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Vorschau Bundesliga: Mainz 05 – 1. FC Nürnberg
„Wir wollen in Mainz gewinnen!“ Mit dieser Kampfansage von Javier Pinola fährt der Club zu den heimstarken Mainzern. Doch dort denkt man eher an die eigene Euphorie und will weiter für Furore sorgen.
05.11.2009 17:12:39
Bundesliga: FSV Mainz 05 - SC Freiburg, Ivanschitz, Hoogland (Bongarts, Getty Images)
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Mannschaften
Mainz. Mainz singt, lacht, tanz und hört nicht auf damit. Die Euphorie am Bruchweg ist grenzenlos. Mit Nürnberg kommt nun ein angeschlagener Gegner, doch auch beim Club hat man nach dem unglücklichen 2:2 gegen Bremen wieder Hoffnung.
PERSONAL & TAKTIK
Thomas Tuchel hat momentan wenig Sorgen. Gegen die Nürnberger kann der Trainer auf seine Wunschelf zurückgreifen. Der zuletzt starke Amri dürfte Shootingstar Schürrle vorerst verdrängt haben und auch gegen den Club starten. Ansonsten bleibt alles bei der Erfolgsformel. Eine Änderung gibt’s nur, falls Soto, der sich mit Knieproblemen herumplagt, doch ausfallen sollte.
Trainer Michael Oenning wird gegenüber dem 2:2 gegen Bremen wohl keine Änderung vornehmen. Warum auch? Der Club spielte erstmals seit Wochen wieder gut. Das heißt: Ein kompaktes 4-4-2 mit Eigler und Bunjaku an vorderster Front. Mintal kriegt wohl wieder das Vertrauen auf der Zehn.
FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Mainz hat den berühmten Lauf. Alles geht leicht von der Hand, selbst bei Meister Wolfsburg holte der Karnevalsverein einen Punkt. Besonders bemerkenswert dabei: Die Spieler waren damit nicht zufrieden, wie Thomas Tuchel nach Abpfiff der Presse erzählte. Aus den letzten sieben Spielen feierte Mainz vier Siege und verlor zwei Mal.
Beim Club geht es nach schwachen Wochen wieder etwas aufwärts. Die Oenning-Truppe konnte aus den letzten drei Spielen immerhin vier Punkte holen und hatte beim 2:2 gegen Bremen am vergangenen Spieltag Pech, als man erst kurz vor dem Ende den Ausgleich kassierte.
DER DIREKTE VERGLEICH
Das letzte Aufeinandertreffen fand vergangenes Jahr in der zweiten Liga statt. Damals siegte Mainz am Bruchweg 2:0. Bei den letzten drei Bundesliga-Duellen in der Karnevalshochburg erzielte der Club jeweils ein Tor, gewann aber nur einmal. Die beiden anderen Duelle gingen verloren.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Alles steht und fällt bei Mainz momentan mit Andreas Ivanschitz. Der Österreicher, der von seinem Teamchef wohl weiter links liegen gelassen wird, ist mit sechs Toren und sechs Assists der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel.
Eine derartige Abhängigkeit gibt es beim Club nicht, doch auch dort tummelt sich ein ganz wichtiger Spieler im offensiven Mittelfeld. Im Gegensatz zu Ivanschitz fehlt Mintal aber momentan die Form und das wirkt sich auch auf die Mannschaft aus.
DAS DUELL DES SPIELS
Nordtveit gegen Ivanschitz. Talent gegen den schon als ewiges Talent verschrienen Österreicher. Der Norweger muss die Kreise des Mainzer Spielgestalters stören, ansonsten könnte der ehemalige Kapitän der Alpenrepublik seine famose Scorerwertung noch weiter ausbauen und Mainz zum Sieg führen.
AUFGESPIESST
Andreas Ivanschitz (Mainz 05): „Mir kommt es vor, dass der Platz noch kleiner ist.“ (Der Österreicher auf die Frage, warum Mainz so heimstark ist. Zur Info: Mainz 05 hat den kleinsten Platz der Liga.)
Javier Pinola (Nürnberg): „Wir werden diese Wut bis zum nächsten Spiel bewahren. Mainz bekommt sie zu spüren. Wir wollen gewinnen.“
DIE PROGNOSE
Der Aufwärtstrend der Nürnberger geht zwar weiter, doch Mainz 05 schwimmt momentan einfach auf einer Euphorierolle und wird die enge Partie knapp und etwas glücklich mit 2:1 gewinnen.
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