|
|
Kleine Krisen bei den Bayern
Nein, es ist nicht alles schlecht bei den Bayern aus München. Aber eben auch nicht so gut wie erwartet unter dem neuen Trainer van Gaal. Das 0:0 am Samstag gegen die harmlosen Kölner hat die ersten Probleme der Saison deutlich gemacht.
(db) München. Es ist das letzte Wiesn-Wochenende in München. Das bedeutet, dass die Grundstimmung in der bayrischen Landeshauptstadt gut ist und der FC Bayern in der Bundesliga fast schon traditionell einen schlagbaren Gegner vorgesetzt bekommt. In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurden dann Mannschaften wie Nürnberg, Frankfurt oder Bochum mit einem 2:0 oder 3:0 nach Hause geschickt – und alles war gut.
Köln erledigt seine Aufgabe
In diesem Jahr kam mit dem 1. FC Köln wieder ein Gegner, der sich vor der Partie freiwillig mit der Außenseiterrolle anfreundete. Und schon kurz nach Anpfiff war klar, was das Ziel der Gäste war: Sich mit viel Abwehrarbeit einen Punkt sichern. Das gelang und den Bayern blieb nach Spielende nur viel Ärger, Enttäuschung und die ersten Anzeichen kleiner Krisen.
Seit drei Spielen kein Tor
Da ist zum einen die Münchener Torkrise: Schon im dritten Spiel hintereinander gelang ihnen kein Treffer. Ganz egal, ob Miroslav Klose, Ivica Olic, oder Mario Gomez in der Sturmmitte standen, gegen den HSV, Juventus Turin und den 1. FC Köln wurde es nichts mit einem Erfolgserlebnis. „Wir hatten so viele Möglichkeiten, machen aber das Tor nicht. Mal ist die Latte im Weg, mal der eigene Mitspieler. Manchmal fehlt das Glück, manchmal die Kaltschnäuzigkeit oder die Cleverness. Das ist fast schon deprimierend“, ärgerte sich Bastian Schweinsteiger.
Nur Systemfußball
Der Nationalspieler war schon zur Halbzeit nicht zufrieden. Die Zuschauer pfiffen, weil ihre Geduld durch die planlosen Bayern-Angriffe erschöpft worden war. Und Schweinsteiger drosch den Ball wütend in Richtung der eigenen Fans. Ein erstes Zeichen einer Beziehungskrise. Die Zuschauer wollen ein Spektakel sehen, doch die Mannschaft kann unter Trainer Louis van Gaal nur Systemfußball anbieten, der – um es beschönigend zu sagen – „ergebnisorientiert“ ist und nur zu einem Spektakel führen kann, wenn der Gegner blauäugig mitspielt und aufrückt.
„Zum Kotzen“
Und das stimmte nun mal gegen Köln nicht, was auch nach dem Abpfiff zu weiteren Pfiffen führte. „Man muss einfach in einem Heimspiel ein Tor machen. Es ist einfach zum Kotzen“, fand Schweinsteiger harte Worte. Jetzt kommt erst einmal die Länderspielpause – und in zwei Wochen werden die kleinen Bayern-Krisen wieder zur Sprache kommen.
Eure Meinung: Sollte sich Bayern-Trainer Louis van Gaal auf eine Aufstellung festlegen oder wie bisher rotieren?
Köln erledigt seine Aufgabe
In diesem Jahr kam mit dem 1. FC Köln wieder ein Gegner, der sich vor der Partie freiwillig mit der Außenseiterrolle anfreundete. Und schon kurz nach Anpfiff war klar, was das Ziel der Gäste war: Sich mit viel Abwehrarbeit einen Punkt sichern. Das gelang und den Bayern blieb nach Spielende nur viel Ärger, Enttäuschung und die ersten Anzeichen kleiner Krisen.
Seit drei Spielen kein Tor
Da ist zum einen die Münchener Torkrise: Schon im dritten Spiel hintereinander gelang ihnen kein Treffer. Ganz egal, ob Miroslav Klose, Ivica Olic, oder Mario Gomez in der Sturmmitte standen, gegen den HSV, Juventus Turin und den 1. FC Köln wurde es nichts mit einem Erfolgserlebnis. „Wir hatten so viele Möglichkeiten, machen aber das Tor nicht. Mal ist die Latte im Weg, mal der eigene Mitspieler. Manchmal fehlt das Glück, manchmal die Kaltschnäuzigkeit oder die Cleverness. Das ist fast schon deprimierend“, ärgerte sich Bastian Schweinsteiger.
Nur Systemfußball
Der Nationalspieler war schon zur Halbzeit nicht zufrieden. Die Zuschauer pfiffen, weil ihre Geduld durch die planlosen Bayern-Angriffe erschöpft worden war. Und Schweinsteiger drosch den Ball wütend in Richtung der eigenen Fans. Ein erstes Zeichen einer Beziehungskrise. Die Zuschauer wollen ein Spektakel sehen, doch die Mannschaft kann unter Trainer Louis van Gaal nur Systemfußball anbieten, der – um es beschönigend zu sagen – „ergebnisorientiert“ ist und nur zu einem Spektakel führen kann, wenn der Gegner blauäugig mitspielt und aufrückt.
„Zum Kotzen“
Und das stimmte nun mal gegen Köln nicht, was auch nach dem Abpfiff zu weiteren Pfiffen führte. „Man muss einfach in einem Heimspiel ein Tor machen. Es ist einfach zum Kotzen“, fand Schweinsteiger harte Worte. Jetzt kommt erst einmal die Länderspielpause – und in zwei Wochen werden die kleinen Bayern-Krisen wieder zur Sprache kommen.
Eure Meinung: Sollte sich Bayern-Trainer Louis van Gaal auf eine Aufstellung festlegen oder wie bisher rotieren?
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Teenager-Tränen: Als Cristiano Ronaldo bei der Heim-EM 2004 nur Zweiter wurde
EXKLUSIV - Goal.com veröffentlicht exklusive Inhalte aus Luca Caiolis Buch „Ronaldo: Leidenschaft zur Perfektion“. Heute dreht sich alles um das Finale der EM 2004.
-
EXKLUSIV - Higuain-Berater stellt klar: „Gonzalo wird Real Madrid nicht verlassen.“
EXKLUSIV – Der Agent von Stürmerstar Gonzalo Higuian schiebt den Wechselspekulationen um seinen Schützling gegenüber Goal.com einen Riegel vor.
-
Sieger, Enttäuschungen, Torschützenkönig: Die Goal.com-Redaktionstipps zur EM
Bald geht es endlich los - der Startschuss zur Euro fällt! Die Goal.com-Redaktion hat im Kicktipp-EM-Spezial einmal einige Szenarien durchgespielt und diverse Tipps abgegeben.
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde