„Hat uns sehr weh getan“ - Die Stimmen zur Berliner Niederlage beim FSV Mainz 05

Hertha BSC kann nach wie vor nicht sorecht den eigenen Weg in der Bundesliga gehen. Nachdem es in der letzten Saison so einige tolle Spiele zu sehen gab, stottert nun der Motor. Auch in Mainz gab es eine Niederlage, die jeder Berliner ungern sehen wollte. So waren auch die Offiziellen am Ende unglücklich.

Hoffnungsträger in Berlin: Trainer Lucien Favre

(dw) Mainz. Beim FSV Mainz 05 darf wieder einmal gelacht werden, während Hertha BSC verlorenen Punkten nachtrauert. Hier die Stimmen zum Spiel.

„Hat uns sehr weh getan“

Lucien Favre (Trainer, Hertha BSC): „Das 1:1 hat uns sehr wehgetan, nach dem Elfmeter gab es einen Bruch in unserem Spiel. Trotzdem dürfen wir den anschließenden Treffer zum 2:1 für die Mainzer nicht kassieren. Aufgrund der letzten Heimspiele der Mainzer wussten wir, dass es hier sehr schwierig werden würde, dennoch sind wir mit großem Selbstvertrauen angereist und haben auch gut gespielt. Aber nach unserem Führungstreffer haben wir es versäumt, das zweite Tor nachzulegen und damit die Entscheidung herbeizuführen.“

„Mannschaft hat ständig an sich geglaubt“

Thomas Tuchel (Trainer, FSV Mainz 05): „Es war das erwartet zähe Spiel für uns. Der Gegner war schwer zu bespielen, da die Berliner eine hohe individuelle Klasse haben. Wir haben uns vorgenommen, geduldig zu bleiben und den Ball zu halten, was uns leider nur zum Teil gelungen ist. Die Mannschaft hat ständig an sich geglaubt, ich freue mich sehr für mein Team, dass wir die Partie noch drehen konnten.“

„Kann mich nicht über Tor freuen“

Maximilian Nicu (Torschütze, Hertha BSC): „Wir haben es nicht geschafft, uns 90 Minuten zu konzentrieren. Nach 75 Minuten haben wir die Ordnung verloren, spätestens nach dem 1:1 lief bei uns nichts mehr zusammen. Das haben wir dann zu spüren bekommen, ich denke wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Über mein Tor kann ich mich auch nicht freuen.“

„Müssen schnell wie möglich punkten“

Pal Dardai (Mittelfeldspieler, Hertha BSC): „Wenn man nach 80 Minuten mit 1:0 führt, dann muss man wie viele andere große Mannschaften spielen, versuchen vom eigenen Tor entfernt zu bleiben und den Ball zu halten. Wir haben das leider nicht geschafft, jetzt müssen wir so schnell wie möglich punkten.“

Eure Meinung: Stimmt Ihr den Protagonisten zu?



 
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