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Spielbericht Bundesliga: Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart
Alle Serien finden mal ein Ende. Die Frankfurter Eintracht hat am siebten Spieltag die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen.
(ab) Frankfurt. Es gibt Tage, da läuft nichts zusammen. So geschehen am Samstag bei Eintracht Frankfurt im Spiel gegen den VfB Stuttgart. Drei Treffer und eine Rote Karte kassiert, Ergebnis: 3:0 für den VfB und die erste Pleite nach sieben Spielen für Frankfurt.
PERSONAL & TAKTIK
Eintracht-Trainer Michael Skibbe nahm zwei Wechsel vor. Franz und Bajramovic spielten für den gesperrten Ochs und den verletzten Vasoski. Chris rutschte neben Russ in die Innenverteidigung.
Nach den zuletzt eher weniger überzeugenden Auftritten, nahm VfB-Coach Babbel sechs Wechsel vor. Lehmann, Celozzi, Khedira, Gebhart, Marica und Schieber ersetzten Ulreich, Träsch, Kuzmanovic, Rudy, Pogrebnyak und Cacau. Hleb fehlte weiter verletzt.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Der VfB Stuttgart übte schon in den ersten Minuten starken Druck aus. Nach zwei Minuten gab es die erste Möglichkeit für die Schwaben, aber Schiebers Versuch landete weit im Toraus. Nur eine Minute später fand Gebhart seinen Meister in Eintracht-Keeper Nikolov. Frankfurt brauchte zehn Minuten, um das erste Mal gefährlich zu werden. Caio spielte einen schönen Pass zu Liberopoulos, der jedoch aus 14 Metern an Lehmann scheiterte.
Nachdem Gebhart kurz darauf erneut an Nikolov scheiterte, stand es nach 17 Minuten verdient 1:0 für den VfB. Hilbert kam über die rechte Seite, flankte in den Strafraum über Nikolov hinweg und Schieber staubte aus wenigen Metern ab. Frankfurt fand keine Mittel gegen starke Schwaben. Meier scheiterte mit einem Weitschuss an Lehmann, das war es aber erstmal.
Nach einer halben Stunde wurde es dann hektisch in der Commerzbank-Arena. Zunächst münzte die Stuttgarter Überlegenheit im 2:0 durch Schieber, Russ hatte zuvor nach einer Flanke von Boka gepatzt. Dann, nur zwei Minuten später, stand Russ erneut im Mittelpunkt. Der Innenverteidiger brachte Khedira zu Fall, Schiedsrichter Gräfe wertete das Foul als Notbremse und schickte Russ vom Platz.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Eintracht-Trainer Skibbe nahm zu Beginn der zweiten Hälfte eine Änderung vor: Franz rückte für Russ in die Innenverteidigung. Doch Sicherheit gab das denn Frankfurtern nicht. Stuttgart übte weiter Druck aus, Khedira mit einem Weitschuss und Hitzlsperger und Schieber in einer Gemeinschaftsproduktion scheiterten zunächst aber.
Stuttgart ließ aber nicht nach, und so stand es nach 54 Minuten 3:0 für den VfB. Nach einer Ecke landete der Ball über Khedira bei Hitzlsperger, der in gewohnter Manier aus 18 Metern den Hammer auspackte und in den linken Winkel traf. Die Eintracht war nun geschlagen, erspielte sich auch nur einmal noch eine Chance. Franz scheiterte knapp mit einem Kopfball, gezählt hätte ein möglicher Treffer jedoch nicht, denn der Ex-Karlsruher stand im Abseits.
Die Schwaben hätten hingegen das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können. Weitschüsse von Hitzlsperger und dem eingewechselten Walch verpassten jedoch ihr Ziel.
SCHLÜSSELSPIELER
Die Frankfurter versagten heute auf der ganzen Linie, nicht ein Spieler erreichte Normalform. Fehler von Nikolov und Russ führten zudem zu den ersten zwei Treffern der Stuttgarter, bei denen Schieber, der sehr agile Hitzlsperger und Khedira gute Leistungen ablieferten und den Sieg sicherten.
SCHLÜSSELSZENE
Die Rote Karte für Russ nach einer halben Stunde. Zu diesem Zeitpunkt stand es zwar schon 2:0 für Stuttgart, doch danach ging zu zehnt auf Seiten der Eintracht gar nichts mehr.
SPIELER DES SPIELS
Julian Schieber hat die Einwechslung in die Startelf klar gerechtfertigt. Mit zwei Toren brachte Schieber den VfB auf die Siegerstraße. Dazu hatte er weitere gute Aktionen während des Spiels.
SCHIEDSRICHTER – Note: 5
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Manuel Gräfe hatte mit der Partie kaum Probleme. Einzig die Rote Karte für Russ lässt Raum für Diskussionen.
SPIELNOTE: 6
Über weite Strecken wurde den Zuschauern in der Commerzbank-Arena eine unterhaltsame Partie geboten, mit vielen Toren, einer Roten Karten und zwei Mannschaften, die sich nichts schenkten.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Eintracht Frankfurt hat seine erste Niederlage in dieser Saison kassiert - verdient muss man sagen. Die Stuttgarter waren von der ersten Minute an aktiver und haben verdient mit 3:0 gewonnen. Damit dürfte Markus Babbel in den kommenden Tagen, und vor dem wichtigen Champions-League-Spiel gegen Unirea Urziceni, wieder etwas ruhiger schlafen.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Eintracht-Trainer Michael Skibbe nahm zwei Wechsel vor. Franz und Bajramovic spielten für den gesperrten Ochs und den verletzten Vasoski. Chris rutschte neben Russ in die Innenverteidigung.
Nach den zuletzt eher weniger überzeugenden Auftritten, nahm VfB-Coach Babbel sechs Wechsel vor. Lehmann, Celozzi, Khedira, Gebhart, Marica und Schieber ersetzten Ulreich, Träsch, Kuzmanovic, Rudy, Pogrebnyak und Cacau. Hleb fehlte weiter verletzt.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Der VfB Stuttgart übte schon in den ersten Minuten starken Druck aus. Nach zwei Minuten gab es die erste Möglichkeit für die Schwaben, aber Schiebers Versuch landete weit im Toraus. Nur eine Minute später fand Gebhart seinen Meister in Eintracht-Keeper Nikolov. Frankfurt brauchte zehn Minuten, um das erste Mal gefährlich zu werden. Caio spielte einen schönen Pass zu Liberopoulos, der jedoch aus 14 Metern an Lehmann scheiterte.
Nachdem Gebhart kurz darauf erneut an Nikolov scheiterte, stand es nach 17 Minuten verdient 1:0 für den VfB. Hilbert kam über die rechte Seite, flankte in den Strafraum über Nikolov hinweg und Schieber staubte aus wenigen Metern ab. Frankfurt fand keine Mittel gegen starke Schwaben. Meier scheiterte mit einem Weitschuss an Lehmann, das war es aber erstmal.
Nach einer halben Stunde wurde es dann hektisch in der Commerzbank-Arena. Zunächst münzte die Stuttgarter Überlegenheit im 2:0 durch Schieber, Russ hatte zuvor nach einer Flanke von Boka gepatzt. Dann, nur zwei Minuten später, stand Russ erneut im Mittelpunkt. Der Innenverteidiger brachte Khedira zu Fall, Schiedsrichter Gräfe wertete das Foul als Notbremse und schickte Russ vom Platz.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Eintracht-Trainer Skibbe nahm zu Beginn der zweiten Hälfte eine Änderung vor: Franz rückte für Russ in die Innenverteidigung. Doch Sicherheit gab das denn Frankfurtern nicht. Stuttgart übte weiter Druck aus, Khedira mit einem Weitschuss und Hitzlsperger und Schieber in einer Gemeinschaftsproduktion scheiterten zunächst aber.
Stuttgart ließ aber nicht nach, und so stand es nach 54 Minuten 3:0 für den VfB. Nach einer Ecke landete der Ball über Khedira bei Hitzlsperger, der in gewohnter Manier aus 18 Metern den Hammer auspackte und in den linken Winkel traf. Die Eintracht war nun geschlagen, erspielte sich auch nur einmal noch eine Chance. Franz scheiterte knapp mit einem Kopfball, gezählt hätte ein möglicher Treffer jedoch nicht, denn der Ex-Karlsruher stand im Abseits.
Die Schwaben hätten hingegen das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können. Weitschüsse von Hitzlsperger und dem eingewechselten Walch verpassten jedoch ihr Ziel.
SCHLÜSSELSPIELER
Die Frankfurter versagten heute auf der ganzen Linie, nicht ein Spieler erreichte Normalform. Fehler von Nikolov und Russ führten zudem zu den ersten zwei Treffern der Stuttgarter, bei denen Schieber, der sehr agile Hitzlsperger und Khedira gute Leistungen ablieferten und den Sieg sicherten.
SCHLÜSSELSZENE
Die Rote Karte für Russ nach einer halben Stunde. Zu diesem Zeitpunkt stand es zwar schon 2:0 für Stuttgart, doch danach ging zu zehnt auf Seiten der Eintracht gar nichts mehr.
SPIELER DES SPIELS
Julian Schieber hat die Einwechslung in die Startelf klar gerechtfertigt. Mit zwei Toren brachte Schieber den VfB auf die Siegerstraße. Dazu hatte er weitere gute Aktionen während des Spiels.
SCHIEDSRICHTER – Note: 5
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Schiedsrichter Manuel Gräfe hatte mit der Partie kaum Probleme. Einzig die Rote Karte für Russ lässt Raum für Diskussionen.
SPIELNOTE: 6
Über weite Strecken wurde den Zuschauern in der Commerzbank-Arena eine unterhaltsame Partie geboten, mit vielen Toren, einer Roten Karten und zwei Mannschaften, die sich nichts schenkten.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Eintracht Frankfurt hat seine erste Niederlage in dieser Saison kassiert - verdient muss man sagen. Die Stuttgarter waren von der ersten Minute an aktiver und haben verdient mit 3:0 gewonnen. Damit dürfte Markus Babbel in den kommenden Tagen, und vor dem wichtigen Champions-League-Spiel gegen Unirea Urziceni, wieder etwas ruhiger schlafen.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Goal.com-Flutlicht
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