advertisement
HSV will oben ran, Bochum unten raus
Am Sonntagnachmittag treffen in Hamburg zwei im Moment gegensätzliche Welten aufeinander: Der Tabellendritte Hamburger SV empfängt den Vorletzten der Liga, die abstiegsbedrohten Gäste vom VfL Bochum. Beide Mannschaften verfolgen zwei unterschiedliche Ziele, für dessen Erreichen sie jedoch ein und dasselbe Mittel benötigen: Drei Punkte!
(sh) Hamburg. „Wir wollen oben dran bleiben, dazu muss man solche Gegner wie den VfL Bochum zu Hause schlagen“, so die unmissverständliche Zielvorgabe von Bruno Labbadia. Der Coach vom Hamburger SV musste zuletzt ansehen, wie seine Rothosen in den vergangenen vier Bundesliga-Partien keinen Sieg feiern konnten. Drei Unentschieden und eine Niederlage stehen auf dem HSV-Konto. In der letzten Saison kam so etwas beim HSV nicht vor. Zwischen März und April 2008 gab es einmal sechs Spiele in Folge ohne Sieg.
Länderspielpause: Vorteil Bochum?
Trotzdem, und das wird die Hamburger erfreulich stimmen, ist der Rückstand auf Tabellenführer Bayer Leverkusen minimal, er beträgt nämlich lediglich drei Punkte. Nach der Länderspielpause werden die abstiegsbedrohten Bochumer allerdings mit neuem Schwung in den Ligaalltag zurückkehren, das glaubt auch HSV-Trainer Labbadia: „Heiko Herrlich hatte nun vierzehn Tage Zeit, gezielt Dinge anzusprechen, die ihm aufgefallen sind. Er hatte kaum Spieler, die er für Länderspielreisen abstellen musste. Als neuer Trainer sind solche Phasen Gold wert.“
Ein guter HSV-Winterabschluss als Zwischenziel
18 lange Anläufe brauchte der VfL Bochum, um in der Saison 1989/90 den ersten Sieg in Hamburg feiern zu dürfen. Die Bilanz spricht für die Hanseaten, und die wollen, laut Bruno Labbadia, ihre gute Saison zu einem guten Winterabschluss bringen: „Wir haben bisher eine überzeugende Saison gespielt und wollen vor der Winterpause noch einmal Gas geben.“
Olympischer Gedanke? – Nein, danke!
Beim abstiegsbedrohten Klub aus Bochum können die Verantwortlichen beim VfL nur von solchen Teilzielen träumen. Während der HSV oben ran will, wollen die Bochumer unten raus. Der VfL verlor als einziges Bundesliga-Team die letzten vier Spiele. Heiko Herrlich hätte sich seinen Einstand wohl erfolgreicher vorgestellt, doch der neue VfL-Coach kassierte in seinen ersten beiden Spielen gleich zweimal eine 1:2-Niederlage. „Wir fahren nicht nach Hamburg nur aufgrund des olympischen Gedankens ‚Dabei sein ist alles‘. Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen“, betonte der 37-Jährige vor der Partie. Bochum liegt mit acht Punkten auf dem Konto auf dem 17. Tabellenplatz und eine kleine Aufmunterung gibt es dennoch: Das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz wäre auch mit einer weiteren Niederlage in Hamburg nicht möglich – das Vier-Punkte-Polster auf Schlusslicht Hertha BSC Berlin macht es möglich.
Länderspielpause: Vorteil Bochum?
Trotzdem, und das wird die Hamburger erfreulich stimmen, ist der Rückstand auf Tabellenführer Bayer Leverkusen minimal, er beträgt nämlich lediglich drei Punkte. Nach der Länderspielpause werden die abstiegsbedrohten Bochumer allerdings mit neuem Schwung in den Ligaalltag zurückkehren, das glaubt auch HSV-Trainer Labbadia: „Heiko Herrlich hatte nun vierzehn Tage Zeit, gezielt Dinge anzusprechen, die ihm aufgefallen sind. Er hatte kaum Spieler, die er für Länderspielreisen abstellen musste. Als neuer Trainer sind solche Phasen Gold wert.“
Ein guter HSV-Winterabschluss als Zwischenziel
18 lange Anläufe brauchte der VfL Bochum, um in der Saison 1989/90 den ersten Sieg in Hamburg feiern zu dürfen. Die Bilanz spricht für die Hanseaten, und die wollen, laut Bruno Labbadia, ihre gute Saison zu einem guten Winterabschluss bringen: „Wir haben bisher eine überzeugende Saison gespielt und wollen vor der Winterpause noch einmal Gas geben.“
Olympischer Gedanke? – Nein, danke!
Beim abstiegsbedrohten Klub aus Bochum können die Verantwortlichen beim VfL nur von solchen Teilzielen träumen. Während der HSV oben ran will, wollen die Bochumer unten raus. Der VfL verlor als einziges Bundesliga-Team die letzten vier Spiele. Heiko Herrlich hätte sich seinen Einstand wohl erfolgreicher vorgestellt, doch der neue VfL-Coach kassierte in seinen ersten beiden Spielen gleich zweimal eine 1:2-Niederlage. „Wir fahren nicht nach Hamburg nur aufgrund des olympischen Gedankens ‚Dabei sein ist alles‘. Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen“, betonte der 37-Jährige vor der Partie. Bochum liegt mit acht Punkten auf dem Konto auf dem 17. Tabellenplatz und eine kleine Aufmunterung gibt es dennoch: Das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz wäre auch mit einer weiteren Niederlage in Hamburg nicht möglich – das Vier-Punkte-Polster auf Schlusslicht Hertha BSC Berlin macht es möglich.
Vielen Dank für Deine Meinung!
Bitte nenne uns Deinen Namen!
Bitte nenne uns Deinen Wohnort!
Bitte vergiss nicht Deinen Kommentar!
3 Deine Meinung
Anzeige
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Werdet OnlineFussballManager und führt Euer eigenes Team zum Titel!
Der erfolgreichste Fußballmanager Deutschlands und die weltweit größte Fußball-Community – sie machen jetzt gemeinsame Sache und spielen künftig den virtuellen Doppelpass.
-
Thorsten Fink vor dem Duell mit Werder: „Wir wollen die Nummer eins im Norden sein“
An Werder Bremen hat man in Hamburg nur schlechte Erinnerungen. Nicht so Thorsten Fink, der voller Selbstvertrauen in sein erstes Nordderby schreitet.
-
Positiver Ausrutscher oder Wende zum Guten: Der VfB Stuttgart ist noch unschlüssig
Eine richtige Einordnung des klaren Heimerfolgs der Schwaben gegen Hertha BSC fällt schwer, weshalb die nächsten Wochen wieder einmal richtungsweisend sein dürften.
-
Leverkusen chancenlos gegen Barcelona - „Wir hatten zu viel Respekt“
Robin Dutt nach der Niederlage gegen Barcelona: „Zu viel Respekt!“
-
Spraylinien nutzen, um den Abstand der Freistoßmauer festzulegen - Seid Ihr dafür oder dagegen?
Innovationen haben es im Fußball schwer. Im kommenden Monat wird darüber entschieden, ob die sogenannten „Spraylinien“ dauerhaft zum Einsatz kommen sollen. Ihr seid gefragt!
Anzeige
Anzeige