VfB Stuttgart: Krise nicht überwunden

Der VfB Stuttgart steckt weiter im Tabellenkeller fest. Gegen Schlusslicht Hertha BSC kam die Babbel-Elf nicht über ein enttäuschendes 1:1-Remis hinaus und somit wird der Abstiegskampf zur bitteren Realität. Für die Berliner war der Punkt im Auswärtsspiel immerhin ein kleiner Schritt zur Stabilisierung, wie Trainer Friedhelm Funkel nach der Partie feststellte.

Jens Lehmann, VfB Stuttgart (Getty Images/Bongarts)
(thb) Stuttgart. Drei Punkte hatte man fix eingeplant, schlussendlich erreichte der VfB Stuttgart am 13. Spieltag aber nicht mehr als ein 1:1-Remis gegen Hertha BSC Berlin.

Pfiffe für die Babbel-Elf

39.000 Fans fanden sich in der Mercedes-Benz-Arena ein, einige von ihnen sorgten für ein Pfeifkonzert in der zweiten Hälfte, als das Team gegen das Tabellenschlusslicht mit 0:1 zurück lag. Der Geduldsfaden der Anhänger ist gerissen und so richtig Stimmung wollte auch nach dem Ausgleich nicht aufkommen.

Vergebene Chancen

Dabei hatte die Partie für den VfB gut begonnen, denn die Gastgeber kontrollierten das Geschehen und verzeichneten die besseren Chancen, konnten aus diesen aber einmal mehr kein Kapital schlagen. „In der ersten Halbzeit sind wir gut aus der Kabine gekommen, konnten unsere Torchancen aber leider nicht nutzen“, ärgerte sich Trainer Markus Babbel.



Ausleich und Platzverweis

Mit einem Paukenschlag eröffneten die Berliner die zweite Hälfte, denn der eingewechselte Adrian Ramos (49.) brachte die Gastgeber mit 1:0 in Front, womit sogar eine Niederlage der Stuttgarter drohte. Bedanken darf sich Babbel bei Kuzmanovi (82.), dem in der Schlussphase der Ausgleich gelang. Nur drei Minuten später musste der Torschütze den Platz mit Gelb-Rot verlassen.

Ernüchternde Bilanz

Wenn man nach der Partie einen Blick auf die Tabelle wirft, macht sich sowohl in Stuttgart, als auch in Berlin Ernüchterung breit. Die Schwaben haben nach 13 Spielen nur elf Punkte am Konto, immerhin aber um sechs Zähler mehr als die Elf aus der Hauptstadt.

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