller Probleme! – Beim 1. FC Köln läuft derzeit herzlich wenig zusammen. Der negative Höhepunkt war die 0:4-Klatsche am Samstag gegen 1899 Hoffenheim.

Overath lädt zum Rapport

Am Sonntag danach tagte der FC-Krisenstab. Präsident Wolfgang Overath hatte alle Spieler zum Rapport berufen. Nach Bild-Informationen ging es dabei nicht ruhig zu und der Präsident redete über die Einstellung, den Kampfgeist und die Leidenschaft – das alles fehlt im Moment beim 1. FC Köln!

Nach diesem Paukenschlag verließen die Spieler, schweigend, das Gelände. „Ich verlange Einsatz und Willen. 90, 95 oder 100 Prozent sind zu wenig. Mainz und Nürnberg haben nicht mehr Qualität als wir, aber die beißen. Ich hoffe, die Spieler haben das verstanden“, so Overath gegenüber der Bild.

„Der Trainer hat unser vollstes Vertrauen“

Zvonimir Soldo muss sich wohl erst einmal keine Sorgen um seinen Job machen, zumindest bekommt er kein Ultimatum. „Der Trainer hat unser vollstes Vertrauen. Es gibt kein Ultimatum!“ Doch Soldo weiß: „Ich bin lange genug im Geschäft und weiß, mein Job hängt von Erfolg und Misserfolg ab!“
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