Gomez ist, trotz Unzufriedenheit, in München glücklich und bewundert van Gaal

Obwohl der Stürmer in München zuletzt nicht mehr erste Wahl war, zeigt er sich kämpferisch und fühlt sich bei den Bayern trotzdem noch wohl.

Herr Gomez, Pranjic und Olic - Bitte Platz nehmen! (Getty)
(rb) München. Mario Gomez durchlebt im Moment eine schwere Zeit. Nach seinem Wechsel von Stuttgart nach München, läuft es bislang nicht nach Wunsch. Nach mäßigen bis eher schwachen Leistungen, kam der Nationalteamstürmer zuletzt nur noch von der Bank und hat seinen Stammplatz vorübergehen verloren.

Mario Gomez bereut seinen Transfer nach München in keinster Weise, ist aber mit der momentanen Situation alles andere als zufrieden. In der Sportbild äußerte er sich über seine Reservistenrolle: „Im fünften Spiel wurde ich aus der Mannschaft genommen. Das war sehr überraschend für mich. Bis dahin war ich mehr oder weniger zufrieden mit mir. Zumindest hatte ich drei wichtige Tore in der Liga und drei im Pokal erzielt. Seit dieser Herausnahme bin ich unzufrieden mit dem, was ich geleistet habe. Dieser Zeitpunkt hat einen Bruch dargestellt.“

Der Verlust seines Stammplatzes war für Mario Gomez trotzdem ein riesiger Schock, denn er sich nur schwer erklären konnte, wie er jetzt mitteilte: „Ich habe mich von Anfang an sehr wohl bei Bayern gefühlt. Hätte ich nicht getroffen, hätte ich die Entscheidung verstehen können. So hatte niemand damit gerechnet. Ich auch nicht. Das zu verdauen und zu verstehen fiel mir sehr schwer. Ich habe mir deshalb auf einmal viele Gedanken gemacht.“

Trotzdem Bewunderung für van Gaal

Anschließend sprach er über das Verhältnis zu Trainer Louis van Gaal, das seiner Meinung nach nicht so schlecht ist, wie es dargestellt wurde: „Ach, es wird immer suggeriert, dass wir ein Problem hätten. Ich kann nur sagen: Wir haben kein Problem. Er ist einzigartig. So einen Trainer hatte ich noch nie. Der Trainer hat mich vor seiner Entscheidung zu sich in die Kabine gerufen. Er hat mir gesagt, wie er meine Situation einschätzt und was ihm missfällt. Und dann hat er mich aus der Mannschaft genommen. Fertig.

Van Gaal suchte das Gespräch mit Mario Gomez, begründete seine Entscheidung und verwies auf seine hohen Ansprüche: „Es geht ihm um meine Laufwege. Er verwies darauf, dass ich mehr in die Tiefe gehen müsse. Ich habe ihn gefragt, ob ich zu wenig Einsatz bringe. Er sei diesbezüglich sehr zufrieden mit mir und meiner Arbeit. Der Trainer hat sehr hohe Ansprüche. Er hat eine ganz andere Philosophie als alle Trainer, die ich vorher hatte.

Eure Meinung: Wie geht es mit Mario Gomez bei den Bayern weiter?


 
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