Portrait: Thorben Marx

Thorben Marx von Borussia Mönchengladbach galt als absoluter Wunschspieler von „Fohlen“-Coach Michael Frontzeck. Und der bekam seinen Schützling.

29.09.2009 15:27:53

Bundesliga: Arminia Bielefeld - Hertha BSC, Marx, Nicu (firo)
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Bundesliga: Arminia Bielefeld - Hertha BSC, Marx, Nicu (firo)

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(rr) Mönchengladbach. Der gebürtige Berliner Thorben Marx ist mittlerweile zu einer festen Bundesliga-Größe avanciert. Im zarten Alter von fünf Jahren startete der am 1. Juni 1981 geborene Blondschopf beim FC Stern Marienfelde in West-Berlin. Doch schon bald wurde das Talent des am Ball stets ruhigen und mit guter Überischt ausgestatteten Marx erkannt.

Erster Hertha-Jugendspieler in der Bundeliga

Mit 13 Jahren wechselte der Rechtsfuß zum damals besten Berliner Jugendverein, Hertha Zehlendorf. Dort schaffte er im B-Jugend-Alter von 16 den Sprung in die Regionalliga-Mannschaft. Dies ist auch dem „großen Bruder“ Hertha BSC nicht entgangen. Dort schaffte er als erster Spieler der Jugendakademie den Sprung in den Profi-Kader der Bundesliga-Mannschaft der „Alten Dame“.

Von 2000 bis 2006 bestritt der stets solide und überaus engagierte Marx 79 Bundesliga-Partien für den Hauptstadt-Klub Nummer eins. Dabei erzielte Marx sechs Treffer. Nach der Saison 2005/06, in der der heute 27-Jährige nur acht Mal zum Einsatz kam, verließ Marx seine Heimat gen Westen.

Drei Jahre bei der Arminia

Arminia Bielefeld hat nach dem defensiven Mittelfeldspieler gerufen. Bei den Ostwestfalen entwickelte sich der 1,82-Meter große Marx schnell zum Führungsspieler, verstand es dort sehr gut das Tempo auf der Sechserposition zu varieren. In den ersten zwei Spielzeiten auf der damaligen „Alm“ blieb die Arminia mit den Endrängen zwölf und 15 noch in der Elite-Liga. Nach dem Abstieg in der Saison 2008/09 verlängerte Marx seinen Kontrakt bei den Ostwestfalen aber nicht mehr.

Stattdessen heuerte er auf Gesuch seines ihm aus Bielefeld-Zeiten schon bekannten Coaches Michael Frontzeck in Gladbach an. Marx galt als Wunschspieler von Frontzeck. Und er kam diesem auch nach.

Marx: „Für mich macht das die Sache nicht leichter“

Dennoch stellte Marx von Beginn weg klar, dass er sich dadurch keine Vorteile verspricht und im Borussia-Park gleich wie jeder andere behandelt werden will: „Wir kamen in Bielefeld sehr gut klar, haben uns gut verstanden. Für mich macht das die Sache allerdings nicht leichter. Frontzeck wird alle Spieler gleich behandeln. Das muss er machen, das soll er auch machen.“

Dies ist auch so geschehen. Und Marx dankte es dem Coach mit bislang nahezu durchwegs überzeugenden Vorstellungen im „Fohlen“-Dress. Auch wenn es derzeit, nach einem guten Saisonstart, nicht mehr nach Wunsch läuft, will Marx alles daran setzen, dass sich dies bald wieder ändert – mit ihm als eine der zentralen Figuren.

Eure Meinung: Wie habt Ihr die Leistungen von Thorben Marx für Gladbach bislang gesehen?

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