|
|
Spielbericht Bundesliga: 1. FC Nürnberg – Hertha BSC
Hertha BSC kommt einfach nicht auf die Beine. Viel hatten sich die Berliner für das Spiel in Nürnberg vorgenommen, am Ende gingen sie einmal mehr unter und kassierten die Gegentore Nummer 21 – 23 in dieser Saison.
(ab) Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg hat am Samstagnachmittag einen wichtigen 3:0-Sieg gegen Hertha BSC eingefahren. Der Bundesliga-Aufsteiger ging schon nach 18 Minuten in Führung, die Berliner brachen danach ein und fügten sich einmal mehr ihrem Schicksal. Für den neuen Trainer Friedhelm Funkel die zweite Pleite im zweiten Spiel, für Hertha schon die achte Niederlage im neunten Saisonspiel.
PERSONAL & TAKTIK
Beim 1. FC Nürnberg fehlte Charisteas mit einem Muskelfaserriss, sonst konnte Trainer Oenning auf seine wichtigsten Spieler zurückgreifen. Wolf und Maroh kehrten in die Innenverteidigung zurück, Mintal und Gygax ins Mittelfeld. Den Sturm bildeten Eigler und Bunjaku.
Friedhelm Funkel baute seine Startelf auf fünf Positionen um. Burchert stand erneut im Tor für den verletzten Ochs, zudem ersetzten Janker, Stein, Cicero und Wichniarek Kaka, Pejcinovic, Nicu und Ramos.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Wie schon in den letzten Bundesligaspielen kam Hertha BSC zunächst gar nicht ins Spiel. Aber auch der 1. FC Nürnberg hielt sich zunächst zurück, hatte aber nach sechs Minuten eine erste Chance durch Eigler. Danach passierte eine Viertelstunde nur wenig. Nach 18 Minuten kamen die Nürnberger das zweite Mal gefährlich vors Tor, und schon stand es 1:0. Dabei sah die Abwehr der Berliner einmal mehr in dieser Saison nicht gut aus.
Keeper Burchert konnte einen Kopfball von Frantz noch parieren, doch der Ball landete bei Gygax, der nicht lange fackelte und den Ball durch Burcherts Beine hindurch ins Tor schob. Nürnberg spielte munter weiter, und nach 26 Minuten stand es plötzlich schon 2:0. Ebert hatte den Ball im Aufbauspiel gegen Mintal verloren. Der Slowake spielte gleich weiter zu Bunjaku, der keine Probleme hatte, den Ball im Tor unterzubringen.
Herthas Abwehr war auch am heutigen Nachmittag nur ein Schatten vergangener Tage. Nach einer halben Stunde hätte es 3:0 für Nürnberg stehen können. Frantz und Gygax waren aber gnädig und verhaspelten den Ball vor dem Berliner Tor. Hertha BSC fand in der Offensive in der ersten Hälfte überhaupt nicht statt. Stein versuchte es mal aus der Ferne, der Ball ging aber weit am Nürnberger Kasten vorbei.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Die zweite Hälfte begann ohne nennenswerte Aktionen. Nürnberg, mit der 2:0-Führung im Rücken, bestimmte die Partie ohne sich groß anzustrengen. Nach knapp einer Stunde gab es die erste Chance für den Gastgeber. Bunjaku ließ von Bergen stehen und suchte gleich den Abschluss. Sein Versuch ging aber knapp am Berliner Tor vorbei.
Zwei Minuten später machte es der Angreifer besser. Eigler legte an der Strafraumgrenze auf für Bunjaku, der mit einem Flachschuss Hertha-Keeper Burchert überwand. Das Spiel war nach dem 3:0 endgültig gelaufen. In der 70. Minute kam Hertha zur besten Chance des Spiels, einen Freistoß von Ebert rettete Schäfer jedoch zur Ecke. Broich hätte in der Schlussminute noch auf 4:0 erhöhen können, doch Burchert konnte den Ball mit einer schönen Parade klären.
SCHLÜSSELSPIELER
Bei Nürnberg ragten die Außenspieler Gygax und Frantz heraus. Beide sorgten immer wieder mit gefährlichen Flanken für Gefahr vor dem Berliner Tor, von denen besonders Stürmer Bunjaku profitierte, der zwei Treffer erzielte.
SCHLÜSSELSZENE
Die Schlüsselszene war der Treffer zum 1:0. Bis dahin zeigten die Berliner zwar keine gute Vorstellung, konnten aber ein 0:0 halten. Nach dem Treffer zeigte Hertha BSC keine Gegenwehr mehr, gab sich dem Schicksal hin. Für Nürnberg danach ein leichtes, weitere Tore nachzulegen.
SPIELER DES SPIELS
Daniel Gygax machte in seinem ersten Saisonspiel eine tolle Partie. Der Schweizer sorgte über die Außen immer wieder für Gefahr und erzielte den wichtigen Treffer zum 1:0.
SCHIEDSRICHTER – Note: 5
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hatte mit der Partie keine Probleme. In der ersten Hälfte zückte er zweimal Gelb gegen die Berliner, um das Spiel zu beruhigen, als es kurzzeitig hitzig wurde.
SPIELNOTE: 6
Die Heim-Fans hatten ihren Spaß, und sahen ein tolles Spiel der Nürnberger. Für die Hertha-Fans war es einmal mehr eine Reise, die sich nicht gelohnt hat. Dementsprechend enttäuscht sahen die Gesichter der Zuschauer aus.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Für Hertha wird es immer schwerer. Zwar stand heute erst der neunte Spieltag auf dem Programm, doch manchmal scheint es, als haben sich die Berliner mit dem (vorzeitigen) Abstieg schon abgefunden. Ein Aufbäumen ist bei keinem Spieler zu erkennen, die achte Pleite im neunten Spiel ist also nur die logische Konsequenz. Für Nürnberg war es ein erster Schritt raus aus dem Keller.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Beim 1. FC Nürnberg fehlte Charisteas mit einem Muskelfaserriss, sonst konnte Trainer Oenning auf seine wichtigsten Spieler zurückgreifen. Wolf und Maroh kehrten in die Innenverteidigung zurück, Mintal und Gygax ins Mittelfeld. Den Sturm bildeten Eigler und Bunjaku.
Friedhelm Funkel baute seine Startelf auf fünf Positionen um. Burchert stand erneut im Tor für den verletzten Ochs, zudem ersetzten Janker, Stein, Cicero und Wichniarek Kaka, Pejcinovic, Nicu und Ramos.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Wie schon in den letzten Bundesligaspielen kam Hertha BSC zunächst gar nicht ins Spiel. Aber auch der 1. FC Nürnberg hielt sich zunächst zurück, hatte aber nach sechs Minuten eine erste Chance durch Eigler. Danach passierte eine Viertelstunde nur wenig. Nach 18 Minuten kamen die Nürnberger das zweite Mal gefährlich vors Tor, und schon stand es 1:0. Dabei sah die Abwehr der Berliner einmal mehr in dieser Saison nicht gut aus.
Keeper Burchert konnte einen Kopfball von Frantz noch parieren, doch der Ball landete bei Gygax, der nicht lange fackelte und den Ball durch Burcherts Beine hindurch ins Tor schob. Nürnberg spielte munter weiter, und nach 26 Minuten stand es plötzlich schon 2:0. Ebert hatte den Ball im Aufbauspiel gegen Mintal verloren. Der Slowake spielte gleich weiter zu Bunjaku, der keine Probleme hatte, den Ball im Tor unterzubringen.
Herthas Abwehr war auch am heutigen Nachmittag nur ein Schatten vergangener Tage. Nach einer halben Stunde hätte es 3:0 für Nürnberg stehen können. Frantz und Gygax waren aber gnädig und verhaspelten den Ball vor dem Berliner Tor. Hertha BSC fand in der Offensive in der ersten Hälfte überhaupt nicht statt. Stein versuchte es mal aus der Ferne, der Ball ging aber weit am Nürnberger Kasten vorbei.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Die zweite Hälfte begann ohne nennenswerte Aktionen. Nürnberg, mit der 2:0-Führung im Rücken, bestimmte die Partie ohne sich groß anzustrengen. Nach knapp einer Stunde gab es die erste Chance für den Gastgeber. Bunjaku ließ von Bergen stehen und suchte gleich den Abschluss. Sein Versuch ging aber knapp am Berliner Tor vorbei.
Zwei Minuten später machte es der Angreifer besser. Eigler legte an der Strafraumgrenze auf für Bunjaku, der mit einem Flachschuss Hertha-Keeper Burchert überwand. Das Spiel war nach dem 3:0 endgültig gelaufen. In der 70. Minute kam Hertha zur besten Chance des Spiels, einen Freistoß von Ebert rettete Schäfer jedoch zur Ecke. Broich hätte in der Schlussminute noch auf 4:0 erhöhen können, doch Burchert konnte den Ball mit einer schönen Parade klären.
SCHLÜSSELSPIELER
Bei Nürnberg ragten die Außenspieler Gygax und Frantz heraus. Beide sorgten immer wieder mit gefährlichen Flanken für Gefahr vor dem Berliner Tor, von denen besonders Stürmer Bunjaku profitierte, der zwei Treffer erzielte.
SCHLÜSSELSZENE
Die Schlüsselszene war der Treffer zum 1:0. Bis dahin zeigten die Berliner zwar keine gute Vorstellung, konnten aber ein 0:0 halten. Nach dem Treffer zeigte Hertha BSC keine Gegenwehr mehr, gab sich dem Schicksal hin. Für Nürnberg danach ein leichtes, weitere Tore nachzulegen.
SPIELER DES SPIELS
Daniel Gygax machte in seinem ersten Saisonspiel eine tolle Partie. Der Schweizer sorgte über die Außen immer wieder für Gefahr und erzielte den wichtigen Treffer zum 1:0.
SCHIEDSRICHTER – Note: 5
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hatte mit der Partie keine Probleme. In der ersten Hälfte zückte er zweimal Gelb gegen die Berliner, um das Spiel zu beruhigen, als es kurzzeitig hitzig wurde.
SPIELNOTE: 6
Die Heim-Fans hatten ihren Spaß, und sahen ein tolles Spiel der Nürnberger. Für die Hertha-Fans war es einmal mehr eine Reise, die sich nicht gelohnt hat. Dementsprechend enttäuscht sahen die Gesichter der Zuschauer aus.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Für Hertha wird es immer schwerer. Zwar stand heute erst der neunte Spieltag auf dem Programm, doch manchmal scheint es, als haben sich die Berliner mit dem (vorzeitigen) Abstieg schon abgefunden. Ein Aufbäumen ist bei keinem Spieler zu erkennen, die achte Pleite im neunten Spiel ist also nur die logische Konsequenz. Für Nürnberg war es ein erster Schritt raus aus dem Keller.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Teenager-Tränen: Als Cristiano Ronaldo bei der Heim-EM 2004 nur Zweiter wurde
EXKLUSIV - Goal.com veröffentlicht exklusive Inhalte aus Luca Caiolis Buch „Ronaldo: Leidenschaft zur Perfektion“. Heute dreht sich alles um das Finale der EM 2004.
-
EXKLUSIV - Higuain-Berater stellt klar: „Gonzalo wird Real Madrid nicht verlassen.“
EXKLUSIV – Der Agent von Stürmerstar Gonzalo Higuian schiebt den Wechselspekulationen um seinen Schützling gegenüber Goal.com einen Riegel vor.
-
Sieger, Enttäuschungen, Torschützenkönig: Die Goal.com-Redaktionstipps zur EM
Bald geht es endlich los - der Startschuss zur Euro fällt! Die Goal.com-Redaktion hat im Kicktipp-EM-Spezial einmal einige Szenarien durchgespielt und diverse Tipps abgegeben.
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde