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Spielbericht Bundesliga: VfB Stuttgart – Hertha BSC Berlin
Laute Pfiffe in der Mercedes-Benz-Arena, die dem VfB Stuttgart galten. Die Schwaben lagen gegen Hertha BSC Berlin mit 0:1 zurück und nur ein spätes Tor von Kuzmanovic rettete Markus Babbel vor der nächsten großen Pleite. Die Luft bleibt weiter dünn und zwar auf beiden Seiten.
Von Thomas BAUER
Stuttgart. Der Krisengipfel zwischen Hertha BSC Berlin und dem VfB Stuttgart endete mit einem 1:1-Remis. Angesichts des Spielverlaufes wird allerdings keines der beiden Teams so richtig glücklich sein mit diesem Ergebnis.
PERSONAL & TAKTIK
Markus Babbel brachte beim VfB Stuttgart drei neue Spieler, denn statt Celozzi, Elson und Pogrebnyak liefen dieses Mal Träsch, Marica und Cacau auf. Die beiden letzteren bildeten die Offensive, unterstützt von Hleb.
Auf der Gegenseite gab es zwei Personalwechsel. Der verletzte Stein und der gesperrte Raffael wurden durch Cicero und Bigalke ersetzt.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Nach einer Schweigeminute für Robert Enke startete der VfB Stuttgart stark in die Partie, überzeugte mit guten Kombinationen und verzeichnete einige gefährliche Torchancen. Mehr als einmal war Hertha-Keeper Drobny zu einer Parade im Tor gezwungen, bis zum Pausenpfiff behielt die Nummer eins aber eine weiße Weste. Von seinen Teamkollegen war indes nur wenig zu sehen, selten konnten die Gäste gefährlich werden und so überraschte der Pausenstand von 0:0 nicht.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
In der Pause brachte Hertha-Trainer Funkel den kolumbianischen Stürmer Ramos für Domovchiyski ins Spiel und dieser Wechsel machte sich schnell bezahlt. Gerade einmal vier Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, da brachte Ramos (49.) nach schönem Zuspiel von Nicu die Gäste überraschend in Führung. Im Publikum häuften sich infolge die Pfiffe und Stuttgart agierte zunehmend unsicherer. Bezahlt machte sich schließlich die Schlussoffensive mit dem eingewechselten Pogrebnyak, denn kurz nachdem Ramos eine hochkarätige Chance vor dem VfB-Tor vergeben hatte, gelang Kuzmanovic (82.) für die Stuttgarter der verdiente Ausgleich, nur wenige Minuten später flog der Serbe aber mit Gelb-Tor vom Platz. Weitere Tore wollten in der Mercedes-Benz-Arena nicht fallen.
SCHLÜSSELSPIELER
Friedrich und Von Bergen sorgten in der Berliner Defensive für Sicherheit, während auf der Gegenseite vor allem Cacau der Aktivposten im Spiel nach vorne war.
SCHLÜSSELSZENE
In der Halbzeit entschied sich Hertha-Coach Funkel, Ramos für Domovchiyski ins Spiel zu bringen und bewies damit ein goldenes Händchen. Der Kolumbianer benötigte nur vier Minuten, um das 1:0 zu erzielen und um dem Spiel damit eine neue Ausgangslage zu geben.
SPIELER DES SPIELS: Arne Friedrich
Ohne Arne Friedrich in der Verteidigung hätte Hertha BSC Berlin wohl schon in der ersten Halbzeit einen Gegentreffer kassiert. Ruhe, Sicherheit und überzeugende Zweikämpfe machen ihn zum Spieler des Spiels.
SCHIEDSRICHTER – Note: 8
Eine starke Leistung von Peter Gagelmann, der die Partie gut im Griff hatte und mit seinen Entscheidungen fast immer richtig lag. Etwas hart war die Gelb-Rote Karte gegen Kuzmanovic.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Nach einer nicht ganz überzeugenden ersten Hälfte sahen die Fans nach dem Seitenwechsel eine spannende Partie in Stuttgart.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Sowohl in Stuttgart, als auch in Berlin bleibt die Luft weiter dünn. Der Abstieg droht der Hertha weiterhin und der VfB kann mit einem Remis gegen das Tabellenschlusslicht nicht zufrieden sein.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Stuttgart. Der Krisengipfel zwischen Hertha BSC Berlin und dem VfB Stuttgart endete mit einem 1:1-Remis. Angesichts des Spielverlaufes wird allerdings keines der beiden Teams so richtig glücklich sein mit diesem Ergebnis.
PERSONAL & TAKTIK
Markus Babbel brachte beim VfB Stuttgart drei neue Spieler, denn statt Celozzi, Elson und Pogrebnyak liefen dieses Mal Träsch, Marica und Cacau auf. Die beiden letzteren bildeten die Offensive, unterstützt von Hleb.
Auf der Gegenseite gab es zwei Personalwechsel. Der verletzte Stein und der gesperrte Raffael wurden durch Cicero und Bigalke ersetzt.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Nach einer Schweigeminute für Robert Enke startete der VfB Stuttgart stark in die Partie, überzeugte mit guten Kombinationen und verzeichnete einige gefährliche Torchancen. Mehr als einmal war Hertha-Keeper Drobny zu einer Parade im Tor gezwungen, bis zum Pausenpfiff behielt die Nummer eins aber eine weiße Weste. Von seinen Teamkollegen war indes nur wenig zu sehen, selten konnten die Gäste gefährlich werden und so überraschte der Pausenstand von 0:0 nicht.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
In der Pause brachte Hertha-Trainer Funkel den kolumbianischen Stürmer Ramos für Domovchiyski ins Spiel und dieser Wechsel machte sich schnell bezahlt. Gerade einmal vier Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, da brachte Ramos (49.) nach schönem Zuspiel von Nicu die Gäste überraschend in Führung. Im Publikum häuften sich infolge die Pfiffe und Stuttgart agierte zunehmend unsicherer. Bezahlt machte sich schließlich die Schlussoffensive mit dem eingewechselten Pogrebnyak, denn kurz nachdem Ramos eine hochkarätige Chance vor dem VfB-Tor vergeben hatte, gelang Kuzmanovic (82.) für die Stuttgarter der verdiente Ausgleich, nur wenige Minuten später flog der Serbe aber mit Gelb-Tor vom Platz. Weitere Tore wollten in der Mercedes-Benz-Arena nicht fallen.
SCHLÜSSELSPIELER
Friedrich und Von Bergen sorgten in der Berliner Defensive für Sicherheit, während auf der Gegenseite vor allem Cacau der Aktivposten im Spiel nach vorne war.
SCHLÜSSELSZENE
In der Halbzeit entschied sich Hertha-Coach Funkel, Ramos für Domovchiyski ins Spiel zu bringen und bewies damit ein goldenes Händchen. Der Kolumbianer benötigte nur vier Minuten, um das 1:0 zu erzielen und um dem Spiel damit eine neue Ausgangslage zu geben.
SPIELER DES SPIELS: Arne Friedrich
Ohne Arne Friedrich in der Verteidigung hätte Hertha BSC Berlin wohl schon in der ersten Halbzeit einen Gegentreffer kassiert. Ruhe, Sicherheit und überzeugende Zweikämpfe machen ihn zum Spieler des Spiels.
SCHIEDSRICHTER – Note: 8
Eine starke Leistung von Peter Gagelmann, der die Partie gut im Griff hatte und mit seinen Entscheidungen fast immer richtig lag. Etwas hart war die Gelb-Rote Karte gegen Kuzmanovic.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Nach einer nicht ganz überzeugenden ersten Hälfte sahen die Fans nach dem Seitenwechsel eine spannende Partie in Stuttgart.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Sowohl in Stuttgart, als auch in Berlin bleibt die Luft weiter dünn. Der Abstieg droht der Hertha weiterhin und der VfB kann mit einem Remis gegen das Tabellenschlusslicht nicht zufrieden sein.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Goal.com-Flutlicht
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