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Spielbericht Bundesliga: 1899 Hoffenheim – Hertha BSC
Hertha BSC bleibt weiter Tabellenletzter der Bundesliga. Am Sonntag gab es gegen 1899 Hoffenheim die sechste Niederlage in Folge.
(ab) Hoffenheim. Was für eine Demontage für Hertha BSC. Am Sonntag verloren die Berliner das sechste Spiel in der Bundesliga hintereinander. 1899 Hoffenheim war in allen Belangen besser und gewann am Ende völlig verdient mit 5:1. Auf die Hertha warten harte Tage und Wochen. Die einzige Hoffnung ist: es kann nur besser werden, viel schlechter geht es nicht mehr.
PERSONAL & TAKTIK
Ralf Rangnick wechselte drei neue Spieler bei Hoffenheim ein. Simunic, Salihovic und Ibisevic rückten für Nilsson, Vorsah und Maicosuel ins Team. Änderungen am 4-3-3-System gab es nicht.
Hertha-Trainer Lucien Favre setzte Burchert auf die Bank und stellte Neuzugang Ochs ins Tor. Zudem kamen Hartmann und Piszczek für Cicero und Ebert in die Startelf. Hertha spielte nur mit einer nominellen Spitze. Hinter Ramos sollten Piszczek und Raffael für Druck sorgen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die letzten Zuschauer hatten in der Rhein-Neckar-Arena gerade Platz genommen, da stand es schon 1:0 für 1899 Hoffenheim. Salihovic flankte zu Obasi, der per Kopf zu Ibisevic weiterleitete. Und der Bosnier, dem in den letzten Spielen noch das Glück gefehlt hatte, traf aus 15 Metern ins Tor. Hertha wirkte in den folgenden Minuten völlig konsterniert, und bevor die Berliner überhaupt reagieren konnten, stand es schon 2:0 für den Gastgeber.
Und wieder war es Ibisevic, dem es die Hertha-Abwehr aber auch sehr leicht machte, einen schnellen Treffer nachzulegen. Nach einer Ecke war der Angreifer mit dem Kopf zur Stelle. Es deutete sich ein Debakel für Hertha BSC an, denn Hoffenheim wollte schnell nachlegen und das Spiel entscheiden. Obasi mit einem Schuss an den Pfosten und Ba mit einem Weitschuss vergaben aber zunächst beste Chancen.
Die Berliner wirkten völlig verunsichert. Das Team von Ralf Rangnick wusste diese Verunsicherung auszunutzen, nach 20 Minuten stand es 3:0. Wenn es einmal läuft, dann klappt alles. Wieder war es Ibisevic, der nach einem wunderschönen Ballwechsel die Kugel im Tor unterbrachte. Carlos Eduardo hatte eine Flanke zu Salihovic geschlagen, der volley zu Beck weiterspielte, der den Ball auch direkt nahm und zu Ibisevic weiterleitete – Tor.
Die Partie war entschieden. Es ist bezeichnend, dass sich einzig der jüngste im Team der Berliner, der 18-Jährige Hartmann, gegen die Niederlage zu stemmen versuchte. Zweimal versuchte es Hartmann mit einem Weitschuss, es langte aber nicht für ein Tor. Kurz vor Ende der ersten Hälfte musste Hildebrand doch einmal hinter sich greifen. Raffael traf mit einem Freistoß zum 1:3.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Der Anschlusstreffer hatte jedoch keine Signalwirkung. Hoffenheim blieb das spielbestimmende Team. In der 47. Minute erzielte Ba zunächst ein Abseitstor, zehn Minuten zählte der Treffer zum 4:1. Dieses Mal war es jedoch Obasi, der nach einem Pass von Luiz Gustavo ins lange Eck traf. Hertha gab sich auf, Hoffenheim hatte noch nicht genug.
Salihovic und Ba erspielten sich weitere gute Möglichkeiten, ehe es nach einer Stunde 5:1 stand. Der völlig indisponierte Stein foulte Ibisevic im Strafraum, den fälligen Elfmeter verwandelte Carlos Eduardo. Danach nahm der Gastgeber einen Gang raus, kam aber dennoch zu einer guten Möglichkeit. Ba ließ Friedrich stehen, sein Schuss ging knapp am Pfosten vorbei. Die Berliner Innenverteidiger waren heute mehr Statisten, als eine wirkliche Hilfe für die verunsicherte Mannschaft. Hertha hatte Hoffenheim nichts entgegen zu setzen und ergab sich in ihr Schicksal.
SCHLÜSSELSPIELER
Bei Hoffenheim passte heute alles. Wenn Hertha mal gefährlich wurde, waren die Defensivspieler sofort zu Stelle. In der Offensive überragten Carlos Eduardo, Ibisevic, Obasi und Ba. Bei den Berliner erlangte keiner Normalform.
SCHLÜSSELSZENE
Die Schlüsselszene war das zweite Tor nach vier Minuten durch Ibisevic. Hertha war danach völlig von der Rolle und fand kein probates Mittel mehr, um zurück ins Spiel zu kommen.
SPIELER DES SPIELS
Ganz klar, Vedad Ibisevic. Nach seiner langen Verletzungspause brauchte der Stürmer ein paar Spiele, um seine Form zu finden. Hertha BSC diente Ibisevic als dankbarer Aufbaugegner, der Bosnier führte sein Team mit drei Treffern auf die Siegerstraße.
SCHIEDSRICHTER – Note: 5
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Peter Sippel hatte mit der Partie keine Probleme. Für Sippel ein ruhiger Nachmittag.
SPIELNOTE: 6
Eine einseitige Partie bekamen die Zuschauer in Hoffenheim zu sehen. Aber es machte Spaß, das Spiel zu verfolgen. Der Gastgeber machte ein tolles Spiel, und ließ Hertha in der kompletten Spielzeit keine Chance.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Nach dem 0:4 in der letzten Woche gegen den SC Freiburg hatte man eigentlich gedacht, dass es nicht mehr schlimmer geht. Doch Hertha BSC hat am Sonntag das Gegenteil bewiesen. Es grenzt schon an Arbeitsverweigerung, wie die Spieler teilweise gegen Hoffenheim auftraten. Auf Trainer Lucien Favre, sollte er denn weiter auf der Bank sitzen dürfen, wartet viel Arbeit. Hoffenheim dagegen steht vor entspannten Wochen, Platz drei nach sieben Spieltagen ist mehr als verdient.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Ralf Rangnick wechselte drei neue Spieler bei Hoffenheim ein. Simunic, Salihovic und Ibisevic rückten für Nilsson, Vorsah und Maicosuel ins Team. Änderungen am 4-3-3-System gab es nicht.
Hertha-Trainer Lucien Favre setzte Burchert auf die Bank und stellte Neuzugang Ochs ins Tor. Zudem kamen Hartmann und Piszczek für Cicero und Ebert in die Startelf. Hertha spielte nur mit einer nominellen Spitze. Hinter Ramos sollten Piszczek und Raffael für Druck sorgen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die letzten Zuschauer hatten in der Rhein-Neckar-Arena gerade Platz genommen, da stand es schon 1:0 für 1899 Hoffenheim. Salihovic flankte zu Obasi, der per Kopf zu Ibisevic weiterleitete. Und der Bosnier, dem in den letzten Spielen noch das Glück gefehlt hatte, traf aus 15 Metern ins Tor. Hertha wirkte in den folgenden Minuten völlig konsterniert, und bevor die Berliner überhaupt reagieren konnten, stand es schon 2:0 für den Gastgeber.
Und wieder war es Ibisevic, dem es die Hertha-Abwehr aber auch sehr leicht machte, einen schnellen Treffer nachzulegen. Nach einer Ecke war der Angreifer mit dem Kopf zur Stelle. Es deutete sich ein Debakel für Hertha BSC an, denn Hoffenheim wollte schnell nachlegen und das Spiel entscheiden. Obasi mit einem Schuss an den Pfosten und Ba mit einem Weitschuss vergaben aber zunächst beste Chancen.
Die Berliner wirkten völlig verunsichert. Das Team von Ralf Rangnick wusste diese Verunsicherung auszunutzen, nach 20 Minuten stand es 3:0. Wenn es einmal läuft, dann klappt alles. Wieder war es Ibisevic, der nach einem wunderschönen Ballwechsel die Kugel im Tor unterbrachte. Carlos Eduardo hatte eine Flanke zu Salihovic geschlagen, der volley zu Beck weiterspielte, der den Ball auch direkt nahm und zu Ibisevic weiterleitete – Tor.
Die Partie war entschieden. Es ist bezeichnend, dass sich einzig der jüngste im Team der Berliner, der 18-Jährige Hartmann, gegen die Niederlage zu stemmen versuchte. Zweimal versuchte es Hartmann mit einem Weitschuss, es langte aber nicht für ein Tor. Kurz vor Ende der ersten Hälfte musste Hildebrand doch einmal hinter sich greifen. Raffael traf mit einem Freistoß zum 1:3.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Der Anschlusstreffer hatte jedoch keine Signalwirkung. Hoffenheim blieb das spielbestimmende Team. In der 47. Minute erzielte Ba zunächst ein Abseitstor, zehn Minuten zählte der Treffer zum 4:1. Dieses Mal war es jedoch Obasi, der nach einem Pass von Luiz Gustavo ins lange Eck traf. Hertha gab sich auf, Hoffenheim hatte noch nicht genug.
Salihovic und Ba erspielten sich weitere gute Möglichkeiten, ehe es nach einer Stunde 5:1 stand. Der völlig indisponierte Stein foulte Ibisevic im Strafraum, den fälligen Elfmeter verwandelte Carlos Eduardo. Danach nahm der Gastgeber einen Gang raus, kam aber dennoch zu einer guten Möglichkeit. Ba ließ Friedrich stehen, sein Schuss ging knapp am Pfosten vorbei. Die Berliner Innenverteidiger waren heute mehr Statisten, als eine wirkliche Hilfe für die verunsicherte Mannschaft. Hertha hatte Hoffenheim nichts entgegen zu setzen und ergab sich in ihr Schicksal.
SCHLÜSSELSPIELER
Bei Hoffenheim passte heute alles. Wenn Hertha mal gefährlich wurde, waren die Defensivspieler sofort zu Stelle. In der Offensive überragten Carlos Eduardo, Ibisevic, Obasi und Ba. Bei den Berliner erlangte keiner Normalform.
SCHLÜSSELSZENE
Die Schlüsselszene war das zweite Tor nach vier Minuten durch Ibisevic. Hertha war danach völlig von der Rolle und fand kein probates Mittel mehr, um zurück ins Spiel zu kommen.
SPIELER DES SPIELS
Ganz klar, Vedad Ibisevic. Nach seiner langen Verletzungspause brauchte der Stürmer ein paar Spiele, um seine Form zu finden. Hertha BSC diente Ibisevic als dankbarer Aufbaugegner, der Bosnier führte sein Team mit drei Treffern auf die Siegerstraße.
SCHIEDSRICHTER – Note: 5
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Peter Sippel hatte mit der Partie keine Probleme. Für Sippel ein ruhiger Nachmittag.
SPIELNOTE: 6
Eine einseitige Partie bekamen die Zuschauer in Hoffenheim zu sehen. Aber es machte Spaß, das Spiel zu verfolgen. Der Gastgeber machte ein tolles Spiel, und ließ Hertha in der kompletten Spielzeit keine Chance.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Nach dem 0:4 in der letzten Woche gegen den SC Freiburg hatte man eigentlich gedacht, dass es nicht mehr schlimmer geht. Doch Hertha BSC hat am Sonntag das Gegenteil bewiesen. Es grenzt schon an Arbeitsverweigerung, wie die Spieler teilweise gegen Hoffenheim auftraten. Auf Trainer Lucien Favre, sollte er denn weiter auf der Bank sitzen dürfen, wartet viel Arbeit. Hoffenheim dagegen steht vor entspannten Wochen, Platz drei nach sieben Spieltagen ist mehr als verdient.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Goal.com-Flutlicht
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