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HSV: Die Puste und der Pfiff
Alle spielen für Leverkusen. Auch der Schiedsrichter, werden viele Hamburger Fans nach dem Unentschieden der Hanseaten am Sonntag sagen. Doch neben der fragwürdigen Elfmeterentscheidung gab es im kleinen Nordderby in Hannover noch einen anderen Grund, warum die Gäste nicht mit den drei Punkten nach Hause fahren konnten.
(db) Hannover. Der Hamburger SV hat gestern eine große Möglichkeit ungenutzt gelassen, Tabellenführer Bayer Leverkusen dicht auf den Fersen zu bleiben. In Hannover waren die Gäste beim 2:2 (1:2) über weite Strecken die deutlich bessere Mannschaft. Am Ende stand aber nur ein Unentschieden, über das sich die Hamburger deshalb aufregten, weil es zum einen unnötig und zum anderen auf diskussionswürdige Art und Weise zu Stande gekommen war.
Hamburg geht die Luft aus
70 Minuten lang hatten der HSV und auch Schiedsrichter Dr. Jürgen Drees alles im Griff. Die Gäste führten mit 2:1 und der Unparteiische hatte mit der nicht gerade schwierig zu leitenden Partie keine Probleme. In den letzten 20 Minuten ging den Hamburger, die am Donnerstag noch in der Europa League gegen Celtic Glasgow ran mussten, die Puste aus – und der Schiedsrichter verlor seine Linie.
Der Schiri verliert seine Linie
Mit kleineren Fehlentscheidungen brachte er beide Teams in der Schlussphase gegen sich auf, verteilte in der entstehenden Hektik gelbe Karten in Serie und hatte als Höhepunkt in der 88. Minute noch die Puste, die dem HSV schon längst ausgegangen war: Er pfiff Elfmeter, als Hannovers Jiri Stajner auf Hamburgs Tomas Rincon im Strafraum aufgelaufen war.
Stajner nutzt die Situation aus
Hätte dieser „Zusammenprall“ in einer deutschen Fußgängerzone stattgefunden, hätte sich Stajner beim Venezolaner wahrscheinlich höflich entschuldigt und wäre weitergegangen. Im HSV-Strafraum warf der Tscheche allerdings die Beine in die Luft, verwandelte den Elfer zum 2:2 und freute sich grinsend über seinen Coup.
„Eine Angstentscheidung“
„Das war eine Angstentscheidung“, war HSV-Trainer Bruno Labbadia während des Spiels und auch danach noch außer sich. Und auch 96-Übungsleiter Andreas Bergmann äußerte Verständnis für alle die Aufregung bei den Gästen: „Wenn weitergespielt wird, sagt man auch nichts dazu“, erklärte er nach dem Spiel. Am Endergebnis änderten die Diskussionen allerdings sowieso nichts mehr.
Eure Meinung: Elfmeter oder nicht – wie habt Ihr die Szene gesehen?
Hamburg geht die Luft aus
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Mit kleineren Fehlentscheidungen brachte er beide Teams in der Schlussphase gegen sich auf, verteilte in der entstehenden Hektik gelbe Karten in Serie und hatte als Höhepunkt in der 88. Minute noch die Puste, die dem HSV schon längst ausgegangen war: Er pfiff Elfmeter, als Hannovers Jiri Stajner auf Hamburgs Tomas Rincon im Strafraum aufgelaufen war.
Stajner nutzt die Situation aus
Hätte dieser „Zusammenprall“ in einer deutschen Fußgängerzone stattgefunden, hätte sich Stajner beim Venezolaner wahrscheinlich höflich entschuldigt und wäre weitergegangen. Im HSV-Strafraum warf der Tscheche allerdings die Beine in die Luft, verwandelte den Elfer zum 2:2 und freute sich grinsend über seinen Coup.
„Eine Angstentscheidung“
„Das war eine Angstentscheidung“, war HSV-Trainer Bruno Labbadia während des Spiels und auch danach noch außer sich. Und auch 96-Übungsleiter Andreas Bergmann äußerte Verständnis für alle die Aufregung bei den Gästen: „Wenn weitergespielt wird, sagt man auch nichts dazu“, erklärte er nach dem Spiel. Am Endergebnis änderten die Diskussionen allerdings sowieso nichts mehr.
Eure Meinung: Elfmeter oder nicht – wie habt Ihr die Szene gesehen?
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