Auch Veh unglücklich über Länderspiele

In der Bundesliga und auch im Ausland wird die Kritik an der Masse von Länderspielen immer lauter. Nachdem sich bereits Uli Hoeneß sehr stark gegen den jetzigen Modus ausgesprochen hat, erhält er nun weitere Unterstützung aus Deutschland.

Armin Veh - Hamburger SV
(dw) Wolfsburg. Immer wieder beklagen die Vereine in Deutschland und der ganzen Welt, dass sie Spieler nach den Länderspielpausen im besten Fall müde und im schlimmsten Fall verletzt zurück erhalten. Aber anstelle darauf zu reagieren, vereinbaren die Verbände immer wieder mehr Länderspiele auch nach einer solch umfangreichen Qualifikation, wie sie zuletzt für die Weltmeisterschaft 2010 ausgespielt wurde. Deshalb hatte auch Uli Hoeneß vom FC Bayern München zuletzt immer wieder ermahnt: „Die Spieler müssen wieder daran denken, wer sie eigentlich bezahlt. Das wird zu viel.“

„Spielplan ist aberwitzig“

Alles Reden hat aber nichts geholfen. Bis zum 18. November werden dem deutschen ekordmeister wieder die Nationalspieler fehlen, wegen einer Länderspielpause. Das sorgt aber nicht nur an der Isar für Unruhe, sondern auch in anderen Vereinen. So erklärte nun Armin Veh vom amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg nach dem Sieg bei der TSG 1899 Hoffenheim (2:1): „Jetzt sind die Spieler wieder zwölf Tage weg. So kann man unmöglich eine Mannschaft vorbereiten. Dieser Spielplan ist doch aberwitzig.“ Und so mehren sich immer mehr die Kritiker an den Verbänden. Ob diese darauf reagieren werden, bleibt aber mehr als fraglich!

Eure Meinung: Wie könnte man diesen Zustand besser an die Vereine anpassen? Und ist das überhaupt notwendig?

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