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Vorschau Bundesliga: 1. FC Köln – FSV Mainz 05
Für den 1. FC Köln fängt die Saison jetzt erst so richtig an. Die „Geißböcke“ haben die deftige Halbserie der Hinrunde gegen die großen Brocken endlich hinter sich gelassen und treffen nun auf Gegner auf Augenhöhe – denkt man. Dass der FSV Mainz 05 trotz Trainerwechsel vor Saisonauftakt das Überraschungsteam des Jahres sind, wird gerne vergessen. Trainer Thomas Tuchel und seine „Karnevalskicker“ lassen aktuell unter anderem Bayern München, Meister VfL Wolfsburg, Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart sowie Borussia Dortmund hinter sich.
Von François DUCHATEAU
Köln. Allerdings haben die Domstädter nur gute Erinnerung an die letzte Begegnung mit Mainz 05: Am vorletzten Spieltag der Zweitliga-Saison 2007/2008 empfing der 1. FC Köln die Klopp-Elf zum großen Finale um den Aufstieg, in dem Roda Antar den FC zurück in die erste Liga schoss.
PERSONAL & TAKTIK
Nur im Mittelfeld stellt sich die Mannschaft von Zvonimir Soldo quasi von selbst aus. Durch die Rotsperre von Maniche wird der formstarke Youngster Kevin Pezzoni wohl neben Petit abräumen. Im Prinzip wäre Milivoje Novakovic im Sturm neben Lukas Podolski gesetzt, ob dessen Puste nach den beiden harten WM-Qualifikationsspielen bereits ausreicht, davon will der Coach sich kurz vorm Wochenende selbst ein Bild machen. Manasseh Ishiaku stünde als Alternative bereit. Bei den Außenverteidigern hat der Kroate hingegen die Qual der Wahl: Pierre Womé meldete sich jüngst gesund zurück und wird höchstwahrscheinlich seinen Platz als Linksverteidiger zurückerobern. In dem Fall müsste sich Soldo zwischen Miso Brecko und Christopher Schorch entscheiden, die in den letzten Partien etwa gleich gut performed haben.
Die Mainzer konnten die Länderspielpause nur bedingt für intensives Mannschaftstraining nutzen. Durch die Abstellung von Aristide Bancé, Miroslav Karhan und Milorad Pekovic und den Verletzungen von Dimo Wache (Anriss der Patellasehne) und Jan Kirchhoff (Achillessehnenreizung) konnten sich dafür viele Jugendspieler bei Tuchel zeigen. Fragezeichen stehen hinter Zsolt Löw (Bänderzerrung im Knie) und Tim Hoggland (Knochenstauchung im Knie), die erst Dienstag am Mannschaftstraining wieder Teilnehmen konnten, ebenso wie Florian Heller, Elkin Soto und Andre Schürrle, die in der vergangenen Woche geschont wurden.
FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Der 1. FC Köln hat sich gegen schwere Gegner überhaupt nicht so schlecht präsentiert, wie der Tabellenplatz den Anschein vermitteln mag. Nun ist die Zeit der Alibis allerdings vorbei, Punkte müssen her und zwar möglichst drei, um Ruhe einkehren zu lassen. Eine Niederlage wäre fatal für Zvonimir Soldo. Mainz hingegen hat schon viele Überraschungspunkte auf dem Konto durch ihr Offensivfeuerwerk und kann sicher befreiter aufspielen im Rhein-Energie-Stadion, was die Tuchel-Elf zu einem unangenehmen Gegner für angespannte „Geißböcke“ macht.
DER DIREKTE VERGLEICH
...fällt äußerst ausgeglichen aus. Bei bisher 13 Begegnungen gewann der FC sechs-, Mainz fünfmal bei zwei Remis. Beim letzten Erstligaduell im Rhein Energie Stadion setzte sich der 1. FC Köln nach einem Foulelfmeter kurz vor Schluss durch Björn Schlicke mit 1:0 durch. An diese Begegnung können sich wohl nur noch Lukas Podolski und Marvin Matip erinnern, die damals in der Startelf der Hausherren standen. Alle anderen Spieler wurden in der Zwischenzeit abgegeben.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Entscheidend für die Heimelf wird die Konzentrationsfähigkeit der Außenverteidiger sein. Machen sie ihre Aufgabe, wie zuletzt, ohne Aussetzer, dürfte Mainz nur mit Mühe den Zug zum Tor finden. Andererseits bleibt die Frage, wer die Ideen ins Spiel bringen soll, für die sonst Maniche steht? Kevin Pezzoni sicherlich nicht, der ebenso wie Petit, einzig und allein Abräumerqualitäten besitzt. Der Mainzer Ivanschitz ist so einer hingegen, der mit seinen Geistesblitzen jede noch so dichte Abwehr in Sekundenbruchteilen geknackt bekommt. Köln sollte aufpassen vor dessen unbeschreiblich guten Form.
DAS DUELL DES SPIELS
Ivanschitz wird wohl Gegenspieler von Petit werden. Zuletzt zeigte die Formkurve des Kölner Portugiesen endlich wieder leicht nach oben. Bekommt der FC den Österreicher in den Griff ist Mainz schon einmal um eine Gefahrenquelle ärmer. Pennt Petit hingegen, bereitet er seinen Hintermännern wahre Albträume.
AUFGESPIESST
Zvonimir Soldo (Trainer 1. FC Köln): „Na klar, am Samstag geht es nur um drei Punkte. Ich denke, jeder weiß worum es geht.“
PROGNOSE
Ob die Mainzer im Aufwind der gewünschte Gegner auf Augenhöhe sind für den 1. FC Köln? Nun gibt es kein Pardon mehr, jetzt müssen die Siege folgen und das wird auch die Tuchel-Elf wissen und taktische Fallen aufstellen. Leicht wird es demnach nicht für die „Geißböcke“, aber wenn nicht jetzt – wann dann?
Was meint ihr: Wie wird das Spiel zwischen Mainz und dem 1. FC Köln ausgehen?
Köln. Allerdings haben die Domstädter nur gute Erinnerung an die letzte Begegnung mit Mainz 05: Am vorletzten Spieltag der Zweitliga-Saison 2007/2008 empfing der 1. FC Köln die Klopp-Elf zum großen Finale um den Aufstieg, in dem Roda Antar den FC zurück in die erste Liga schoss.
PERSONAL & TAKTIK
Nur im Mittelfeld stellt sich die Mannschaft von Zvonimir Soldo quasi von selbst aus. Durch die Rotsperre von Maniche wird der formstarke Youngster Kevin Pezzoni wohl neben Petit abräumen. Im Prinzip wäre Milivoje Novakovic im Sturm neben Lukas Podolski gesetzt, ob dessen Puste nach den beiden harten WM-Qualifikationsspielen bereits ausreicht, davon will der Coach sich kurz vorm Wochenende selbst ein Bild machen. Manasseh Ishiaku stünde als Alternative bereit. Bei den Außenverteidigern hat der Kroate hingegen die Qual der Wahl: Pierre Womé meldete sich jüngst gesund zurück und wird höchstwahrscheinlich seinen Platz als Linksverteidiger zurückerobern. In dem Fall müsste sich Soldo zwischen Miso Brecko und Christopher Schorch entscheiden, die in den letzten Partien etwa gleich gut performed haben.
Die Mainzer konnten die Länderspielpause nur bedingt für intensives Mannschaftstraining nutzen. Durch die Abstellung von Aristide Bancé, Miroslav Karhan und Milorad Pekovic und den Verletzungen von Dimo Wache (Anriss der Patellasehne) und Jan Kirchhoff (Achillessehnenreizung) konnten sich dafür viele Jugendspieler bei Tuchel zeigen. Fragezeichen stehen hinter Zsolt Löw (Bänderzerrung im Knie) und Tim Hoggland (Knochenstauchung im Knie), die erst Dienstag am Mannschaftstraining wieder Teilnehmen konnten, ebenso wie Florian Heller, Elkin Soto und Andre Schürrle, die in der vergangenen Woche geschont wurden.
FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Der 1. FC Köln hat sich gegen schwere Gegner überhaupt nicht so schlecht präsentiert, wie der Tabellenplatz den Anschein vermitteln mag. Nun ist die Zeit der Alibis allerdings vorbei, Punkte müssen her und zwar möglichst drei, um Ruhe einkehren zu lassen. Eine Niederlage wäre fatal für Zvonimir Soldo. Mainz hingegen hat schon viele Überraschungspunkte auf dem Konto durch ihr Offensivfeuerwerk und kann sicher befreiter aufspielen im Rhein-Energie-Stadion, was die Tuchel-Elf zu einem unangenehmen Gegner für angespannte „Geißböcke“ macht.
DER DIREKTE VERGLEICH
...fällt äußerst ausgeglichen aus. Bei bisher 13 Begegnungen gewann der FC sechs-, Mainz fünfmal bei zwei Remis. Beim letzten Erstligaduell im Rhein Energie Stadion setzte sich der 1. FC Köln nach einem Foulelfmeter kurz vor Schluss durch Björn Schlicke mit 1:0 durch. An diese Begegnung können sich wohl nur noch Lukas Podolski und Marvin Matip erinnern, die damals in der Startelf der Hausherren standen. Alle anderen Spieler wurden in der Zwischenzeit abgegeben.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Entscheidend für die Heimelf wird die Konzentrationsfähigkeit der Außenverteidiger sein. Machen sie ihre Aufgabe, wie zuletzt, ohne Aussetzer, dürfte Mainz nur mit Mühe den Zug zum Tor finden. Andererseits bleibt die Frage, wer die Ideen ins Spiel bringen soll, für die sonst Maniche steht? Kevin Pezzoni sicherlich nicht, der ebenso wie Petit, einzig und allein Abräumerqualitäten besitzt. Der Mainzer Ivanschitz ist so einer hingegen, der mit seinen Geistesblitzen jede noch so dichte Abwehr in Sekundenbruchteilen geknackt bekommt. Köln sollte aufpassen vor dessen unbeschreiblich guten Form.
DAS DUELL DES SPIELS
Ivanschitz wird wohl Gegenspieler von Petit werden. Zuletzt zeigte die Formkurve des Kölner Portugiesen endlich wieder leicht nach oben. Bekommt der FC den Österreicher in den Griff ist Mainz schon einmal um eine Gefahrenquelle ärmer. Pennt Petit hingegen, bereitet er seinen Hintermännern wahre Albträume.
AUFGESPIESST
Zvonimir Soldo (Trainer 1. FC Köln): „Na klar, am Samstag geht es nur um drei Punkte. Ich denke, jeder weiß worum es geht.“
PROGNOSE
Ob die Mainzer im Aufwind der gewünschte Gegner auf Augenhöhe sind für den 1. FC Köln? Nun gibt es kein Pardon mehr, jetzt müssen die Siege folgen und das wird auch die Tuchel-Elf wissen und taktische Fallen aufstellen. Leicht wird es demnach nicht für die „Geißböcke“, aber wenn nicht jetzt – wann dann?
Was meint ihr: Wie wird das Spiel zwischen Mainz und dem 1. FC Köln ausgehen?
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