Langsam gehen in Berlin die Lichter aus

Hertha BSC ist auf dem besten Wege, sich in die zweite Liga zu verabschieden. Nach der neunten Pleite im elften Saisonspiel gehen in Berlin langsam die Lichter aus.

Hertha am Boden: Arne Friedrich & Raffael verzweifelt (Getty)
(ab) Berlin. Böse Zungen behaupten schon jetzt, dass Berlin nächstes Jahr nur einen Berliner Bundesligisten haben wird - nämlich Union Berlin. Der Zweitligist fuhr am Abend den siebten Saisonsieg ein und steht auf Platz zwei in der zweiten Liga. Union in also in Liga eins und Hertha BSC runter in Liga zwei?

Immer die gleichen Fehler

Es scheint nicht mehr ausgeschlossen, dass dieses Szenario eintrifft. Hertha verlor gegen Borussia Dortmund zum neunten Mal im elften Saisonspiel. Die Lichter gehen so langsam aus in Berlin. Dabei hatte die Mannschaft gegen Wolfsburg noch einen Aufwärtstrend erkennen lassen, gegen den BVB verfiel Hertha BSC jedoch in alte Zeiten. Das Team von Trainer Friedhelm Funkel produzierte immer wieder Fehler im Spielaufbau, Pässe kamen nicht an, Ecken weiß Hertha weiterhin nicht zu nutzen und vor dem Tor versagten den Spielern regelmäßig die Nerven.

Schwächen im Angriff

„Wir haben defensiv gut gestanden und es dem Gegner sehr schwer gemacht. Im Spiel nach vorne haben wir aber zu wenig Qualität, wir erarbeiten uns zu wenige Chancen und haben nicht die Durchschlagskraft, um Tore zu erzielen. Daran müssen wir arbeiten, arbeiten, arbeiten“, sagte Funkel. Etwas mehr als einen Monat ist Friedhelm Funkel nun in Berlin, die erhoffte Wirkung des Trainerwechsels blieb bisher aus.

Nur die Hoffnung bleibt

Wie geht es nun weiter? Noch hat Hertha BSC 23 Spiele Zeit, den Abstieg zu verhindern. Doch der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen wird immer größer. Das einzige, was den Berlinern in der derzeitigen Situation bleibt, ist wohl die Hoffnung. Hoffnung auf Besserung und die nötigen Punkte.

Eure Meinung: Kann Hertha BSC den Abstieg noch verhindern?


 
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