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Vorschau Bundesliga: Borussia Dortmund – FC Bayern München
Dortmund trifft auf München, Sparzwänge treffen auf Millionen-Investitionen – es ist angerichtet!
Von Christoph VOGEL
München. Was gab es nicht schon für große, nervenaufreibende Duelle zwischen den beiden Mannschaften. Oft machte Borussia Dortmund dem Rivalen vom FC Bayern München nicht nur das Leben schwer, sondern sorgte für ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams schenken sich nichts auf dem Rasen und werden von den Fans an diesem Tag noch einmal besonders angestachelt. Nun kommt es an diesem 5. Spieltag der Bundesliga wieder zum Aufeinandertreffen der Ikonen.
PERSONAL & TAKTIK
Jürgen Klopp kann mit einem breiten Kader die schwierige Aufgabe angehen, dem Rekordmeister ein Bein zu stellen. Einzig Kapitän Sebastian Kehl ist noch nicht fit und steht für das Spiel nicht zur Verfügung. Im Sturm steht der Coach vor der schweren Aufgabe, wen er neben dem formstarken Valdez in die Spitze stellt. Zuletzt in Frankfurt fiel seine Wahl auf Zidan und gegen Neuzugang Lucas Barrios. Der Brasilianer Tinga kehrte nach seinem Muskelfaserriss am dritten Spieltag wieder ins Mannschaftstraining zurück und ist für Samstag eine Alternative.
Bei den Münchenern befindet sich Andreas Görlitz nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel wieder im leichten Lauftraining, ist gegen den BVB aber keine Option. Unter der Woche konnte man die Spieler beim Training fast an einer Hand abzählen, am Mittwoch zum Beispiel standen nur drei Feldspieler zur Verfügung. Luca Toni und Martin Demichelis befinden sich immer noch im Aufbautraining. Am Donnerstag kehren die Nationalspieler an die Isar zurück. Dann erst wieder Trainer van Gaal sich einen Stand über die Heimkehrer machen können.
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FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Das alte Leid aus der Vorsaison, als der BVB zwar nur fünfmal verlor, aber 14 Partien Unentschieden beendete, kam jüngst wieder auf: Gegen Stuttgart und in Frankfurt gab es nur ein 1:1, der bislang einzige Sieg datiert vom ersten Spieltag (1:0 gegen Köln). Das Spiel gegen die Bayern wird zeigen, in welche Richtung es zunächst für die Borussen geht. Die Münchener indes sind punktgleich mit dem BVB auf Platz acht, doch geht dort die Tendenz klar nach oben: Nach dem Stotterstart mit zwei Unentschieden und der Niederlage in Mainz fegte der Rekordmeister den amtierenden Champion vom VfL Wolfsburg mit 3:0 aus der Allianz Arena. Man des Spiels war Arjen Robben, der in der zweiten Hälfte mit einem Doppelpack die schon gute Leistung seiner Kameraden aus dem ersten Spielabschnitt krönte.
DER DIREKTE VERGLEICH
Die geballte Tradition zieht diese Paarung aus 80 Bundesliga-Partien, von denen die Münchener 36 für sich entscheiden konnten. Der Signal Iduna Park ist jedoch kein gutes Pflaster für den FC Bayern: Zwölf Niederlagen holten sich die Süddeutschen in Westfalen ab, 17 mal in 40 Spielen teilten sich beide Teams die Punkte. Im letzten Vergleich sorgten zwei Tore von Miro Klose für den späten 3:1-Erfolg über den BVB: Bis zur 88. Minute hatte noch das 1:1 Bestand, dann traf der Nationalstürmer binnen 120 Sekunden doppelt zum Heimerfolg.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Bei den Borussen hat Nelson Valdez anscheinend die nächste Entwicklungsstufe genommen und ist bedeutend torgefährlicher als noch in den letzten Jahren. Tamas Hajnal allerdings zeigte zuletzt Anzeichen einer Formkrise, doch seine Unterstützung durch Nuri Sahin und Kuba auf den Außenpositionen ist groß. Keeper Roman Weidenfeller ist zwar immer für einen Patzer gut, schwingt sich aber in emotionalen Duellen zur Höchstleistung auf – ein gutes Omen für das Match gegen die Bayern.
Durch die Verpflichtung von Arjen Robben sollte die Last, die zuvor einzig auf den Schultern von Franck Ribery lag, auf zwei Spieler verteilt werden. Dies gelang gegen Wolfsburg, doch der Franzose laboriert derzeit immer wieder an kleineren Verletzungen und ist noch längst nicht in Topform. Bastian Schweinsteiger muss endlich zeigen, dass er nicht nur die Rolle des Mitläufers auf dem Platz annehmen will.
Wie geht diese Partie aus? Komm ins Goal.com-Forum und diskutier mit uns über den 5. Spieltag in der Bundesliga!
DAS DUELL DES SPIELS
Patrick Owomoyela ist der Mann in Schwarz-Gelb, der es am Samstag mit der Bewachung von Arjen Robben zu tun bekommt. Der 29-jährige Rechtsverteidiger des BVB will mit viel Laufarbeit die Räume eng machen und den Spieltrieb des blitzschnellen Niederländers eindämpfen.
AUFGESPIESST
Patrick Owomoyela (Borussia Dortmund): „Meine Hauptaufgabe ist es, erst einmal gut zu stehen. Die ganze Mannschaft ist gefragt, es nicht zu Eins-gegen-Eins-Situationen kommen zu lassen. Wenn Ribery und Robben den Ball haben und mit Tempo auf dich zulaufen, wird es schwierig.“
DIE PROGNOSE
Jürgen Klopp versprach bereits, nicht nur wie ein ängstlicher Hase in der eigenen Hälfte auf den Gegentreffer zu warten, sondern auch die Offensive zu suchen. Frei nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung.“ Da wird abzuwarten bleiben, wie die vielen Nationalspieler der Bayern die Länderspiele verkraftet haben und beschwerdefrei nach München zurückkehren. Eine Gala wie gegen Wolfsburg wird es wohl nicht werden, zumal auch Ribery nicht in bester Verfassung ist. Dortmund wird es den Bayern schwer machen und mindestens ein Unentschieden herausholen.
Eure Meinung: Kann der FC Bayern die Leistung aus dem Spiel gegen Wolfsburg konservieren und auch gegen den BVB überzeugen?
München. Was gab es nicht schon für große, nervenaufreibende Duelle zwischen den beiden Mannschaften. Oft machte Borussia Dortmund dem Rivalen vom FC Bayern München nicht nur das Leben schwer, sondern sorgte für ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams schenken sich nichts auf dem Rasen und werden von den Fans an diesem Tag noch einmal besonders angestachelt. Nun kommt es an diesem 5. Spieltag der Bundesliga wieder zum Aufeinandertreffen der Ikonen.
PERSONAL & TAKTIK
Jürgen Klopp kann mit einem breiten Kader die schwierige Aufgabe angehen, dem Rekordmeister ein Bein zu stellen. Einzig Kapitän Sebastian Kehl ist noch nicht fit und steht für das Spiel nicht zur Verfügung. Im Sturm steht der Coach vor der schweren Aufgabe, wen er neben dem formstarken Valdez in die Spitze stellt. Zuletzt in Frankfurt fiel seine Wahl auf Zidan und gegen Neuzugang Lucas Barrios. Der Brasilianer Tinga kehrte nach seinem Muskelfaserriss am dritten Spieltag wieder ins Mannschaftstraining zurück und ist für Samstag eine Alternative.
Bei den Münchenern befindet sich Andreas Görlitz nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel wieder im leichten Lauftraining, ist gegen den BVB aber keine Option. Unter der Woche konnte man die Spieler beim Training fast an einer Hand abzählen, am Mittwoch zum Beispiel standen nur drei Feldspieler zur Verfügung. Luca Toni und Martin Demichelis befinden sich immer noch im Aufbautraining. Am Donnerstag kehren die Nationalspieler an die Isar zurück. Dann erst wieder Trainer van Gaal sich einen Stand über die Heimkehrer machen können.
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FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Das alte Leid aus der Vorsaison, als der BVB zwar nur fünfmal verlor, aber 14 Partien Unentschieden beendete, kam jüngst wieder auf: Gegen Stuttgart und in Frankfurt gab es nur ein 1:1, der bislang einzige Sieg datiert vom ersten Spieltag (1:0 gegen Köln). Das Spiel gegen die Bayern wird zeigen, in welche Richtung es zunächst für die Borussen geht. Die Münchener indes sind punktgleich mit dem BVB auf Platz acht, doch geht dort die Tendenz klar nach oben: Nach dem Stotterstart mit zwei Unentschieden und der Niederlage in Mainz fegte der Rekordmeister den amtierenden Champion vom VfL Wolfsburg mit 3:0 aus der Allianz Arena. Man des Spiels war Arjen Robben, der in der zweiten Hälfte mit einem Doppelpack die schon gute Leistung seiner Kameraden aus dem ersten Spielabschnitt krönte.
DER DIREKTE VERGLEICH
Die geballte Tradition zieht diese Paarung aus 80 Bundesliga-Partien, von denen die Münchener 36 für sich entscheiden konnten. Der Signal Iduna Park ist jedoch kein gutes Pflaster für den FC Bayern: Zwölf Niederlagen holten sich die Süddeutschen in Westfalen ab, 17 mal in 40 Spielen teilten sich beide Teams die Punkte. Im letzten Vergleich sorgten zwei Tore von Miro Klose für den späten 3:1-Erfolg über den BVB: Bis zur 88. Minute hatte noch das 1:1 Bestand, dann traf der Nationalstürmer binnen 120 Sekunden doppelt zum Heimerfolg.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Bei den Borussen hat Nelson Valdez anscheinend die nächste Entwicklungsstufe genommen und ist bedeutend torgefährlicher als noch in den letzten Jahren. Tamas Hajnal allerdings zeigte zuletzt Anzeichen einer Formkrise, doch seine Unterstützung durch Nuri Sahin und Kuba auf den Außenpositionen ist groß. Keeper Roman Weidenfeller ist zwar immer für einen Patzer gut, schwingt sich aber in emotionalen Duellen zur Höchstleistung auf – ein gutes Omen für das Match gegen die Bayern.
Durch die Verpflichtung von Arjen Robben sollte die Last, die zuvor einzig auf den Schultern von Franck Ribery lag, auf zwei Spieler verteilt werden. Dies gelang gegen Wolfsburg, doch der Franzose laboriert derzeit immer wieder an kleineren Verletzungen und ist noch längst nicht in Topform. Bastian Schweinsteiger muss endlich zeigen, dass er nicht nur die Rolle des Mitläufers auf dem Platz annehmen will.
Wie geht diese Partie aus? Komm ins Goal.com-Forum und diskutier mit uns über den 5. Spieltag in der Bundesliga!
DAS DUELL DES SPIELS
Patrick Owomoyela ist der Mann in Schwarz-Gelb, der es am Samstag mit der Bewachung von Arjen Robben zu tun bekommt. Der 29-jährige Rechtsverteidiger des BVB will mit viel Laufarbeit die Räume eng machen und den Spieltrieb des blitzschnellen Niederländers eindämpfen.
AUFGESPIESST
Patrick Owomoyela (Borussia Dortmund): „Meine Hauptaufgabe ist es, erst einmal gut zu stehen. Die ganze Mannschaft ist gefragt, es nicht zu Eins-gegen-Eins-Situationen kommen zu lassen. Wenn Ribery und Robben den Ball haben und mit Tempo auf dich zulaufen, wird es schwierig.“
DIE PROGNOSE
Jürgen Klopp versprach bereits, nicht nur wie ein ängstlicher Hase in der eigenen Hälfte auf den Gegentreffer zu warten, sondern auch die Offensive zu suchen. Frei nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung.“ Da wird abzuwarten bleiben, wie die vielen Nationalspieler der Bayern die Länderspiele verkraftet haben und beschwerdefrei nach München zurückkehren. Eine Gala wie gegen Wolfsburg wird es wohl nicht werden, zumal auch Ribery nicht in bester Verfassung ist. Dortmund wird es den Bayern schwer machen und mindestens ein Unentschieden herausholen.
Eure Meinung: Kann der FC Bayern die Leistung aus dem Spiel gegen Wolfsburg konservieren und auch gegen den BVB überzeugen?
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