Ende! Hertha trennt sich von Trainer Favre

Bundesligist Hertha BSC Berlin hat die Konsequenzen aus dem schlechten Saisonstart der Hauptstädter gezogen und hat sich mit sofortiger Wirkung vom Schweizer Trainer Lucien Favre getrennt. Diese Trennung hatte sich bereits am Sonntag nach der 1:5-Niederlage bei 1899 Hoffenheim angekündigt.

28.09.2009 19:25:15

Hoffnungsträger in Berlin: Trainer Lucien Favre
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Hoffnungsträger in Berlin: Trainer Lucien Favre

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(sh) Berlin. Am Sonntag kassierte Hertha BSC Berlin im Gastspiel bei 1899 Hoffenheim eine 1:5-Klatsche. Nach der desolaten Leistung der Berliner stand eines fest: In der deutschen Hauptstadt brechen nun endgültig harte Zeiten an und der Gegenwind für den Schweizer Trainer Lucien Favre wird schärfer. Nur 24 Stunden später haben die Hertha-Verantwortlichen dann auch gehandelt: Favre wurde beurlaubt.

U23-Coach Karsten Heine übernimmt

„Hertha BSC hat am Montag, 28. September 2009, das Trainerteam Lucien Favre und Harald Gämperle mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Das Training der Bundesliga-Mannschaft wird interimsmäßig von U23-Coach Karsten Heine geleitet“, heißt es auf der offiziellen Vereinsseite.

Top-Kandidat: Dieter Hecking

Am frühen Montagabend hatte das Präsidium eine geheime Sitzung anberaumt. Manager Michael Preetz musste dabei eine Situationsanalyse vorlegen. Einen Favre-Nachfolger haben die Berliner noch nicht, doch in Hertha-Kreisen fällt schon der Name Dieter Hecking. Der Ex-Hannover Coach gilt als Top-Kandidat auf die Nachfolge von Lucien Favre.

2007 als Schweizer Meister gekommen, Abschied als Bundesliga-Tabellenschlusslicht

Der Schweizer hatte in Berlin noch einen Vertrag bis zum Jahr 2011. Favre ist der 318. Trainer in der Geschichte der Bundesliga, der vorzeitig seinen Posten räumen musste. 2007 kam Favre zur Hertha, zuvor hatte er mit dem Schweizer Klub FC Zürich zweimal die Meisterschaft gewonnen. Im ersten Berliner Jahr holte Favre den zehnten Rang und schon in seinem zweiten Jahr erreichte er mit der Hertha den sensationellen vierten Platz. Nach sieben Spieltagen in der neuen Saison und nur drei Punkten muss Lucien Favre nun sein Amt beim Tabellenschlusslicht der Bundesliga räumen.

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