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Yesterday: Werder Bremen – 1899 Hoffenheim (2008)
Es gibt Fußballspiele, die vergisst man nicht. Da gibt es bedeutende Partien, in denen es um Titel und Pokale geht. Diese Spiele bleiben natürlich in Erinnerung. Und dann gibt es Partien, die sich durch bestimmte Aktionen oder einen völlig verrückten Spielverlauf in das Gedächtnis der Fans einbrennen. Zu Letzterem gehört zweifelsohne das 5:4 zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim im vergangenen Jahr. Am Samstag treffen beide Mannschaften erneut aufeinander und Goal.com erinnert an jenes denkwürdige Spiel im September 2008.
Von Falko BLÖDING
Bremen. Im Anschluss an die Partie zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim im Spätsommer letzten Jahres hagelte es Superlative und Schlagzeilen. Vom „Tag des offenen Tores“ war die Rede, „Der helle Wahnsinn“ titelte eine große deutsche Zeitung und im Live-Ticker des Online-Portals von Elf Freunde hieß es „Lass dieses Spiel nie zu Ende gehen.“ Wir blicken zurück auf den 27. September 2008!
Ein Spiel „ohne Rücksicht auf Verluste“
Die 40.059 Zuschauer im ausverkauften Weserstadion sahen eine absolut packende Begegnung, die schlichtweg alles zu bieten hatte, was ein Spiel ausmacht: Traumtore, umstrittenen Szenen, vier Aluminiumtreffer, einen Platzverweis und nicht zuletzt neun Treffer. „Es wurde alles geboten. Beide Mannschaften haben bedingungslos nach vorn gespielt, ohne Rücksicht auf Verluste“, kommentierte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs nach dem Spiel das muntere Scheibenschießen.
Fünf Tore in der ersten halben Stunde
Werder kam mit dem Rückenwind eines 5:2-Erfolgs bei den Bayern gleich gut in die Partie und führte durch Treffer von Mesut Özil, Claudio Pizarro, Diego und Aaron Hunt bereits nach einer halben Stunde mit 4:1. Für die Hoffenheimer hatte Demba Ba zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgeglichen. Beide Mannschaft schlugen ein enormes Spieltempo an und dadurch ergaben sich zwangsläufig große Lücken in den Defensivreihen.
„Wir waren einfach zu blauäugig“
Hoffenheims Innenverteidiger Marvin Compper meinte kürzlich im EXKLUSIV-Interview mit Goal.com zu dieser Partie: „Wir sind damals schlecht gestartet und lagen nach einer halben Stunde schon mit 1:4 zurück. Dann stand es 3:4 und ich habe zum 4:4 ausgeglichen. Das Spiel kippte, denn Bremen kassierte auch noch einen Platzverweis. Trotzdem haben wir am Ende zwei Konter kassiert, weil wir uns einfach zu blauäugig verhalten haben. Beim ersten hatten wir noch Glück, aber den zweiten hat Mesut Özil versenkt. Das Spiel hat sehr gut gezeigt, welche Qualitäten wir im Spiel nach vorne haben, aber auch, was passiert, wenn wir nicht als Team verteidigen.“
Hoffenheims Sieg lag in der Luft
In der Tat kam Hoffenheim zunächst gut zurück ins Spiel: Sejad Salihovic verwandelte einen Freistoß traumhaft und Vedad Ibisevic traf per Foulelfmeter zum 4:3. Nachdem dann auch noch Per Mertesacker wegen einer Notbremse vom Platz geflogen war und Marvin Compper mit einem Kopfball zum 4:4 ausgeglichen hatte, lag plötzlich sogar ein Auswärtssieg für die TSG in der Luft. Doch es folgten die beiden angesprochenen Konter und Mesut Özil erzielte neun Minuten vor dem Abpfiff den 5:4-Endstand.
Rangnick sauer
Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick war nach dem Spiel sauer. Reporter, Fans und Gegner, alle gratulierten ihm zum tollen Spiel seiner Mannschaft. Dabei hätte Rangnick stattdessen lieber einen Sieg eingefahren: „Wenn wir so zurückkommen, und am Ende in Überzahl spielen, darf es nicht mit einer Niederlage für uns enden. Das ist eine riesige Enttäuschung. Wir hätten das Spiel gewinnen können, wenn nicht sogar müssen.“ Sein Pendant auf Bremer Seite, Thomas Schaaf, formulierte knapp und passend: „Es war ein absolut verrücktes Spiel.“
Schaut Euch HIER die Highlights dieser kuriosen Partie an!
Eure Meinung: Welche Erinnerungen habt Ihr an das Spiel?
Bremen. Im Anschluss an die Partie zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim im Spätsommer letzten Jahres hagelte es Superlative und Schlagzeilen. Vom „Tag des offenen Tores“ war die Rede, „Der helle Wahnsinn“ titelte eine große deutsche Zeitung und im Live-Ticker des Online-Portals von Elf Freunde hieß es „Lass dieses Spiel nie zu Ende gehen.“ Wir blicken zurück auf den 27. September 2008!
Ein Spiel „ohne Rücksicht auf Verluste“
Die 40.059 Zuschauer im ausverkauften Weserstadion sahen eine absolut packende Begegnung, die schlichtweg alles zu bieten hatte, was ein Spiel ausmacht: Traumtore, umstrittenen Szenen, vier Aluminiumtreffer, einen Platzverweis und nicht zuletzt neun Treffer. „Es wurde alles geboten. Beide Mannschaften haben bedingungslos nach vorn gespielt, ohne Rücksicht auf Verluste“, kommentierte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs nach dem Spiel das muntere Scheibenschießen.
Fünf Tore in der ersten halben Stunde
Werder kam mit dem Rückenwind eines 5:2-Erfolgs bei den Bayern gleich gut in die Partie und führte durch Treffer von Mesut Özil, Claudio Pizarro, Diego und Aaron Hunt bereits nach einer halben Stunde mit 4:1. Für die Hoffenheimer hatte Demba Ba zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgeglichen. Beide Mannschaft schlugen ein enormes Spieltempo an und dadurch ergaben sich zwangsläufig große Lücken in den Defensivreihen.
„Wir waren einfach zu blauäugig“
Hoffenheims Innenverteidiger Marvin Compper meinte kürzlich im EXKLUSIV-Interview mit Goal.com zu dieser Partie: „Wir sind damals schlecht gestartet und lagen nach einer halben Stunde schon mit 1:4 zurück. Dann stand es 3:4 und ich habe zum 4:4 ausgeglichen. Das Spiel kippte, denn Bremen kassierte auch noch einen Platzverweis. Trotzdem haben wir am Ende zwei Konter kassiert, weil wir uns einfach zu blauäugig verhalten haben. Beim ersten hatten wir noch Glück, aber den zweiten hat Mesut Özil versenkt. Das Spiel hat sehr gut gezeigt, welche Qualitäten wir im Spiel nach vorne haben, aber auch, was passiert, wenn wir nicht als Team verteidigen.“
Hoffenheims Sieg lag in der Luft
In der Tat kam Hoffenheim zunächst gut zurück ins Spiel: Sejad Salihovic verwandelte einen Freistoß traumhaft und Vedad Ibisevic traf per Foulelfmeter zum 4:3. Nachdem dann auch noch Per Mertesacker wegen einer Notbremse vom Platz geflogen war und Marvin Compper mit einem Kopfball zum 4:4 ausgeglichen hatte, lag plötzlich sogar ein Auswärtssieg für die TSG in der Luft. Doch es folgten die beiden angesprochenen Konter und Mesut Özil erzielte neun Minuten vor dem Abpfiff den 5:4-Endstand.
Rangnick sauer
Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick war nach dem Spiel sauer. Reporter, Fans und Gegner, alle gratulierten ihm zum tollen Spiel seiner Mannschaft. Dabei hätte Rangnick stattdessen lieber einen Sieg eingefahren: „Wenn wir so zurückkommen, und am Ende in Überzahl spielen, darf es nicht mit einer Niederlage für uns enden. Das ist eine riesige Enttäuschung. Wir hätten das Spiel gewinnen können, wenn nicht sogar müssen.“ Sein Pendant auf Bremer Seite, Thomas Schaaf, formulierte knapp und passend: „Es war ein absolut verrücktes Spiel.“
Schaut Euch HIER die Highlights dieser kuriosen Partie an!
Eure Meinung: Welche Erinnerungen habt Ihr an das Spiel?
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