Soldo: „Werde nur an Erfolgen gemessen“

Für Zvonimir Soldo wird die Luft in Köln immer dünner. Sollte der Trainer auch bei der Hertha aus Berlin verlieren, dürften seine Tage beim FC gezählt sein. Das wurde schon unter der Woche deutlich, wenn man die Verantwortlichen sprechen hörte und auch der Coach selbst dementierte nicht mehr.

Zvonimir Soldo, Kölns stiller Dirigent (Getty)
(dw) Köln. Zvonimir Soldo geht mit sich selbst hart ins Gericht. So wird der Coach in der Bild-Zeitung zitiert: „Wenn man verliert, sind alle schuldig – auch ich.“ Dennoch nimmt er auch seine Mannschaft beim 1. FC Köln in die Pflicht: „Wir sind alle gefordert. Nur zusammen können wir etwas erreichen. Gegen Hannover waren wir kein Team. Vielleicht haben wir uns zu sicher gefühlt. Da war keine Einstellung. Das muss sich ändern. Wir sind alle gefordert. Nicht nur die Führungsspieler. Die haben mehr Verantwortung, aber können alleine auch nicht gewinnen.“ Und sollte erneut nicht gewonnen werden, dürften die Konsequenzen für Soldo klar sein.

„Kenne das Geschäft“

Auf seine eigene Zukunft angesprochen, erklärte er am Freitag mit einer recht deutlichen Aussage:„Ich bin zwar noch ein junger Coach. Doch ich kenne das Profi-Geschäft und weiß: Ein Trainer wird nur an Erfolg oder Misserfolg gemessen. Deshalb beschäftige ich mich nicht mit meiner Situation sondern mit der Mannschaft.“ Und das macht er auf eine recht harte Art und Weise. So beseitigte er am Freitag im Training eine Diskussion mit Adil Chihi recht rau. „Halt die Klappe“, schrie der kroatische Trainer den jungen Spieler an. Aber alles schreien und reden hilft nichts mehr. Gegen Hertha BSC müssen drei Punkte her. Drei Punkte für das Selbstvertrauen. Drei Punkte für den Klassenerhalt. Drei Punkte für Soldo...

Eure Meinung: Schafft Soldo in Köln noch die Wende?

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