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Yesterday BVB - Bayern: Oliver Kahn mit Biss und Tritt (1999)
Die Spiele zwischen Borussia Dortmund und Bayern München waren in den letzten zehn Jahren immer wieder etwas ganz Besonderes. Goal.com blickt auf ein Spiel im April 1999 zurück.
Von Andreas BECKER
Dortmund. Am Samstag kommt es einmal mehr zum Prestige-Duell zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. Viele dieser Spiele haben in den letzten Jahren immer wieder für Aufregung gesorgt. In diesen Aufeinandertreffen steckt eine ganze Menge Brisanz, so wie am 3. April 1999.
Brisanz wegen Hitzfeld
Die Bayern kamen als souveräner Tabellenführer nach Dortmund. 20 Punkte hinter dem Erzrivalen lag der BVB nur auf Platz vier. Zusätzliche Brisanz verlieh dem Spiel die Tatsache, dass Ottmar Hitzfeld nur ein Jahr zuvor Bayern-Trainer geworden war, nachdem er den BVB jahrelang trainiert und mit ihm zwei Meisterschaften gefeiert hatte.
BVB mit schneller Führung
Wie immer war das Westfalenstadion ausverkauft, die Stimmung gut. Borussia Dortmund dominierte die erste Hälfte, durch zwei Treffer von Heiko Herrlich ging der BVB sogar mit 2:0 in Führung. Die Bayern spielten zu diesem Zeipunkt schon mit einem Mann weniger, Samuel Osei Kuffour hatte die Rote Karte gesehen.
Bayern kann noch ausgleichen
Zu Beginn der zweiten Hälfte schickte Schiedsrichter Bernd Heynemann dann den Dortmunder, Stefan Reuter, mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen. Nach dem das numerische Gleichgewicht wieder hergestellt war, legten die Bayern einen Gang zu. Ein Doppelschlag von Zickler und Jancker führte zum 2:2-Ausgleich. In der 77. Minute parierte Oliver Kahn noch einen Elfmeter von Lars Ricken. Dabei blieb es.
Kahn bleibt in Erinnerung
Das Spiel war spannend, doch in die Geschichte gingen mehrere Aktionen von Oliver Kahn ein, über die noch zehn Jahre gesprochen, gestritten und diskutiert wird. Nach einer Chance von Herrlich, wo der Stürmer nicht gerade behutsam mit dem Bayern-Keeper umging, stürmte Kahn auf Herrlich zu, zog ihn an sich heran und biss ihm in den Hals.
Der Biss gegen Herrlich
„Der Trainer hatte gesagt, wir sollen uns am Gegner festbeißen. Das habe ich beherzigt“, erklärte Kahn die Szene. Heiko Herrlich sagte später, dass es kein richtiger Biss, sondern nur ein Knabbern war. Oliver Kahn war aufgebracht und ließ sich das Spiel über auch nicht mehr beruhigen. Im weiteren Spielverlauf kniff der Titan Andreas Möller, während eines Gespräches mit dem Schiedsrichter, ins Ohr.
Karatetritt gegen Chapuisat
Doch damit nicht genug. Die Szene, die jedem Fan bis heute im Gedächtnis geblieben ist, war diese: Nach einer bereits abgepfiffenen Aktion stürmte Kahn aus seinem Tor, schnappte sich den Ball und rannte mit gestrecktem Bein voran auf BVB-Stürmer Stephané Chapuisat zu - in bester Karate-Manier. Ein Glück für den Schweizer, dass er sich rechtzeitig weggedreht hatte. Kahn sagte dazu nur lapidar: „Ich wollte ein Signal setzen, die Mannschaft aus dem Tiefschlaf holen.“
Eure Meinung: Erinnert Ihr Euch an das Spiel vor zehn Jahren? Wie habt Ihr Kahns Aktionen gesehen?
Dortmund. Am Samstag kommt es einmal mehr zum Prestige-Duell zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. Viele dieser Spiele haben in den letzten Jahren immer wieder für Aufregung gesorgt. In diesen Aufeinandertreffen steckt eine ganze Menge Brisanz, so wie am 3. April 1999.
Brisanz wegen Hitzfeld
Die Bayern kamen als souveräner Tabellenführer nach Dortmund. 20 Punkte hinter dem Erzrivalen lag der BVB nur auf Platz vier. Zusätzliche Brisanz verlieh dem Spiel die Tatsache, dass Ottmar Hitzfeld nur ein Jahr zuvor Bayern-Trainer geworden war, nachdem er den BVB jahrelang trainiert und mit ihm zwei Meisterschaften gefeiert hatte.
BVB mit schneller Führung
Wie immer war das Westfalenstadion ausverkauft, die Stimmung gut. Borussia Dortmund dominierte die erste Hälfte, durch zwei Treffer von Heiko Herrlich ging der BVB sogar mit 2:0 in Führung. Die Bayern spielten zu diesem Zeipunkt schon mit einem Mann weniger, Samuel Osei Kuffour hatte die Rote Karte gesehen.
Bayern kann noch ausgleichen
Zu Beginn der zweiten Hälfte schickte Schiedsrichter Bernd Heynemann dann den Dortmunder, Stefan Reuter, mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen. Nach dem das numerische Gleichgewicht wieder hergestellt war, legten die Bayern einen Gang zu. Ein Doppelschlag von Zickler und Jancker führte zum 2:2-Ausgleich. In der 77. Minute parierte Oliver Kahn noch einen Elfmeter von Lars Ricken. Dabei blieb es.
Kahn bleibt in Erinnerung
Das Spiel war spannend, doch in die Geschichte gingen mehrere Aktionen von Oliver Kahn ein, über die noch zehn Jahre gesprochen, gestritten und diskutiert wird. Nach einer Chance von Herrlich, wo der Stürmer nicht gerade behutsam mit dem Bayern-Keeper umging, stürmte Kahn auf Herrlich zu, zog ihn an sich heran und biss ihm in den Hals.
Der Biss gegen Herrlich
„Der Trainer hatte gesagt, wir sollen uns am Gegner festbeißen. Das habe ich beherzigt“, erklärte Kahn die Szene. Heiko Herrlich sagte später, dass es kein richtiger Biss, sondern nur ein Knabbern war. Oliver Kahn war aufgebracht und ließ sich das Spiel über auch nicht mehr beruhigen. Im weiteren Spielverlauf kniff der Titan Andreas Möller, während eines Gespräches mit dem Schiedsrichter, ins Ohr.
Karatetritt gegen Chapuisat
Doch damit nicht genug. Die Szene, die jedem Fan bis heute im Gedächtnis geblieben ist, war diese: Nach einer bereits abgepfiffenen Aktion stürmte Kahn aus seinem Tor, schnappte sich den Ball und rannte mit gestrecktem Bein voran auf BVB-Stürmer Stephané Chapuisat zu - in bester Karate-Manier. Ein Glück für den Schweizer, dass er sich rechtzeitig weggedreht hatte. Kahn sagte dazu nur lapidar: „Ich wollte ein Signal setzen, die Mannschaft aus dem Tiefschlaf holen.“
Eure Meinung: Erinnert Ihr Euch an das Spiel vor zehn Jahren? Wie habt Ihr Kahns Aktionen gesehen?
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