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Spielbericht Bundesliga: Bayern München – Eintracht Frankfurt
Das Ergebnis passte, die Leistung war erneut mau: Bayern München stellte in der Schlussphase einen Arbeitssieg gegen Eintracht Frankfurt sicher und verkürzt damit den Abstand zur Tabellenspitze. Matchwinner war Daniel van Buyten.
(fb) München. Spielerisch war es erneut dünn, was der FC Bayern am Nachmittag bot, doch am Ende stand ein 2:1-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt. Daniel van Buyten sorgte kurz vor Schluss für Münchener Jubel.
Personal & Taktik
Louis van Gaal entschied sich für ein 4-4-2 mit Raute im Mittelfeld. Mark van Bommel spielte den defensiven Part, Thomas Müller und Anatoliy Tymoshchuk bekleideten die Außenpositionen und Bastian Schweinsteiger durfte sich auf der „Zehn“ versuchen. Das Sturmduo bildeten Miro Klose und Luca Toni. Außenverteidiger Philipp Lahm rückte wieder auf die rechte Seite, Pranjic spielte links. Arjen Robben nahm nach überstandener Verletzung zunächst auf der Bank Platz.
Bei der Eintracht gab es wenig Überraschungen: Nikos Liberopoulos ersetzte den verletzten Torjäger Ioannis Amanatidis. Das Mittelfeld bildeten Patrick Ochs, Selim Teber, Zlatan Bajramovic und Pirmin Schwegler. Maik Franz spielte wieder Rechtsverteidiger und Marco Russ agierte an der Seite von Chris in der Defensiv-Zentrale.
Spielverlauf 1. Hälfte
Miro Klose setzte das erste Ausrufezeichen der Begegnung, als er nach feiner Vorarbeit von Philipp Lahm aus acht Metern knapp links am Frankfurter Kasten vorbei zielte. Das war es zunächst aber auch schon mit der bayerischen Herrlichkeit, denn die Eintracht-Defensive stand ordentlich und es mangelte den Hausherren an Tempo und Kreativität. Nach gut 20 Minuten gab es so etwas wie eine Drangphase des Rekordmeisters: Zunächst setzte Luca Toni einen Kopfball am rechten Pfosten vorbei (21.), danach rettete Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov zweimal hervorragend eben Toni und Thomas Müller (23.). Danach herrschte wieder Flaute im Angriffsspiel der Münchener, die Gäste fanden in der offensive praktisch nicht statt. Toni sorgte mit einem Pfostentreffer kurz vor der Pause nochmal für einen Wachmacher (43.). Mit dem Schlusspfiff der 1. Hälfte gab es ein gellendes Pfeifkonzert der Bayern-Anhänger.
Spielverlauf 2. Hälfte
Die Halbzeitpause brachte herzlich wenig Veränderung in das Spielgeschehen. Bayern hatte deutlich mehr vom Spiel, doch außer einem gefährlichen Schuss von Schweinsteiger nach einem Eckball (53.), kam dabei wenig heraus. Stattdessen schlugen die Frankfurter mit ihrer ersten Torchance überhaupt zu: Partick Ochs spazierte durch das Mittelfeld und spielte steil auf Alexander Meier. Philipp Lahm sah in dieser Szene ganz schlecht aus und der Meier erzielte gegen den herauseilenden Hans-Jörg Butt sein drittes Saisontor (60.).
Die Bayern reagierten und kamen durch das eingewechselte Duo Gomez/Robben zum verdienten Ausgleich. Gomez gewann das Luftduell gegen Nikolov und Robben hatte keine Mühe, die Kugel ins leere Tor zu schieben (69.). Langsam nahm das Spiel Fahrt auf und kurz vor dem Ende sorgte Daniel van Buyten für Jubel. Nach einer Flanke von Lahm verlängerte Müller das Leder und van Buyten nickte zum 2:1-Endstand ein (87.).
Schlüsselspieler
Bayern München hatte in Luca Toni seinen auffälligsten Spieler. Zwar hält seine Abschlussschwäche weiter an, doch der Italiener erarbeitete sich wenigstens Möglichkeiten und hatte auch Pech bei seinem Pfostenschuss kurz vor der Pause. Philipp Lahm war in der Anfangsphase stark und die Einwechslung Arjen Robbens brachte frischen Wind.
Bei der Eintracht gefielen vor allem Patrick Ochs, der das Führungstor wunderbar vorbereitete, und Oka Nikolov. Letzterer allerdings mit Ausnahme des Ausgleichstreffers. Auch Maik Franz zeigte ein starkes Spiel.
Schlüsselszene
Als Louis van Gaal kurz vor Schluss Luca Toni für Martin
Demichelis vom Feld nahm, erntete er dafür Pfiffe der Zuschauer. Doch der Plan des Niederländers ging auf: Demichelis sicherte hinten ab, dafür ging van Buyten in die Spitze und erzielte per Kopf den Siegtreffer.
Spieler des Spiels: Daniel van Buyten
Es war sicher nicht das stärkste Saisonspiel des belgischen Innenverteidigers. Doch in seiner bekannten Manier rettete er den Bayern kurz vor Schluss den Sieg und sorgte damit dafür, dass es an der Säbener Straße nicht noch unruhiger wird.
Schiedsrichter – Note: 7
Dr. Jochen Drees hätte Bayerns Thomas Müller mindestens einmal wegen dessen dreisten Schwalben verwarnen müssen. Ansonsten hatte der Unparteiische alles im Griff.
Spielnote: 4
70 Minuten lang war es eine Partie auf ganz bescheidenem Niveau. Die beiden Tore kurz nacheinander und Arjen Robbens Einwechslung bescherten den 69.000 Zuschauern in der Allianz-Arena immerhin noch eine muntere Schlussphase.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
Fazit
Spielerisch war es einmal mehr ganz dürftig, was der Rekordmeister bot, doch am Ende war es ein verdienter Sieg gegen Eintrach Frankfurt. Die Gäste beschränkten sich einfach zu sehr auf die Defensive. Am Ende wurde dies bestraft.
Eure Meinung: Geht das Resultat in Ordnung?
Personal & Taktik
Louis van Gaal entschied sich für ein 4-4-2 mit Raute im Mittelfeld. Mark van Bommel spielte den defensiven Part, Thomas Müller und Anatoliy Tymoshchuk bekleideten die Außenpositionen und Bastian Schweinsteiger durfte sich auf der „Zehn“ versuchen. Das Sturmduo bildeten Miro Klose und Luca Toni. Außenverteidiger Philipp Lahm rückte wieder auf die rechte Seite, Pranjic spielte links. Arjen Robben nahm nach überstandener Verletzung zunächst auf der Bank Platz.
Bei der Eintracht gab es wenig Überraschungen: Nikos Liberopoulos ersetzte den verletzten Torjäger Ioannis Amanatidis. Das Mittelfeld bildeten Patrick Ochs, Selim Teber, Zlatan Bajramovic und Pirmin Schwegler. Maik Franz spielte wieder Rechtsverteidiger und Marco Russ agierte an der Seite von Chris in der Defensiv-Zentrale.
Spielverlauf 1. Hälfte
Miro Klose setzte das erste Ausrufezeichen der Begegnung, als er nach feiner Vorarbeit von Philipp Lahm aus acht Metern knapp links am Frankfurter Kasten vorbei zielte. Das war es zunächst aber auch schon mit der bayerischen Herrlichkeit, denn die Eintracht-Defensive stand ordentlich und es mangelte den Hausherren an Tempo und Kreativität. Nach gut 20 Minuten gab es so etwas wie eine Drangphase des Rekordmeisters: Zunächst setzte Luca Toni einen Kopfball am rechten Pfosten vorbei (21.), danach rettete Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov zweimal hervorragend eben Toni und Thomas Müller (23.). Danach herrschte wieder Flaute im Angriffsspiel der Münchener, die Gäste fanden in der offensive praktisch nicht statt. Toni sorgte mit einem Pfostentreffer kurz vor der Pause nochmal für einen Wachmacher (43.). Mit dem Schlusspfiff der 1. Hälfte gab es ein gellendes Pfeifkonzert der Bayern-Anhänger.
Spielverlauf 2. Hälfte
Die Halbzeitpause brachte herzlich wenig Veränderung in das Spielgeschehen. Bayern hatte deutlich mehr vom Spiel, doch außer einem gefährlichen Schuss von Schweinsteiger nach einem Eckball (53.), kam dabei wenig heraus. Stattdessen schlugen die Frankfurter mit ihrer ersten Torchance überhaupt zu: Partick Ochs spazierte durch das Mittelfeld und spielte steil auf Alexander Meier. Philipp Lahm sah in dieser Szene ganz schlecht aus und der Meier erzielte gegen den herauseilenden Hans-Jörg Butt sein drittes Saisontor (60.).
Die Bayern reagierten und kamen durch das eingewechselte Duo Gomez/Robben zum verdienten Ausgleich. Gomez gewann das Luftduell gegen Nikolov und Robben hatte keine Mühe, die Kugel ins leere Tor zu schieben (69.). Langsam nahm das Spiel Fahrt auf und kurz vor dem Ende sorgte Daniel van Buyten für Jubel. Nach einer Flanke von Lahm verlängerte Müller das Leder und van Buyten nickte zum 2:1-Endstand ein (87.).
Schlüsselspieler
Bayern München hatte in Luca Toni seinen auffälligsten Spieler. Zwar hält seine Abschlussschwäche weiter an, doch der Italiener erarbeitete sich wenigstens Möglichkeiten und hatte auch Pech bei seinem Pfostenschuss kurz vor der Pause. Philipp Lahm war in der Anfangsphase stark und die Einwechslung Arjen Robbens brachte frischen Wind.
Bei der Eintracht gefielen vor allem Patrick Ochs, der das Führungstor wunderbar vorbereitete, und Oka Nikolov. Letzterer allerdings mit Ausnahme des Ausgleichstreffers. Auch Maik Franz zeigte ein starkes Spiel.
Schlüsselszene
Als Louis van Gaal kurz vor Schluss Luca Toni für Martin
Demichelis vom Feld nahm, erntete er dafür Pfiffe der Zuschauer. Doch der Plan des Niederländers ging auf: Demichelis sicherte hinten ab, dafür ging van Buyten in die Spitze und erzielte per Kopf den Siegtreffer.
Spieler des Spiels: Daniel van Buyten
Es war sicher nicht das stärkste Saisonspiel des belgischen Innenverteidigers. Doch in seiner bekannten Manier rettete er den Bayern kurz vor Schluss den Sieg und sorgte damit dafür, dass es an der Säbener Straße nicht noch unruhiger wird.
Schiedsrichter – Note: 7
Dr. Jochen Drees hätte Bayerns Thomas Müller mindestens einmal wegen dessen dreisten Schwalben verwarnen müssen. Ansonsten hatte der Unparteiische alles im Griff.
Spielnote: 4
70 Minuten lang war es eine Partie auf ganz bescheidenem Niveau. Die beiden Tore kurz nacheinander und Arjen Robbens Einwechslung bescherten den 69.000 Zuschauern in der Allianz-Arena immerhin noch eine muntere Schlussphase.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
Fazit
Spielerisch war es einmal mehr ganz dürftig, was der Rekordmeister bot, doch am Ende war es ein verdienter Sieg gegen Eintrach Frankfurt. Die Gäste beschränkten sich einfach zu sehr auf die Defensive. Am Ende wurde dies bestraft.
Eure Meinung: Geht das Resultat in Ordnung?
Goal.com-Flutlicht
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