Die Sechser als Nummer neun

Eineiige Zwillinge gleichen sich nicht nur optisch, sie haben oft auch die gleichen Interessen oder erledigen Dinge zusammen. Warum soll das im Fußball anders sein, dachten sich allem Anschein nach die Bender-Zwillinge, die bis zu diesem Sommer immer zusammen in einer Mannschaft spielten. Inzwischen laufen sie für zwei verschiedene Bundesligisten auf. Das Debüt in der höchsten Spielklasse gaben sie allerdings zusammen – an diesem Wochenende.

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(db) Leverkusen. Das kann doch kein Zufall sein: Gestern gab Sven Bender im Trikot von Borussia Dortmund sein Bundesliga-Debüt in Hannover und einen Tag später feierte sein Zwillingsbruder Lars für Bayer Leverkusen ebenfalls Premiere gegen Bremen. Die beiden 20-Jährigen gelten als zwei der größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Fußball.

Rolle im defensiven Mittelfeld

Sven wurde von BVB-Trainer Klopp im defensiven Mittelfeld – also auf der Sechserposition – aufgeboten und machte seine Sache gegen Hannover ordentlich. Ebenfalls nicht schlecht schlug sich Lars, der zwar sonst ebenfalls ein Sechser ist, aber für Leverkusen in der zweiten Halbzeit im rechten Mittelfeld spielte.

Aus der „Löwen“-Jugend

Beide wechselten in diesem Sommer vom TSV 1860 München zu ihren Bundesligaklubs. Sie  gehörten zum Kader der deutschen U-19-Nationalmannschaft die im vergangenen Jahr in Tschechien den Titel holte. In der D-Jugend wechselten sie von der SpVgg. Unterhaching zu den „Löwen“.

Neuntes Zwillingspaar

In der Bundesliga sind die Bender-Brüder seit heute das neunte Zwillingspaar, das dort gespielt hat. Die bekanntesten sind dabei wohl Erwin und Helmut Kremers sowie Hamit und Halil Altintop. Außerdem spielten noch David und Philipp Degen, Nils und Olaf Schmäler, Andreas und Oliver Schmidt, Andreas und Michael Zeyer, Ernst und Heinz Traser und Srdjan und Zvezdan Cebinac in der höchsten deutschen Spielklasse.

Eure Meinung: Was traut Ihr den Bender-Zwillingen zu?


 
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