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Spielbericht Bundesliga: 1. FC Köln – Hannover 96
Hannover 96 holt gegen gewohnt offensivtaube „Geißböcke“ einen verdienten Auswärtssieg. Das Tor des Tages erzielte Jan Rosenthal im ersten Durchgang, in dem der 1. FC Köln nicht einmal gefährlich vor den Kasten des zurückgekehrten Robert Enke aufkreuzte. Ein Bild, dass sich auch in Halbzeit zwei nicht wesentlich änderte.
Von François DUCHATEAU
Köln. Der 1. FC Köln konnte die guten Vorsätze wieder einmal nicht erfüllen.
PERSONAL & TAKTIK
Zvonimir Soldo vertraute der Elf, die am Dienstag Eintracht Trier aus dem Pokal kegelte. Das bedeutete, dass der Kroate das Wagnis mit Fabrice Ehret in der Viererkette einging, was in der 2. Bundesliga nicht nur einmal misslang. Lukas Podolski durfte dafür die linke Außenbahn besetzten, Sebastian Freis die rechte. Maniche rückte nach seiner Rotsperre zurück ins Mittelfeld Bei Hannover 96 kehrte Robert Enke zurück ins Tor. Den verletzten Arnold Bruggink ersetzte Sergio Pinto, Konstantin Rausch sprang für Sofia Chahed ein.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Außer einer Elfmeterwürdigen-Szene von Karim Haggui an Petit (7.), ließen beide Teams die ersten zehn Minuten tatenlos verstreichen. Die erste dicke Möglichkeit gehörte dann aber prompt den Gästen, als Jan Rosenthal querlegt, der unsichere Miso Brecko unglücklich vor die Füße von Didier Ya Konan klärt, der Faryd Mondragon zwar überwindet, aber nicht den mitdenkenden Pedro Geromel, der auf der Linie lauerte. Köln biss bei 96 auf Beton, die aggressives Pressing spielten und die Abseitsfalle schon 30 Meter vor dem Tor ansetzten. Die Vorteile lagen klar auf Gästeseite, wo der Ex-„Geißbock“ Hanno Balitsch nach 33 Minuten überhaupt nicht bedrängt wurde und Mondragon aus der Distanz prüfte. Eine Szene später kam dann Hannover zu seiner Führung, als ein „Roter“ erneut nur schlecht klärt, Jan Rosenthal dank Doppelpass mit Ya Konan die Hintermannschaft überlistet und das 0:1 erzielt (37.). Ein verdienter Pausenstand, bedenkt man, dass die Heimelf keine einzige, nennenswerte Strafraumszene zu verzeichnen hatte.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Das, was die Soldo-Elf in der ersten Halbzeit versäumte, wurde direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs dann doch nachgeholt: Maniche verteilt einen Steilpass auf Sebastian Freis, der vor Robert Enke allerdings verschießt (48.). Wenig später dasselbe Bild auf der anderen Seite, dort musste Faryd Mondragon allerdings einen Schlenzer von Ya Konan (58.) sowie einen erneuten Schuss von Rosenthal (66.) aus dem Eck fischen. Robert Enke wurde das erste Mal nach über eine Stunde von Petit aus 18 Metern geprüft und war zur Stelle (63.). Gefährlicher war da eine verkappte Ehret-Flanke aus der 82. Minute, die knapp am langen Pfosten vorbeihuschte. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal spannend, als der eingewechselte Krzynowek Mondragon zur Faustabwehr zwingt (86.) und Maniche in letzter Minute noch einmal einen Verzweiflungsschuss setzt, doch alle Möglichkeiten änderten nichts am 0:1 Auswärtssieg der Niedersachsen.
SCHLÜSSELSPIELER
Miso Brecko war ein Schlüsselspieler, allerdings im negativen Sinne. Heute erwischte der Slowene wieder einen seiner schlechten Tage, wo er Fehler am Fließband. Kein Wunder, dass Ya Konan, Djakpa und Rosenthal viel über seine Seite zustande brachten. Dass bei Köln im Gegenzug vorne nichts lief, hatte auch Manasseh Ishiaku zu verantworten, der kaum einen Ball behaupten konnte.
SCHLÜSSELSZENE
Tja, im Nachhinein werden viele „Geißböcke“ sagen, dass eine Elfmeterentscheidung in der siebten Minute einen völlig anderen Spielverlauf zustande gebracht hätte, aber viel mehr muss man sich das 0:1 durch Hannover anschauen, dass symptomatisch für die desolate Leistung am heutigen Samstag ist. Eine Unkonzentriertheit beim Klären bringt die „Geißböcke“ in die Bredouille. Rosenthal denkt voraus, leitet den Doppelpass ein und trifft.
SPIELER DES SPIELS – Jan Rosenthal
Wichtiger Schlüssel im Mittelfeld, der seine Einsatzchance nicht nur wegen seines Torerfolgs zu nutzen wusste.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Helmut Fleischer – Note 8
Setzte direkt ein Signal und verzichtete auf einen frühen Elfmeterpfiff, was ihm eine ruhige Partie bescherte, die er fehlerlos begleitete.
Das Spiel in der Goal.com Statistik
SPIELNOTE – Note 4
Hannovers taktisch gute Ausrichtung gegen den schwächsten Sturm der Liga bescherte dem Rhein-Energie-Stadion eine chancenarme Zitterpartie.
FAZIT
Die sehr clever eingestellten Niedersachen schnappen sich am Rhein drei verdiente Auswärtspunkte und setzen sich erst einmal im gesicherten Mittelfeld ab. Wieder einmal findet der schwächste Sturm der Liga nicht statt, weswegen sich die „Geißböcke“ nun mittendrin im Abstiegsstrudel taumeln.
Was sagt ihr zu diesem Ausgang?
Köln. Der 1. FC Köln konnte die guten Vorsätze wieder einmal nicht erfüllen.
PERSONAL & TAKTIK
Zvonimir Soldo vertraute der Elf, die am Dienstag Eintracht Trier aus dem Pokal kegelte. Das bedeutete, dass der Kroate das Wagnis mit Fabrice Ehret in der Viererkette einging, was in der 2. Bundesliga nicht nur einmal misslang. Lukas Podolski durfte dafür die linke Außenbahn besetzten, Sebastian Freis die rechte. Maniche rückte nach seiner Rotsperre zurück ins Mittelfeld Bei Hannover 96 kehrte Robert Enke zurück ins Tor. Den verletzten Arnold Bruggink ersetzte Sergio Pinto, Konstantin Rausch sprang für Sofia Chahed ein.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Außer einer Elfmeterwürdigen-Szene von Karim Haggui an Petit (7.), ließen beide Teams die ersten zehn Minuten tatenlos verstreichen. Die erste dicke Möglichkeit gehörte dann aber prompt den Gästen, als Jan Rosenthal querlegt, der unsichere Miso Brecko unglücklich vor die Füße von Didier Ya Konan klärt, der Faryd Mondragon zwar überwindet, aber nicht den mitdenkenden Pedro Geromel, der auf der Linie lauerte. Köln biss bei 96 auf Beton, die aggressives Pressing spielten und die Abseitsfalle schon 30 Meter vor dem Tor ansetzten. Die Vorteile lagen klar auf Gästeseite, wo der Ex-„Geißbock“ Hanno Balitsch nach 33 Minuten überhaupt nicht bedrängt wurde und Mondragon aus der Distanz prüfte. Eine Szene später kam dann Hannover zu seiner Führung, als ein „Roter“ erneut nur schlecht klärt, Jan Rosenthal dank Doppelpass mit Ya Konan die Hintermannschaft überlistet und das 0:1 erzielt (37.). Ein verdienter Pausenstand, bedenkt man, dass die Heimelf keine einzige, nennenswerte Strafraumszene zu verzeichnen hatte.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Das, was die Soldo-Elf in der ersten Halbzeit versäumte, wurde direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs dann doch nachgeholt: Maniche verteilt einen Steilpass auf Sebastian Freis, der vor Robert Enke allerdings verschießt (48.). Wenig später dasselbe Bild auf der anderen Seite, dort musste Faryd Mondragon allerdings einen Schlenzer von Ya Konan (58.) sowie einen erneuten Schuss von Rosenthal (66.) aus dem Eck fischen. Robert Enke wurde das erste Mal nach über eine Stunde von Petit aus 18 Metern geprüft und war zur Stelle (63.). Gefährlicher war da eine verkappte Ehret-Flanke aus der 82. Minute, die knapp am langen Pfosten vorbeihuschte. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal spannend, als der eingewechselte Krzynowek Mondragon zur Faustabwehr zwingt (86.) und Maniche in letzter Minute noch einmal einen Verzweiflungsschuss setzt, doch alle Möglichkeiten änderten nichts am 0:1 Auswärtssieg der Niedersachsen.
SCHLÜSSELSPIELER
Miso Brecko war ein Schlüsselspieler, allerdings im negativen Sinne. Heute erwischte der Slowene wieder einen seiner schlechten Tage, wo er Fehler am Fließband. Kein Wunder, dass Ya Konan, Djakpa und Rosenthal viel über seine Seite zustande brachten. Dass bei Köln im Gegenzug vorne nichts lief, hatte auch Manasseh Ishiaku zu verantworten, der kaum einen Ball behaupten konnte.
SCHLÜSSELSZENE
Tja, im Nachhinein werden viele „Geißböcke“ sagen, dass eine Elfmeterentscheidung in der siebten Minute einen völlig anderen Spielverlauf zustande gebracht hätte, aber viel mehr muss man sich das 0:1 durch Hannover anschauen, dass symptomatisch für die desolate Leistung am heutigen Samstag ist. Eine Unkonzentriertheit beim Klären bringt die „Geißböcke“ in die Bredouille. Rosenthal denkt voraus, leitet den Doppelpass ein und trifft.
SPIELER DES SPIELS – Jan Rosenthal
Wichtiger Schlüssel im Mittelfeld, der seine Einsatzchance nicht nur wegen seines Torerfolgs zu nutzen wusste.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Helmut Fleischer – Note 8
Setzte direkt ein Signal und verzichtete auf einen frühen Elfmeterpfiff, was ihm eine ruhige Partie bescherte, die er fehlerlos begleitete.
Das Spiel in der Goal.com Statistik
SPIELNOTE – Note 4
Hannovers taktisch gute Ausrichtung gegen den schwächsten Sturm der Liga bescherte dem Rhein-Energie-Stadion eine chancenarme Zitterpartie.
FAZIT
Die sehr clever eingestellten Niedersachen schnappen sich am Rhein drei verdiente Auswärtspunkte und setzen sich erst einmal im gesicherten Mittelfeld ab. Wieder einmal findet der schwächste Sturm der Liga nicht statt, weswegen sich die „Geißböcke“ nun mittendrin im Abstiegsstrudel taumeln.
Was sagt ihr zu diesem Ausgang?
Goal.com-Flutlicht
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