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Spielbericht Bundesliga: Borussia Dortmund – Hertha BSC
Es bleibt dabei: Hertha BSC kann in der Bundesliga nicht mehr gewinnen. Auch gegen Borussia Dortmund setzte es eine Niederlage.
(ab) Dortmund. Die Hoffnung in Berlin war nach dem Remis gegen den VfL Wolfsburg groß, doch wieder einmal wurde Hertha BSC in dieser Saison enttäuscht. Am Freitagabend setzte es gegen Borussia Dortmund die nächste Niederlage. Der BVB ging völlig verdient mit 2:0 als Sieger vom Platz.
PERSONAL & TAKTIK
BVB-Coach Jürgen Klopp nahm nach der Pokalpleite nur eine Änderung in der Startelf vor. Für Tinga kam Bender in die Mannschaft. In der Offensive blieb alles beim Alten. Zidan spielte hinter den Spitzen Barrios und Valdez.
Friedhelm Funkels Sorgen wurden vor dem Spiel noch größer. Neben den ohnehin verletzten Nicu und Cicero musste der Hertha-Trainer auch noch auf Dardai verzichten (muskuläre Probleme). Für ihn rückte Piszczek ins Team. Kacar spielte neben Lustenberger im defensiven Mittelfeld.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Hertha BSC legte gut los. Schon in den ersten drei Minuten kamen Ebert und Piszczek zu Schusschancen, beide wurden aber noch rechtzeitig geblockt. In der vierten Minute dann der erste Schockmoment im Spiel: BVB-Linksverteidiger Dede rauschte mit seinem Keeper Weidenfeller und Hummels zusammen und verletzte sich dabei am Mund. In den folgenden Minuten musste der Brasilianer immer wieder behandelt werden, ehe Schiedsrichter Brych nach einer Viertelstunde entschied, dass Dede mit seiner blutenden Lippe ausgewechselt werden muss. Für ihn kam Schmelzer ins Spiel.
In der Zwischenzeit hatte Kacar einfach mal aus der Distanz draufgehalten, Weidenfeller konnte aber parieren. In der 18. Minute gab es dann die bis dahin beste Chance des Spiels. Blaszczykowski flankte von der rechten Seite in den Berliner Strafraum, wo Barrios hochstieg, aber nicht genügend Druck hinter den Ball bringen konnte – knapp am Tor vorbei. Danach nahm der Schwung im Spiel deutlich ab. Beide Teams leisteten sich immer wieder Fehler im Spielaufbau. In der 26. Minute kam der BVB mal wieder zu einer Chance, wenn man das so nennen konnte. Nach einer Flanke von Schmelzer erreichte Valdez den Ball mit dem Kopf, aber wieder deutlich vorbei.
Die Dortmunder wurden gefährlicher. Nach etwas mehr als einer halben Stunde kam Sahin nach einem Fehlpass von Ebert an den Ball, spielte zu Zidan, der im Sechzehner Pejcinovic aussteigen ließ und aus zehn Metern den Abschluss suchte – über das Berliner Tor. Hertha BSC zog sich in dieser Phase des Spiels in die eigene Hälfte zurück, in der Offensive fand die Funkel-Elf nicht statt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte sich der Druck des BVB fast noch ausgezahlt. Nach einem Freistoß von Sahin kam Hummels fünf Meter vor Drobny zum Kopfball, aber auch dieser Versuch ging wieder vorbei. Barrios und Subotic durften auch noch einmal, fanden ihren Meister aber in Jaroslav Drobny.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Mit Beginn der zweiten Hälfte dasselbe Bild wie zum Ende der ersten 45 Minuten. Hertha steckte im Winterschlaf, Dortmund drückte auf den Führungstreffer. Zwei Minuten waren gespielt, als Valdez aus 16 Metern völlig frei zum Schuss kam, aber Drobny konnte erneut parieren. Hertha wachte so langsam auf und kam zu zwei guten Möglichkeiten. Ramos und Kacar, der den Ball aus zwölf Metern über das Tor jagte, versuchten mal ihr Glück.
Nach 60 Minuten passierte dann aber, was sich 59 Minuten zuvor angedeutet hatte: Dortmund ging mit 1:0 in Führung. Kacar hatte nach einer Zidan-Ecke seine Hände um Owomoyela gelegt, der fiel und Schiedsrichter Brych gab Elfmeter. Sahin lief an und traf unten rechts ins Berliner Tor. Die Berliner waren nach dem Rückstand völlig von der Rolle. Der BVB erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Zidan und Barrios verfehlten aber ihr Ziel.
Eine Viertelstunde vor Schluss hatte Hertha BSC die große Chance zum Ausgleich. Stein flankte von rechts, der Ball landete bei Piszczek, der gleich den Abschluss suchte – Pfosten! Danach musste Drobny wieder klären. Zunächst gegen Blaszczykowski, dann gegen Rangelov. Zwischendurch rettete Stein für seinen Keeper in höchster Not gegen Valdez. In der Nachspielzeit gelang der Borussia dann doch noch der Treffer zum 2:0. Einmal mehr war es Barrios, der den Sieg perfekt machte.
SCHLÜSSELSPIELER
Nuri Sahin machte heute Abend ein tolles Spiel und übernahm beim Elfmeter die Verantwortung. Lucas Barrios machte seinen vierten Treffer im vierten Spiel hintereinander. Bei Hertha überzeugte lediglich Schlussmann Jaroslav Drobny, der sein Team vor einer noch höheren Niederlage bewahrte.
SCHLÜSSELSZENE
Die Schlüsselszene war das Foul von Kacar an Owomoyela im Strafraum. Mit der Führung im Rücken, spielte der BVB frei auf. Der Sieg war nie wirklich gefährdet.
SPIELER DES SPIELS
Der 21-Jährige Sahin wird immer mehr zum absoluten Leistungsträger in Dortmund. Drückte sich beim Elfmeter nicht vor der Verantwortung und erzielte den wichtigen Führungstreffer.
SCHIEDSRICHTER – Note: 6
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Dr. Felix Brych hatte mit der Partie keine Probleme. Er handelte richtig, als er Dede ins Gewissen redete, dass er sich lieber auswechseln lassen soll. Und den Elfmeter kann man auch geben.
SPIELNOTE: 6
Die Zuschauer in Dortmund bekamen eine muntere Partie zu sehen, mit einem guten Ausgang für das Heimteam.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Hertha BSC kann einfach nicht mehr gewinnen, auch das Toreschießen fällt zurzeit deutlich schwer. Der BVB siegte verdient, am Ende können die Berliner sogar froh sein, dass sie nur zwei Gegentreffer kassierten.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
BVB-Coach Jürgen Klopp nahm nach der Pokalpleite nur eine Änderung in der Startelf vor. Für Tinga kam Bender in die Mannschaft. In der Offensive blieb alles beim Alten. Zidan spielte hinter den Spitzen Barrios und Valdez.
Friedhelm Funkels Sorgen wurden vor dem Spiel noch größer. Neben den ohnehin verletzten Nicu und Cicero musste der Hertha-Trainer auch noch auf Dardai verzichten (muskuläre Probleme). Für ihn rückte Piszczek ins Team. Kacar spielte neben Lustenberger im defensiven Mittelfeld.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Hertha BSC legte gut los. Schon in den ersten drei Minuten kamen Ebert und Piszczek zu Schusschancen, beide wurden aber noch rechtzeitig geblockt. In der vierten Minute dann der erste Schockmoment im Spiel: BVB-Linksverteidiger Dede rauschte mit seinem Keeper Weidenfeller und Hummels zusammen und verletzte sich dabei am Mund. In den folgenden Minuten musste der Brasilianer immer wieder behandelt werden, ehe Schiedsrichter Brych nach einer Viertelstunde entschied, dass Dede mit seiner blutenden Lippe ausgewechselt werden muss. Für ihn kam Schmelzer ins Spiel.
In der Zwischenzeit hatte Kacar einfach mal aus der Distanz draufgehalten, Weidenfeller konnte aber parieren. In der 18. Minute gab es dann die bis dahin beste Chance des Spiels. Blaszczykowski flankte von der rechten Seite in den Berliner Strafraum, wo Barrios hochstieg, aber nicht genügend Druck hinter den Ball bringen konnte – knapp am Tor vorbei. Danach nahm der Schwung im Spiel deutlich ab. Beide Teams leisteten sich immer wieder Fehler im Spielaufbau. In der 26. Minute kam der BVB mal wieder zu einer Chance, wenn man das so nennen konnte. Nach einer Flanke von Schmelzer erreichte Valdez den Ball mit dem Kopf, aber wieder deutlich vorbei.
Die Dortmunder wurden gefährlicher. Nach etwas mehr als einer halben Stunde kam Sahin nach einem Fehlpass von Ebert an den Ball, spielte zu Zidan, der im Sechzehner Pejcinovic aussteigen ließ und aus zehn Metern den Abschluss suchte – über das Berliner Tor. Hertha BSC zog sich in dieser Phase des Spiels in die eigene Hälfte zurück, in der Offensive fand die Funkel-Elf nicht statt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte sich der Druck des BVB fast noch ausgezahlt. Nach einem Freistoß von Sahin kam Hummels fünf Meter vor Drobny zum Kopfball, aber auch dieser Versuch ging wieder vorbei. Barrios und Subotic durften auch noch einmal, fanden ihren Meister aber in Jaroslav Drobny.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Mit Beginn der zweiten Hälfte dasselbe Bild wie zum Ende der ersten 45 Minuten. Hertha steckte im Winterschlaf, Dortmund drückte auf den Führungstreffer. Zwei Minuten waren gespielt, als Valdez aus 16 Metern völlig frei zum Schuss kam, aber Drobny konnte erneut parieren. Hertha wachte so langsam auf und kam zu zwei guten Möglichkeiten. Ramos und Kacar, der den Ball aus zwölf Metern über das Tor jagte, versuchten mal ihr Glück.
Nach 60 Minuten passierte dann aber, was sich 59 Minuten zuvor angedeutet hatte: Dortmund ging mit 1:0 in Führung. Kacar hatte nach einer Zidan-Ecke seine Hände um Owomoyela gelegt, der fiel und Schiedsrichter Brych gab Elfmeter. Sahin lief an und traf unten rechts ins Berliner Tor. Die Berliner waren nach dem Rückstand völlig von der Rolle. Der BVB erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Zidan und Barrios verfehlten aber ihr Ziel.
Eine Viertelstunde vor Schluss hatte Hertha BSC die große Chance zum Ausgleich. Stein flankte von rechts, der Ball landete bei Piszczek, der gleich den Abschluss suchte – Pfosten! Danach musste Drobny wieder klären. Zunächst gegen Blaszczykowski, dann gegen Rangelov. Zwischendurch rettete Stein für seinen Keeper in höchster Not gegen Valdez. In der Nachspielzeit gelang der Borussia dann doch noch der Treffer zum 2:0. Einmal mehr war es Barrios, der den Sieg perfekt machte.
SCHLÜSSELSPIELER
Nuri Sahin machte heute Abend ein tolles Spiel und übernahm beim Elfmeter die Verantwortung. Lucas Barrios machte seinen vierten Treffer im vierten Spiel hintereinander. Bei Hertha überzeugte lediglich Schlussmann Jaroslav Drobny, der sein Team vor einer noch höheren Niederlage bewahrte.
SCHLÜSSELSZENE
Die Schlüsselszene war das Foul von Kacar an Owomoyela im Strafraum. Mit der Führung im Rücken, spielte der BVB frei auf. Der Sieg war nie wirklich gefährdet.
SPIELER DES SPIELS
Der 21-Jährige Sahin wird immer mehr zum absoluten Leistungsträger in Dortmund. Drückte sich beim Elfmeter nicht vor der Verantwortung und erzielte den wichtigen Führungstreffer.
SCHIEDSRICHTER – Note: 6
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Dr. Felix Brych hatte mit der Partie keine Probleme. Er handelte richtig, als er Dede ins Gewissen redete, dass er sich lieber auswechseln lassen soll. Und den Elfmeter kann man auch geben.
SPIELNOTE: 6
Die Zuschauer in Dortmund bekamen eine muntere Partie zu sehen, mit einem guten Ausgang für das Heimteam.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Hertha BSC kann einfach nicht mehr gewinnen, auch das Toreschießen fällt zurzeit deutlich schwer. Der BVB siegte verdient, am Ende können die Berliner sogar froh sein, dass sie nur zwei Gegentreffer kassierten.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Goal.com-Flutlicht
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