Einzelkritik: Der FSV MAINZ 05 in Noten
In einer sehr schwachen Bundesliga-Begegnung trennen sich Borussia Dortmund und der FSV Mainz 05 mit einem für die Fans trostlosen 0:0-Unentschieden. Entsprechend mittelmäßig fallen deshalb auch die Noten aus.
Heinz MÜLLER – Note: 7
Er war der beste Spieler im Dress der Mainzer. Wenn er auch nur sehr selten wirklich hart geprüft wurde, so war er doch sehr präsent und immer zur Stelle. Er hielt am Ende seiner Mannschaft den einen Punkt fest.
Niko BUNGERT – Note: 5.5
Er wusste sich am Ende fast nur noch mit Fouls zu helfen, war aber dennoch ganz ordentlich im Spiel und stand in der Defensive weitgehend robust. Ins Spiel nach vorne schaltete er sich aber nie ein.
Bo SVENSSON – Note: 5.5
Für ihn gilt sehr ähnliches wie für Bungert: Defensiv war seine Leistung mit kleineren Ausnahmen recht ordentlich, aber nach vorne tat er nichts. Damit verschenkte er auch ein Stück weit seine spielerischen Möglichkeiten.
Nikolce NOVESKI – Note: 2.5
Er hatte im gesamten Spiel nur einen gewonnen Zweikampf, was doch sehr, sehr mäßig ist. Auch ansonsten konnte er nicht wirklich an der Partie teilnehmen und sein Auftreten rechtfertigt keine weiteren Einsätze.
Florian HELLER – Note: 6
Er trieb das Spiel seiner Mannschaft immer wieder nach vorne, war vor allem in der ersten Halbzeit der auffälligste Mainzer. Danach ließ er aber nach und ging mit seinem gesamten Team unter. Dennoch zeigte er ordentliche Ansätze.
Miroslav KARHAN – Note: 5
Er war im Defensivverbund ganz ordentlich, aber zu harmlos am Ball. Immer wieder vergab er einfache Pässe und seine Aktionen, die nennenswerte waren, sind eher überschaubar. Fehlerfrei, aber nicht gut, trifft es wohl am besten.
Elkin SOTO (bis zur 57. Minute) – Note: 3.5
Auch der „Offensivspieler“ enttäuschte auf ganzer Linie. Er wurde zwar auch nicht ausreichend unterstützt, versuchte sich aber auch nicht wirklich, die Bälle selbst zu holen. Symptomatisch: Er gewann in 57 Minuten keinen einzigen Zweikampf.
Tim HOOGLAND – Note: 5
Der Kapitän spielte ganz ordentlich aber keineswegs zufriedenstellend. Immer wieder suchte er die Zweikämpfe im Mittelfeld, die er ungefähr zur Hälfte auch gewinnen konnte. Im Spiel nach vorne wusste er keine Akzente zu setzen.
Andreas IVANSCHITZ (bis zur 91. Minute) – Note: 3
Auch er suchte im Mittelfeld nur selten die Zweikämpfe, die er dann zu häufig auch noch verlor. Der beste Scorer der Mainzer konnte seine Kollegen nicht in Szene setzen und sich selbst hielt er damit auch im Hintergrund.
Chadli AMRI (bis zur 93. Minute) – Note: 3.5
Er ging unheimlich weite Wege, versuchte Bälle zu erkämpfen und sie dann auch zu verwerten. Aber das gelang ihm auch viel zu selten. Ihm fehlte die Unterstützung der Kollegen, so dass er sich nicht oder nur selten zeigen konnte.
Aristide BANCÉ – Note: 5.5
Er wurde ebenfalls nicht gerade gut von seinen Mitspielern unterstützt. Allerdings hatte er im Angriff noch die meisten Szenen seiner Kollegen, wobei ihm etwas die letzte gute Idee oder der starke Abschluss fehlte.
André SCHÜRRLE (ab der 57. Minute) – Note: 4
Er kam in die Partie und versuchte die Offensive zu beleben. Nachdem er unmittelbar seiner Einwechslung einen Schuss abfeuerte, der aber klar drüber ging, war er aber nicht mehr zu sehen. Der Younsgter war nicht der erhoffte Joker.
Eugen POLANSKI (ab der 91. Minute) – Note: nicht zu bewerten
Er kam in der Nachspielzeit, um das Remis über die Zeit zu retten.
Adriano GRIMALDI (ab der 93. Minute) – Note: nicht zu bewerten
Er kam in der Nachspielzeit, um das Remis über die Zeit zu retten.
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