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„Oranje-HSV“ – Wer war noch mal dieser Martin Jol?
Martin Jol hatte für neue Aufbruchsstimmung gesorgt - er formte den HSV und erreichte mit den Norddeutschen auf Anhieb das Halbfinale im UEFA-Cup und im DFB-Pokal. Jol ist weg und vergessen, denn jetzt sorgt Bruno Labbadia für große Freude an der Elbe und die Zeiten der niederländischen Trainer sind erst einmal vorbei und vergessen.
Von Sebastian HEIER
Hamburg. Die Zeiten der niederländischen Trainer sind beim Hamburger SV erst einmal vorbei. Mit Bruno Labbadia ist im Sommer ein junger Trainer zu den Norddeutschen gekommen, der schon bei seinen Trainerstationen beim SV Darmstadt 98, bei der SpVgg Greuther Fürth und zuletzt bei Bayer 04 Leverkusen sein Können zeigte.
Jol ist vergessen, Labbadia ist angekommen
Ein gewisser Martin Jol hatte beim Hamburger SV für neue Aufbruchsstimmung gesorgt, nachdem im Sommer des Vorjahres gleich mehrere Abgänge zu verkraften waren. Jol formte den HSV und erreichte mit den Norddeutschen auf Anhieb das Halbfinale im UEFA-Cup und im DFB-Pokal. Nach einem guten HSV-Jahr verließ der Coach die Hanseaten in Richtung Ajax Amsterdam. Mit Bruno Labbadia wurde jedoch schon schnell ein neuer Trainer von Ligakonkurrent Bayer 04 Leverkusen verpflichtet. Das Trikot mit der Raute trug Labbadia schon von 1987 bis 1989 in 41 Bundesliga-Partien.
Der Ex-Trainer von Bayer Leverkusen hatte in der Vorsaison einen guten Bundesligastart mit seiner jungen Truppe hingelegt und spielte in den wohl attraktivsten Fußball in der Hinrunde. Dann geriert erallerdings mehr und mehr in die Kritik und in den Konflikt mit seiner Mannschaft. Trotzdem schaffte Labbadia den Einzug ins DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen, wo er allerdings eine Niederlage hinnehmen musste.
Zwischen Euphorie und Zweifel
Mit dem Anpfiff der Saison 2009/10 richtete sich auch der Fokus auf den neuen Trainer, der unmissverständlich am Erfolg seiner Mannschaft gemessen wird. Labbadias Einstand verlief nach Plan und mit großem Erfolg. In Hamburg hat er längst den Namen Martin Jol vergessen gemacht, so dass die Anhänger der Rothosen mit viel Freude in die Zukunft blicken können.
Zwar blieb auch Bruno Labbadia nicht von Rückschlägen befreit, wie beispielsweise das große Verletzungspech seiner Mannschaft oder gar dem Aus im DFB-Pokal, doch mit seiner Art Fußball zu spielen, hat er die Herzen der Fans längst erobert. In der Liga befindet sich der HSV nach zehn Spieltagen an Position zwei, punktgleich mit dem Tabellenführer und seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen. Die beste Offensive der Bundesliga (23 Tore) – auch das war noch in den vergangenen Jahren ganz anders – ist zudem in der Europa League auf Kurs in Richtung Zwischenrunde. Die Zeiten der niederländischen Trainer sind mit diesem Spielsystem und diesen ersten, kleineren Saisonerfolgen beim Hamburger SV vergessen…
Schon gelesen? - Spielbericht Bundesliga: FC Schalke 04 – Hamburger SV
Eure Meinung: Wie beurteilt Ihr die Leistung von Bruno Labbadia beim Hamburger SV?
Hamburg. Die Zeiten der niederländischen Trainer sind beim Hamburger SV erst einmal vorbei. Mit Bruno Labbadia ist im Sommer ein junger Trainer zu den Norddeutschen gekommen, der schon bei seinen Trainerstationen beim SV Darmstadt 98, bei der SpVgg Greuther Fürth und zuletzt bei Bayer 04 Leverkusen sein Können zeigte.
Jol ist vergessen, Labbadia ist angekommen
Ein gewisser Martin Jol hatte beim Hamburger SV für neue Aufbruchsstimmung gesorgt, nachdem im Sommer des Vorjahres gleich mehrere Abgänge zu verkraften waren. Jol formte den HSV und erreichte mit den Norddeutschen auf Anhieb das Halbfinale im UEFA-Cup und im DFB-Pokal. Nach einem guten HSV-Jahr verließ der Coach die Hanseaten in Richtung Ajax Amsterdam. Mit Bruno Labbadia wurde jedoch schon schnell ein neuer Trainer von Ligakonkurrent Bayer 04 Leverkusen verpflichtet. Das Trikot mit der Raute trug Labbadia schon von 1987 bis 1989 in 41 Bundesliga-Partien.
Der Ex-Trainer von Bayer Leverkusen hatte in der Vorsaison einen guten Bundesligastart mit seiner jungen Truppe hingelegt und spielte in den wohl attraktivsten Fußball in der Hinrunde. Dann geriert erallerdings mehr und mehr in die Kritik und in den Konflikt mit seiner Mannschaft. Trotzdem schaffte Labbadia den Einzug ins DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen, wo er allerdings eine Niederlage hinnehmen musste.
Zwischen Euphorie und Zweifel
Mit dem Anpfiff der Saison 2009/10 richtete sich auch der Fokus auf den neuen Trainer, der unmissverständlich am Erfolg seiner Mannschaft gemessen wird. Labbadias Einstand verlief nach Plan und mit großem Erfolg. In Hamburg hat er längst den Namen Martin Jol vergessen gemacht, so dass die Anhänger der Rothosen mit viel Freude in die Zukunft blicken können.
Zwar blieb auch Bruno Labbadia nicht von Rückschlägen befreit, wie beispielsweise das große Verletzungspech seiner Mannschaft oder gar dem Aus im DFB-Pokal, doch mit seiner Art Fußball zu spielen, hat er die Herzen der Fans längst erobert. In der Liga befindet sich der HSV nach zehn Spieltagen an Position zwei, punktgleich mit dem Tabellenführer und seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen. Die beste Offensive der Bundesliga (23 Tore) – auch das war noch in den vergangenen Jahren ganz anders – ist zudem in der Europa League auf Kurs in Richtung Zwischenrunde. Die Zeiten der niederländischen Trainer sind mit diesem Spielsystem und diesen ersten, kleineren Saisonerfolgen beim Hamburger SV vergessen…
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Eure Meinung: Wie beurteilt Ihr die Leistung von Bruno Labbadia beim Hamburger SV?
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