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Spielbericht Bundesliga: FC Schalke 04 – Hamburger SV
Das Spiel um die Tabellenführung war am Sonntagabend ein wahres Spitzenspiel. Der FC Schalke 04 und der Hamburger SV trennten sich in einer hochklassigen und spannenden Partie mit einem 3:3-Unentschieden. Über diese Begegnung wird man wohl noch lange sprechen. Kevin Kuranyi war der Schalker Mann des Abends.
Von Sebastian HEIER
Gelsenkirchen. Die hohen Bundesliga-Erwartungen richteten sich an diesem Wochenende auf das Spitzenspiel der Bundesliga: Der FC Schalke 04 empfing den Hamburger SV – der Sieger der Partie konnte die Tabellenführung übernehmen, und der kam am Sonntagabend weder aus dem Norden, noch aus dem Westen. Die „königsblauen“ Magath-Jungs mussten sich in einem hochklassigen Spiel mit einem 3:3-Unentschieden zufriedengeben, obwohl sie rund eine halbe Stunde in Überzahl spielten.
PERSONAL & TAKTIK
Die Verletzungssorgen beim FC Schalke 04 und bei Trainer Felix Magath entspannen sich so langsam. Einen Konkurrenzkampf um die Positionen wird wohl in den kommenden Tagen und Wochen geben. Vasileios Pliatsikas kehrte nach einem Außenbandriss im Sprunggelenk bereits unter der Woche zurück. Kapitän Heiko Westermann bekam zuletzt von Magath frei: „Heiko ist auch mit der Nationalmannschaft ständig im Einsatz gewesen, da tut es ihm gut, wenn er mal eine Pause einlegt.“ Im Heimspiel gegen den Hamburger SV war er jedoch wieder dabei. Bis auf die Langzeitverletzten waren bei den Schalkern alle Akteure fit.
HSV-Coach Bruno Labbadia musste gleich auf mehrere seiner Akteure verzichten. Die größten Probleme hat Hamburgs Trainer allerdings in der Offensive, denn dort müssen auch weiterhin die Langzeitverletzten Angreifer Mladen Petric und Paolo Guerrero ersetzt werden. Mit Tolgay Arslan steht immerhin noch ein Offensiv-Talent in den Reihen der Rothosen, doch auch er hatte sich am vergangenen Wochenende in der Partie gegen Leverkusen eine Reizung der Kapsel zugezogen –gegen Schalke 04 saß er wieder auf der Bank. Der frischgebackene Nationalspieler Jerome Boateng fiel gegen Glasgow in der HSV-Defensive aus, auch auf Schalke konnte er nicht spielen, konnte jedoch auf der Bank Platz nehmen.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Das große Kräftemessen der besten Offensive (Hamburger SV) und der besten Defensive (FC Schalke 04) sorgte bereits im Vorfeld für viel Spannung. Mit großen Erwartungen wurde der Kampf um die Tabellenführer der Bundesliga auch von den Zuschauern in der ausverkauften Veltins Arena beäugt. Beide Mannschaften präsentierten sich gleich zu Beginn mit einem hohen Tempo und erspielten gleich gute Möglichkeiten. Hamburgs Marcus Berg köpfte (5.) haarscharf am Schalker Gehäuse vorbei und auf der Gegenseite hatte Schalkes Kevin Kuranyi (7.) die große Einschussmöglichkeit aus kurzer Distanz.
Die Hausherren wirkten nun gefährlicher in der Offensive. Moritz (10.) setzte einen Schuss aus knapp 14 Metern, mit zu viel Rückenlage, auf die Tribüne und Farfan (14.) scheiterte nach einem schnellen Konter am Hamburger Schlussmann Rost. Nach dieser guten Phase der Partie legte sich dann aber die Anfangseuphorie. Als das Spiel immer mehr an Tempo verlor, waren es die Hanseaten, die mit viel Schnelligkeit in Führung gingen. Mit einem schönen Solo von Elia wurde der erste Treffer der Partie durch Marcus Berg eingeleitet. Für den Schweden war es in der 27. Minute der zweite Saisontreffer und für den Hamburger SV bereits das 13. Tor in Halbzeit eins.
Doch schon im Gegenzug hätten sich die Gastgeber zurückmelden können. Kevin Kuranyi legte allerdings nicht quer auf die frei stehenden Farfan und Altintop. Es war die bis dahin beste Torchance der Schalker, die sich allerdings in der Schlussphase der ersten Hälfte um ihre Bemühungen beraubten. Es war Piotr Trochowski (43.), der zunächst mit einem Distanzschuss am glänzend parierenden Manuel Neuer scheiterte und nur 120 Sekunden später den Schalker Schlussmann mit einem Freistoß aus knapp 30 Metern überwand. Mit der 2:0-Halbzeitführung standen die Hamburger nach 45 Minuten an der Tabellenspitze der Bundesliga.
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
In der Halbzeitpause musste Felix Magath dann die richtigen Worte finden. Der Schalker Trainer setzte mit seiner Taktik ein klares Ausrufezeichen in Richtung Offensive und brachte Ivan Rakitic für den defensiven Brasilianer Mineiro. Die erste Riesenchance der zweiten 45 Minuten gab es jedoch auf der Gegenseite für Hamburgs Pitroipa (48.), der allerdings selbst den Abschluss hätte suchen müssen, statt den Ball direkt quer in die Arme von Manuel Neuer zu legen. Die Gäste verpassten die große Möglichkeit zur 3:0-Vorentscheidung und das sollte sich in der Folge noch rächen.
Nur 120 Sekunden später setzte sich Außenverteidiger Rafinha auf seiner rechten Seite durch und brachte das Leder punktgenau in die Mitte auf den Kopf von Kevin Kuranyi. Der Schalker Angreifer nickte seinen vierten Saisontreffer zum 1:2-Anschluss über die Linie. Die „Königsblauen“ hatten jetzt neuen Mut gefasst und wollten den Ausgleich so schnell wie möglich hinterlegen. Erneut war es Kuranyi, der in der 61. Minute bei einem Hamburger Fehlpass nachsetzte und HSV-Verteidiger David Rozehnal zu einer Notbremse zwang. Mit der Roten Karte musste der Tscheche den Platz verlassen. Den anschließenden Freistoß aus zentraler Position setzte Bordon mit voller Wucht an den Querbalken, doch Lukas Schmitz nutzt den Abpraller zum 2:2-Ausgleich.
Die Knappen hatten eine fast verloren geglaubte Partie in ein 2:2-Unentschieden gewendet und drängten sogar auf den Führungstreffer. In einer hochklassigen Bundesliga-Partie konnten die Schalker ihre Überzahl allerdings nicht in das erhoffte dritte Tor umwandeln. Zehn Minuten vor dem Ende kam es dann richtig bitter für die Magath-Elf: Einen Konter der Gäste konnten die „Königsblauen“ nicht stoppen und Marcus Berg netzte mit seinem zweiten Treffer zur überraschenden 3:2-Führung ein. Zé Roberto bereitete das Tor mit einem starken Dribbling und einem glänzenden Pass vor. Angepeitscht von den eigenen Anhängern gelang Kevin Kuranyi in der 90. Minute dann aber noch der 3:3-Ausgleich. Der eingewechselte Asamoah vergab in der zweiten Minute der Nachspielzeit sogar den späten 4:3-Siegtreffer. Es blieb bei einem hochklassigen und spannenden 3:3-Unentschieden.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Innerhalb der 90 Minuten gab es gleich mehrere Schlüsselmomente. Ob der Platzverweis von Hamburgs David Rozehnal und der anschließende Freistoß oder die vergebene Großchance der Gäste kurz nach der Pause. Dieses Wahnsinnsspiel hatte einfach alles zu bieten.
SPIELER DES SPIELS: Kevin Kuranyi
Der Schalker Stürmer ist bei den Fans nicht immer der große Liebling. Vor dem Duell mit dem Hamburger SV versuchte er es mit einer neuen Frisur – im ersten Durchgang noch ohne Erfolg, vergab sogar die gute Ausgleichschance, als er einen Ball nicht auf ein frei stehendes S04-Duo ablegte. War dann in Halbzeit zwei deutlich besser, wie die gesamte Mannschaft. Köpfte eine schöne Flanke in der 50. Minute zum 1:1-Ausgleich über die Linie und provozierte mit seinem Nachsetzen den Platzverweis in der 62. Minute – aus dem daraus resultierenden Freistoß fiel dann der 2:2-Ausgleich. Es war nicht die letzte Szene von Kevin Kuranyi, auch in der 90. Minute war der Angreifer noch einmal zur Stelle und köpfte den 3:3-Ausgleich über die Linie.
SCHIEDSRICHTER – Note: 9
Auf dem Rasen hatte am Sonntagnachmittag Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin das Sagen. Der Sportwissenschaftler leitete in dieser Saison sein insgesamt siebtes Bundesligaspiel, hinzu kommen zwei Einsätze aus der zweiten Liga. Den FC Schalke 04 pfiff er dabei schon am 18. September, als der deutsche Meister VfL Wolfsburg einen 2:1-Auswärtserfolg auf Schalke feierte. Hatte im Spitzenspiel alles perfekt im Blick und hat stets die richtigen Entscheidungen getroffen. Der richtige Mann für das knisternde Spiel.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 9.5
Dieses Bundesliga-Spiel hatte so viel zu bieten, dass man es kaum in Worte fassen kann. Der pure Wahnsinn war nicht nur aufseiten der Schalker zu erkennen, sondern auch beim Hamburger SV. Wer sich am Sonntagabend in Sicherheit wog, wurde eiskalt überrascht. Auf Schalke sahen die Zuschauer zwei kämpferische Mannschaft, die sich auf Augenhöhe um die Tabellenführung duellierten.
FAZIT
Beide Mannschaften wollten sich mit einem Sieg die Tabellenführung erkämpfen. Die Partie endete mit einem verdienten 3:3-Unentschieden – Bayer Leverkusen bleibt auf der eins.
Eure Meinung: Wie ist dieses Spiel einzuordnen?
Gelsenkirchen. Die hohen Bundesliga-Erwartungen richteten sich an diesem Wochenende auf das Spitzenspiel der Bundesliga: Der FC Schalke 04 empfing den Hamburger SV – der Sieger der Partie konnte die Tabellenführung übernehmen, und der kam am Sonntagabend weder aus dem Norden, noch aus dem Westen. Die „königsblauen“ Magath-Jungs mussten sich in einem hochklassigen Spiel mit einem 3:3-Unentschieden zufriedengeben, obwohl sie rund eine halbe Stunde in Überzahl spielten.
PERSONAL & TAKTIK
Die Verletzungssorgen beim FC Schalke 04 und bei Trainer Felix Magath entspannen sich so langsam. Einen Konkurrenzkampf um die Positionen wird wohl in den kommenden Tagen und Wochen geben. Vasileios Pliatsikas kehrte nach einem Außenbandriss im Sprunggelenk bereits unter der Woche zurück. Kapitän Heiko Westermann bekam zuletzt von Magath frei: „Heiko ist auch mit der Nationalmannschaft ständig im Einsatz gewesen, da tut es ihm gut, wenn er mal eine Pause einlegt.“ Im Heimspiel gegen den Hamburger SV war er jedoch wieder dabei. Bis auf die Langzeitverletzten waren bei den Schalkern alle Akteure fit.
HSV-Coach Bruno Labbadia musste gleich auf mehrere seiner Akteure verzichten. Die größten Probleme hat Hamburgs Trainer allerdings in der Offensive, denn dort müssen auch weiterhin die Langzeitverletzten Angreifer Mladen Petric und Paolo Guerrero ersetzt werden. Mit Tolgay Arslan steht immerhin noch ein Offensiv-Talent in den Reihen der Rothosen, doch auch er hatte sich am vergangenen Wochenende in der Partie gegen Leverkusen eine Reizung der Kapsel zugezogen –gegen Schalke 04 saß er wieder auf der Bank. Der frischgebackene Nationalspieler Jerome Boateng fiel gegen Glasgow in der HSV-Defensive aus, auch auf Schalke konnte er nicht spielen, konnte jedoch auf der Bank Platz nehmen.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Das große Kräftemessen der besten Offensive (Hamburger SV) und der besten Defensive (FC Schalke 04) sorgte bereits im Vorfeld für viel Spannung. Mit großen Erwartungen wurde der Kampf um die Tabellenführer der Bundesliga auch von den Zuschauern in der ausverkauften Veltins Arena beäugt. Beide Mannschaften präsentierten sich gleich zu Beginn mit einem hohen Tempo und erspielten gleich gute Möglichkeiten. Hamburgs Marcus Berg köpfte (5.) haarscharf am Schalker Gehäuse vorbei und auf der Gegenseite hatte Schalkes Kevin Kuranyi (7.) die große Einschussmöglichkeit aus kurzer Distanz.
Die Hausherren wirkten nun gefährlicher in der Offensive. Moritz (10.) setzte einen Schuss aus knapp 14 Metern, mit zu viel Rückenlage, auf die Tribüne und Farfan (14.) scheiterte nach einem schnellen Konter am Hamburger Schlussmann Rost. Nach dieser guten Phase der Partie legte sich dann aber die Anfangseuphorie. Als das Spiel immer mehr an Tempo verlor, waren es die Hanseaten, die mit viel Schnelligkeit in Führung gingen. Mit einem schönen Solo von Elia wurde der erste Treffer der Partie durch Marcus Berg eingeleitet. Für den Schweden war es in der 27. Minute der zweite Saisontreffer und für den Hamburger SV bereits das 13. Tor in Halbzeit eins.
Doch schon im Gegenzug hätten sich die Gastgeber zurückmelden können. Kevin Kuranyi legte allerdings nicht quer auf die frei stehenden Farfan und Altintop. Es war die bis dahin beste Torchance der Schalker, die sich allerdings in der Schlussphase der ersten Hälfte um ihre Bemühungen beraubten. Es war Piotr Trochowski (43.), der zunächst mit einem Distanzschuss am glänzend parierenden Manuel Neuer scheiterte und nur 120 Sekunden später den Schalker Schlussmann mit einem Freistoß aus knapp 30 Metern überwand. Mit der 2:0-Halbzeitführung standen die Hamburger nach 45 Minuten an der Tabellenspitze der Bundesliga.
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
In der Halbzeitpause musste Felix Magath dann die richtigen Worte finden. Der Schalker Trainer setzte mit seiner Taktik ein klares Ausrufezeichen in Richtung Offensive und brachte Ivan Rakitic für den defensiven Brasilianer Mineiro. Die erste Riesenchance der zweiten 45 Minuten gab es jedoch auf der Gegenseite für Hamburgs Pitroipa (48.), der allerdings selbst den Abschluss hätte suchen müssen, statt den Ball direkt quer in die Arme von Manuel Neuer zu legen. Die Gäste verpassten die große Möglichkeit zur 3:0-Vorentscheidung und das sollte sich in der Folge noch rächen.
Nur 120 Sekunden später setzte sich Außenverteidiger Rafinha auf seiner rechten Seite durch und brachte das Leder punktgenau in die Mitte auf den Kopf von Kevin Kuranyi. Der Schalker Angreifer nickte seinen vierten Saisontreffer zum 1:2-Anschluss über die Linie. Die „Königsblauen“ hatten jetzt neuen Mut gefasst und wollten den Ausgleich so schnell wie möglich hinterlegen. Erneut war es Kuranyi, der in der 61. Minute bei einem Hamburger Fehlpass nachsetzte und HSV-Verteidiger David Rozehnal zu einer Notbremse zwang. Mit der Roten Karte musste der Tscheche den Platz verlassen. Den anschließenden Freistoß aus zentraler Position setzte Bordon mit voller Wucht an den Querbalken, doch Lukas Schmitz nutzt den Abpraller zum 2:2-Ausgleich.
Die Knappen hatten eine fast verloren geglaubte Partie in ein 2:2-Unentschieden gewendet und drängten sogar auf den Führungstreffer. In einer hochklassigen Bundesliga-Partie konnten die Schalker ihre Überzahl allerdings nicht in das erhoffte dritte Tor umwandeln. Zehn Minuten vor dem Ende kam es dann richtig bitter für die Magath-Elf: Einen Konter der Gäste konnten die „Königsblauen“ nicht stoppen und Marcus Berg netzte mit seinem zweiten Treffer zur überraschenden 3:2-Führung ein. Zé Roberto bereitete das Tor mit einem starken Dribbling und einem glänzenden Pass vor. Angepeitscht von den eigenen Anhängern gelang Kevin Kuranyi in der 90. Minute dann aber noch der 3:3-Ausgleich. Der eingewechselte Asamoah vergab in der zweiten Minute der Nachspielzeit sogar den späten 4:3-Siegtreffer. Es blieb bei einem hochklassigen und spannenden 3:3-Unentschieden.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Innerhalb der 90 Minuten gab es gleich mehrere Schlüsselmomente. Ob der Platzverweis von Hamburgs David Rozehnal und der anschließende Freistoß oder die vergebene Großchance der Gäste kurz nach der Pause. Dieses Wahnsinnsspiel hatte einfach alles zu bieten.
SPIELER DES SPIELS: Kevin Kuranyi
Der Schalker Stürmer ist bei den Fans nicht immer der große Liebling. Vor dem Duell mit dem Hamburger SV versuchte er es mit einer neuen Frisur – im ersten Durchgang noch ohne Erfolg, vergab sogar die gute Ausgleichschance, als er einen Ball nicht auf ein frei stehendes S04-Duo ablegte. War dann in Halbzeit zwei deutlich besser, wie die gesamte Mannschaft. Köpfte eine schöne Flanke in der 50. Minute zum 1:1-Ausgleich über die Linie und provozierte mit seinem Nachsetzen den Platzverweis in der 62. Minute – aus dem daraus resultierenden Freistoß fiel dann der 2:2-Ausgleich. Es war nicht die letzte Szene von Kevin Kuranyi, auch in der 90. Minute war der Angreifer noch einmal zur Stelle und köpfte den 3:3-Ausgleich über die Linie.
SCHIEDSRICHTER – Note: 9
Auf dem Rasen hatte am Sonntagnachmittag Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin das Sagen. Der Sportwissenschaftler leitete in dieser Saison sein insgesamt siebtes Bundesligaspiel, hinzu kommen zwei Einsätze aus der zweiten Liga. Den FC Schalke 04 pfiff er dabei schon am 18. September, als der deutsche Meister VfL Wolfsburg einen 2:1-Auswärtserfolg auf Schalke feierte. Hatte im Spitzenspiel alles perfekt im Blick und hat stets die richtigen Entscheidungen getroffen. Der richtige Mann für das knisternde Spiel.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 9.5
Dieses Bundesliga-Spiel hatte so viel zu bieten, dass man es kaum in Worte fassen kann. Der pure Wahnsinn war nicht nur aufseiten der Schalker zu erkennen, sondern auch beim Hamburger SV. Wer sich am Sonntagabend in Sicherheit wog, wurde eiskalt überrascht. Auf Schalke sahen die Zuschauer zwei kämpferische Mannschaft, die sich auf Augenhöhe um die Tabellenführung duellierten.
FAZIT
Beide Mannschaften wollten sich mit einem Sieg die Tabellenführung erkämpfen. Die Partie endete mit einem verdienten 3:3-Unentschieden – Bayer Leverkusen bleibt auf der eins.
Eure Meinung: Wie ist dieses Spiel einzuordnen?
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