Man of the Match: Andreas Ivanschitz

Andreas Ivanschitz hat schnell verstanden, auf was es in Mainz ankommt. Er muss dort als Teamplayer bestehen, die Mentalität des ganzen Klubs und seiner Fans annehmen. Beim FSV wird erwartet, dass sich jeder Spieler bis zur letzten Minute auf dem Platz aufopfert und immer im Dienste der gesamten Mannschaft steht. Das hat er eindrucksvoll gegen den VfL Wolfsburg vorleben können.

Bundesliga: FSV Mainz 05 - SC Freiburg, Ivanschitz, Hoogland (Bongarts, Getty Images)
(dw) Wolfsburg. „Ich muss niemandem etwas zeigen, sondern nur mir. Für mich selbst ist wichtig zu sehen, dass ich in der Bundesliga bestehen kann. Und zwar mit Mainz bestehen kann“, erklärte Andreas Ivanschitz vor der Saison kurz nach seinem Wechsel zum FSV Mainz 05. Diese Aussage stellte schon früh deutlich heraus: Dieser Spieler kommt, um Verantwortung zu übernehmen. Um sein Team zu führen. Und letztendlich auch, um sich selbst spielerisch zu steigern in einem gesunden mannschaftlichen Gefüge. All dies konnte er gegen den VfL Wolfsburg zeigen. Er scheint längst bei seinem neuen Klub angekommen zu sein.

Tor, Vorlage und viel Lust

Zumal er auch schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison absolut ins Team integriert ist. Das sah man bei seinem Treffer und der tollen Vorlage bei einem weiteren Tor. Der Österreicher machte eine sehr gute Partie beim deutschen Meister. So schoss er insgesamt vier Mal aufs Tor und er hatte offenbar mit zunehmender Spieldauer immer mehr Lust an diesem Spiel. Über 90 Minuten hinweg versuchte er die Mannschaft lautstark zu organisieren. Außerdem war er in den Zweikämpfen sehr präsent und körperlich robust. In dieser Verfassung und mit solchen Leistungen ist er aus dem Mannschaftsgefüge nicht mehr wegzudenken.

Heiß auf Siege

Natürlich ist es immer etwas ganz besonderes gegen den deutschen Meister zu punkten. Aber wie erklärte der Österreicher einst: „Ich freue mich auf alle Spiele, habe keinen Lieblingsgegner. Obwohl: Mir sind die Gegner am liebsten, die wir schlagen.“ Das hat dieses Mal nicht ganz geklappt. Aber zufrieden war Andreas Ivanschitz am Ende dennoch!.

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