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Magaths Strategiewechsel
Der Meistertrainer setzt an seinem neuen Arbeitsplatz jetzt auf einmal auf Talente und lässt gestandene Profis auf der Bank. Diese Maßnahme ist Teil eines allgemeinen Konzepts, das am Freitag in Gelsenkirchen bei den Fans gut ankam.
(db) Gelsenkirchen. Er ist das, was einige Journalisten gerne als „Trainerfuchs“ bezeichnen: Felix Magath, in Personalunion Übungsleiter und Manager beim FC Schalke 04, kennt sich aus im Fußballgeschäft. Und er hat jetzt das durchgeführt, was in einem Unternehmen als „Strategiewechsel“ bezeichnet würde.
Hohe Erwartungen
Im Sommer wechselte Magath vom deutschen Meister VfL Wolfsburg nach Gelsenkirchen. Die Erwartungen der „königsblauen“ Fans waren hoch, denn immerhin träumen sie von der ersten Schalker Meisterschaft nach über 50 Jahren Wartezeit. Und mit dem Meistertrainer Magath schien das erste fehlende Teil für das Titel-Puzzle nun vorhanden zu sein.
Kein Wort mehr von der Meisterschaft
Doch der Trainer erkannte in seiner Funktion als Manager ziemlich schnell, dass die finanziellen Möglichkeiten auf Schalke derart begrenzt sind, dass es mit Lewis Holtby nur zu einem halben Star-Einkauf reichte und ansonsten internationale Talente geholt werden konnten. Damit wurde das Projekt „Meisterschaft“ von Magath erst einmal in die etwas fernere Zukunft verschoben, wie er schon vor dem ersten Bundesliga-Spieltag deutlich machte.
Magath setzt auf Talente
Diesem rhetorischen Schritt nach hinten folgte nun der endgültige Strategiewechsel: Magath setzt nun verstärkt auf Talente wie Levan Kenia, Vassilios Pliatsikas oder die eigenen Nachwuchsspieler Christoph Moritz und Lukas Schmitz. Dafür müssen dann gestandene Bundesliga-Profis wie Kevin Kuranyi oder Halil Altintop auf der Bank Platz nehmen.
Gut gekämpft
Und in den Aussagen nach den Spielen in Köln (2:1) oder gegen Wolfsburg (1:2) am Freitag wird dann deutlich, wie jetzt der allgemeine Tenor lauten soll: „Es läuft zwar nicht alles rund, aber wenigstens hat die Mannschaft gekämpft und die Fans haben sie unterstützt“, ist die Grundaussage, die in allen Sätzen der Schalker Spieler und des Trainers enthalten ist.
Ein neues Wir-Gefühl
Indem Magath Leute wie Kuranyi draußen lässt und Spieler wie Lukas Schmitz aufstellt, riskiert er den kurzfristigen sportlichen Erfolg bewusst, um in Gelsenkirchen ein neues Wir-Gefühl zu erreichen. Wahrscheinlich ist auch, dass Magath schon einmal für den Fall vorsorgt, dass im Winter oder spätestens in der nächsten Sommerpause kostbare Spieler wie Torwart Manuel Neuer oder Außenverteidiger Rafinha verkauft werden, um angesichts der Finanzprobleme Kasse zu machen.
Beifall trotz Niederlage
Mit der Meisterschaft wird es dann zwar nichts mehr auf absehbare Zeit – und mit dem schönen Kombinationsfußball, den Magath in Wolfsburg eingeführt hat, auch nicht –, doch am Freitag schien der Strategiewechsel immerhin bei den Schalke-Fans gut anzukommen. Sie verabschiedeten ihre Spieler nach der Niederlage gegen Wolfsburg mit „Standing Ovations“.
Eure Meinung: Was sagt Ihr zu den Veränderungen auf Schalke?
Hohe Erwartungen
Im Sommer wechselte Magath vom deutschen Meister VfL Wolfsburg nach Gelsenkirchen. Die Erwartungen der „königsblauen“ Fans waren hoch, denn immerhin träumen sie von der ersten Schalker Meisterschaft nach über 50 Jahren Wartezeit. Und mit dem Meistertrainer Magath schien das erste fehlende Teil für das Titel-Puzzle nun vorhanden zu sein.
Kein Wort mehr von der Meisterschaft
Doch der Trainer erkannte in seiner Funktion als Manager ziemlich schnell, dass die finanziellen Möglichkeiten auf Schalke derart begrenzt sind, dass es mit Lewis Holtby nur zu einem halben Star-Einkauf reichte und ansonsten internationale Talente geholt werden konnten. Damit wurde das Projekt „Meisterschaft“ von Magath erst einmal in die etwas fernere Zukunft verschoben, wie er schon vor dem ersten Bundesliga-Spieltag deutlich machte.
Magath setzt auf Talente
Diesem rhetorischen Schritt nach hinten folgte nun der endgültige Strategiewechsel: Magath setzt nun verstärkt auf Talente wie Levan Kenia, Vassilios Pliatsikas oder die eigenen Nachwuchsspieler Christoph Moritz und Lukas Schmitz. Dafür müssen dann gestandene Bundesliga-Profis wie Kevin Kuranyi oder Halil Altintop auf der Bank Platz nehmen.
Gut gekämpft
Und in den Aussagen nach den Spielen in Köln (2:1) oder gegen Wolfsburg (1:2) am Freitag wird dann deutlich, wie jetzt der allgemeine Tenor lauten soll: „Es läuft zwar nicht alles rund, aber wenigstens hat die Mannschaft gekämpft und die Fans haben sie unterstützt“, ist die Grundaussage, die in allen Sätzen der Schalker Spieler und des Trainers enthalten ist.
Ein neues Wir-Gefühl
Indem Magath Leute wie Kuranyi draußen lässt und Spieler wie Lukas Schmitz aufstellt, riskiert er den kurzfristigen sportlichen Erfolg bewusst, um in Gelsenkirchen ein neues Wir-Gefühl zu erreichen. Wahrscheinlich ist auch, dass Magath schon einmal für den Fall vorsorgt, dass im Winter oder spätestens in der nächsten Sommerpause kostbare Spieler wie Torwart Manuel Neuer oder Außenverteidiger Rafinha verkauft werden, um angesichts der Finanzprobleme Kasse zu machen.
Beifall trotz Niederlage
Mit der Meisterschaft wird es dann zwar nichts mehr auf absehbare Zeit – und mit dem schönen Kombinationsfußball, den Magath in Wolfsburg eingeführt hat, auch nicht –, doch am Freitag schien der Strategiewechsel immerhin bei den Schalke-Fans gut anzukommen. Sie verabschiedeten ihre Spieler nach der Niederlage gegen Wolfsburg mit „Standing Ovations“.
Eure Meinung: Was sagt Ihr zu den Veränderungen auf Schalke?
Goal.com-Flutlicht
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