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Spielbericht Bundesliga: Hertha BSC Berlin - VfL Wolfsburg
Hertha BSC Berlin erobert dank einer engagierten Leistung einen Punkt gegen den VfL Wolfsburg. Für die Hausherren war aber sogar mehr drin und dennoch wird man nach dem ersten Punkt in der Ära Funkel erstmal erleichtert sein.
Berlin. Das Warten hat ein Ende und Berlin endlich wieder Punkte! Trotz des 0:0 gegen den amtierenden Deutschen Meister bleibt man aber am Tabellenende.
PERSONAL & TAKTIK
Friedhelm Funkel bot seine Mannschaft in einem defensiven 4-4-2 auf, wobei Raffael mehr als hängende Spitze hinter Ramos agierte. Gojko Kacar rückte auf links, Dardai und Lustenberger spielte im Zentrum, wobei der Schweizer offensiver agieren und Raffael damit etwas Last von den Schultern nehmen sollte.
Bei Wolfsburg war der in die Heimat gereiste Grafite der große Abwesende. Der Brasilianer wurde von Obafemi Martins ersetzt. Ansonsten formierte Veh seine Mannschaft wie gewohnt, lediglich Ashkan Dejagah rückte auf die rechte Seite in der Mittelfeldraute.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Verunsicherung der letzten Spiele merkte man der Hertha heute nicht an. Bereits nach wenigen Sekunden fanden sie auch die erste gute Chance vor, doch Gojko Kacar scheiterte aus zehn Metern. Durch aggressives Pressing ließen die Hausherren den Wolfsburgern keinen Raum zur Entfaltung. Chancen des Meisters waren daher in der ersten Halbzeit Mangelware. Lediglich Obafemi Martins fand eine Möglichkeit vor, doch sein Tor wurde wegen Abseits nicht anerkannt (13.).
Ansonsten spielte eigentlich nur die Funkel-Truppe und fand auch einige Chancen vor. Die größte vergaben Ramos und Dardai: Zunächst scheiterte der Kolumbianer an Benaglio, den Nachschuss von Dardai fischte der Schweizer ebenfalls aus dem Kasten (38.) – eine ganz starke Aktion! Zählbares wollte im ersten Spielabschnitt aber nicht herausschauen, auch wenn die Gastgeber 12 Mal auf den Kasten der Wolfsburger schossen.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Auch in der zweiten Halbzeit waren die Berliner zunächst das aktivere Team. Nach einem Pass von Ramos rutschte aber Dardai an der Strafraumgrenze weg und trifft den Ball somit nicht richtig (52.). In der Folge befreite sich der Meister dann etwas von der Umklammerung der Hertha und kommt selbst zu besseren Gelegenheiten. Edin Dzeko zog vom rechten Strafraumeck ab, doch seinen Schuss fischte Drobny spektakulär aus dem Eck. Wolfsburg wurde nun immer stärker und die nächste Gelegenheit ließ nicht lange auf sich warten.
Erneut war es Dzeko, dessen Kunstschuss von links aber am rechten Eck vorbei zischte (62.). Aus einem Konter entstand dann wieder eine Gelegenheit für die Gastgeber: Ramos legte auf Kacar ab, dessen Direktabnahme pariert Benaglio aber glänzend. Kurz vor dem Ende dann die letzte Chance des Spiels. Sinnbildlich für die momentane Verfassung der Hertha klatsche der Ball an den Pfosten, nachdem Ramos in einen Freistoß von links gerutscht war (86.). Am Ende sollte es dann beim 0:0 bleiben, den die Hertha dank engagierter Leistung mehr als verdient hat.
SCHLÜSSELSPIELER
Bei einem 0:0 sind naturgemäß die Torhüter im Blickpunkt. Sowohl Drobny, der nach seiner Verletzung wieder in der Startelf stand, als auch Benaglio hielten ihren Mannschaften mit zum Teil großartigen Paraden den Sieg fest. Auf Seiten der Berliner wusste auch wieder einmal Gojko Kacar zu Überzeugen und zeigte, warum er so wertvoll für die Mannschaft ist.
SCHLÜSSELSZENE
Symptomatisch für die Situation der Berliner, war der Pfostentreffer von Ramos kurz vor dem Ende. Das Sprichwort „wenn man kein Glück hat, kommt Pech auch noch dazu“ und die Fußballthese, wonach Teams die im Abstiegskampf stehen in den entscheidenden Situationen nicht das Glück auf ihrer Seite haben, wurde wieder mal eindrucksvoll bewiesen.
SPIELER DES SPIELS: Diego Benaglio
Der VfL Wolfsburg konnte sich beim starken Schweizer Schlussmann bedanken, dass man wenigstens einen Punkt beim Schlusslicht mitnahm. Mehrmals rettete der Torhüter großartig.
SCHIESRICHTER – Note: 7
Lutz Wagner lag bei seinen Entscheidungen richtig und hatte das Spiel immer unter Kontrolle. Einzig seine etwas harte Regelauslegung – Lutz Wagner zückte sieben Gelbe Karten – kann man kritisieren.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Das Spiel war jetzt nicht wirklich hochklassig und dennoch bekamen die Fans etwas geboten. Besonders die kampfstarke und engagierte Leistung der Hausherren gefiel.
STATISTIK
Anstoß: 25. Oktober um 15.30 Uhr
Stadion: Olympia-Stadion, Berlin
Zuschauer: 36.799
Tore: Fehlanzeige
FAZIT
Nach dem Auftaktsieg konnte der Europa-League-Teilnehmer endlich wieder punkten. Für die Hertha war es ein verdienter Zähler, man hätte durchaus auch gewinnen können.
Eure Meinung: Wie beurteilt ihr dieses Ergebnis? Wem bringt der Punkt mehr?
PERSONAL & TAKTIK
Friedhelm Funkel bot seine Mannschaft in einem defensiven 4-4-2 auf, wobei Raffael mehr als hängende Spitze hinter Ramos agierte. Gojko Kacar rückte auf links, Dardai und Lustenberger spielte im Zentrum, wobei der Schweizer offensiver agieren und Raffael damit etwas Last von den Schultern nehmen sollte.
Bei Wolfsburg war der in die Heimat gereiste Grafite der große Abwesende. Der Brasilianer wurde von Obafemi Martins ersetzt. Ansonsten formierte Veh seine Mannschaft wie gewohnt, lediglich Ashkan Dejagah rückte auf die rechte Seite in der Mittelfeldraute.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Verunsicherung der letzten Spiele merkte man der Hertha heute nicht an. Bereits nach wenigen Sekunden fanden sie auch die erste gute Chance vor, doch Gojko Kacar scheiterte aus zehn Metern. Durch aggressives Pressing ließen die Hausherren den Wolfsburgern keinen Raum zur Entfaltung. Chancen des Meisters waren daher in der ersten Halbzeit Mangelware. Lediglich Obafemi Martins fand eine Möglichkeit vor, doch sein Tor wurde wegen Abseits nicht anerkannt (13.).
Ansonsten spielte eigentlich nur die Funkel-Truppe und fand auch einige Chancen vor. Die größte vergaben Ramos und Dardai: Zunächst scheiterte der Kolumbianer an Benaglio, den Nachschuss von Dardai fischte der Schweizer ebenfalls aus dem Kasten (38.) – eine ganz starke Aktion! Zählbares wollte im ersten Spielabschnitt aber nicht herausschauen, auch wenn die Gastgeber 12 Mal auf den Kasten der Wolfsburger schossen.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Auch in der zweiten Halbzeit waren die Berliner zunächst das aktivere Team. Nach einem Pass von Ramos rutschte aber Dardai an der Strafraumgrenze weg und trifft den Ball somit nicht richtig (52.). In der Folge befreite sich der Meister dann etwas von der Umklammerung der Hertha und kommt selbst zu besseren Gelegenheiten. Edin Dzeko zog vom rechten Strafraumeck ab, doch seinen Schuss fischte Drobny spektakulär aus dem Eck. Wolfsburg wurde nun immer stärker und die nächste Gelegenheit ließ nicht lange auf sich warten.
Erneut war es Dzeko, dessen Kunstschuss von links aber am rechten Eck vorbei zischte (62.). Aus einem Konter entstand dann wieder eine Gelegenheit für die Gastgeber: Ramos legte auf Kacar ab, dessen Direktabnahme pariert Benaglio aber glänzend. Kurz vor dem Ende dann die letzte Chance des Spiels. Sinnbildlich für die momentane Verfassung der Hertha klatsche der Ball an den Pfosten, nachdem Ramos in einen Freistoß von links gerutscht war (86.). Am Ende sollte es dann beim 0:0 bleiben, den die Hertha dank engagierter Leistung mehr als verdient hat.
SCHLÜSSELSPIELER
Bei einem 0:0 sind naturgemäß die Torhüter im Blickpunkt. Sowohl Drobny, der nach seiner Verletzung wieder in der Startelf stand, als auch Benaglio hielten ihren Mannschaften mit zum Teil großartigen Paraden den Sieg fest. Auf Seiten der Berliner wusste auch wieder einmal Gojko Kacar zu Überzeugen und zeigte, warum er so wertvoll für die Mannschaft ist.
SCHLÜSSELSZENE
Symptomatisch für die Situation der Berliner, war der Pfostentreffer von Ramos kurz vor dem Ende. Das Sprichwort „wenn man kein Glück hat, kommt Pech auch noch dazu“ und die Fußballthese, wonach Teams die im Abstiegskampf stehen in den entscheidenden Situationen nicht das Glück auf ihrer Seite haben, wurde wieder mal eindrucksvoll bewiesen.
SPIELER DES SPIELS: Diego Benaglio
Der VfL Wolfsburg konnte sich beim starken Schweizer Schlussmann bedanken, dass man wenigstens einen Punkt beim Schlusslicht mitnahm. Mehrmals rettete der Torhüter großartig.
SCHIESRICHTER – Note: 7
Lutz Wagner lag bei seinen Entscheidungen richtig und hatte das Spiel immer unter Kontrolle. Einzig seine etwas harte Regelauslegung – Lutz Wagner zückte sieben Gelbe Karten – kann man kritisieren.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Das Spiel war jetzt nicht wirklich hochklassig und dennoch bekamen die Fans etwas geboten. Besonders die kampfstarke und engagierte Leistung der Hausherren gefiel.
STATISTIK
Anstoß: 25. Oktober um 15.30 Uhr
Stadion: Olympia-Stadion, Berlin
Zuschauer: 36.799
Tore: Fehlanzeige
FAZIT
Nach dem Auftaktsieg konnte der Europa-League-Teilnehmer endlich wieder punkten. Für die Hertha war es ein verdienter Zähler, man hätte durchaus auch gewinnen können.
Eure Meinung: Wie beurteilt ihr dieses Ergebnis? Wem bringt der Punkt mehr?
Goal.com-Flutlicht
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