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Ramos-Transfer: Herthas Geschäft mit dem einstigen Drogenkartell
Eigentlich stand der Kolumbianer Adrian Ramos kurz davor einen Vertrag beim FC Groningen zu unterschreiben. Dort sollte er der Nachfolger von Marcus Berg werden, der je bekanntlich nun beim Hamburger SV spielt. Als die beiden holländischen Spitzenfunktionäre Hans Nijland und Henk Veldmate nach Südamerika reisten und der Deal konkrete Formen annahm, sah der Ehrendivisionär jedoch von einem Transfer ab. Der Grund: Eines der gefährlichsten Drogenkartelle Südamerikas steckte hinter einst hinter dem Club. Die Hertha aus Berlin hatte mit dieser Tatsache jedoch wohl keine Probleme...
Von François DUCHATEAU
Berlin. Wie der Tagesspiegel recherchierte, schaut sich die amerikanische Justizbehörde den Transfer von Adrian Ramos von America de Cali zu Hertha BSC ganz genau an. Der Traditionsverein aus Kolumbien steht seit Jahren auf einer schwarzen Liste der US-Drogenfahndung (DEA) wegen Drogenhandels und Geldwäsche und darf beispielsweise keine Geschäfte in den Vereinigten Staaten tätigen.
In Gesellschaft von Bin Laden und Al Quaida
Auf der „Specially Designated Nationals List“, in Lateinamerika „Lista Clinton“ genannt, ist America de Cali auf Platz 6536 gelistet. Um was für Halunken es sich also bei America de Cali handeln muss, beweist die Tatsache, dass nur wenig später Terrorführer Osama Bin Laden (Listenplatz 6365) und die Al Quaida (6366) geführt werden.
Blutiger Prestigekampf gegen Escobar auf dem Rasen weitergeführt
Die Justizbehörde stellte den Club unter besonderer Beobachtung, da die „roten Teufel“, wie America de Cali in der Heimat genannt wird, unter starken Einfluss des Cali-Drogenkartells stehen. In den Achtzigern und Neunzigern pumpten die Rodriguez Brüder Millionenbeträge aus dem Kokainhandel in den Club, um den blutigen Prestigekampf gegen den Escobar-Clan, der seine Finger bei Atletico de Medellin im Spiel hatte, weiterzuführen. 1993 wurde Escobar erschossen, die Rodriguez Clan-Brüder sitzen heute noch US-Gefängnissen.
Club will sich "Freikaufen" mit der Ramos-Ablöse
Bis zuletzt zog einer der Rodriguez-Söhne die Strippen bei America de Cali, wo von Kolumbien aus, weiter Geld zusammenkratz wurde, um die Drogenbarone aus dem Kittchen „freizukaufen“. 1,56 Milliarden € hat der Rodriguez-Clan bereits freiwillig an die US-Instanz überwiesen. Mit den 1,4 Millionen € Ablöse, die die Hertha an die Kolumbier zahlte, will sicher Verein, laut Tagesspiegel, aus den Klauen des Drogenkartells freikaufen.
Hätte der Club von einem Transfer absehen sollen, wie der FC Groningen es gemacht hat?
Berlin. Wie der Tagesspiegel recherchierte, schaut sich die amerikanische Justizbehörde den Transfer von Adrian Ramos von America de Cali zu Hertha BSC ganz genau an. Der Traditionsverein aus Kolumbien steht seit Jahren auf einer schwarzen Liste der US-Drogenfahndung (DEA) wegen Drogenhandels und Geldwäsche und darf beispielsweise keine Geschäfte in den Vereinigten Staaten tätigen.
In Gesellschaft von Bin Laden und Al Quaida
Auf der „Specially Designated Nationals List“, in Lateinamerika „Lista Clinton“ genannt, ist America de Cali auf Platz 6536 gelistet. Um was für Halunken es sich also bei America de Cali handeln muss, beweist die Tatsache, dass nur wenig später Terrorführer Osama Bin Laden (Listenplatz 6365) und die Al Quaida (6366) geführt werden.
Blutiger Prestigekampf gegen Escobar auf dem Rasen weitergeführt
Die Justizbehörde stellte den Club unter besonderer Beobachtung, da die „roten Teufel“, wie America de Cali in der Heimat genannt wird, unter starken Einfluss des Cali-Drogenkartells stehen. In den Achtzigern und Neunzigern pumpten die Rodriguez Brüder Millionenbeträge aus dem Kokainhandel in den Club, um den blutigen Prestigekampf gegen den Escobar-Clan, der seine Finger bei Atletico de Medellin im Spiel hatte, weiterzuführen. 1993 wurde Escobar erschossen, die Rodriguez Clan-Brüder sitzen heute noch US-Gefängnissen.
Club will sich "Freikaufen" mit der Ramos-Ablöse
Bis zuletzt zog einer der Rodriguez-Söhne die Strippen bei America de Cali, wo von Kolumbien aus, weiter Geld zusammenkratz wurde, um die Drogenbarone aus dem Kittchen „freizukaufen“. 1,56 Milliarden € hat der Rodriguez-Clan bereits freiwillig an die US-Instanz überwiesen. Mit den 1,4 Millionen € Ablöse, die die Hertha an die Kolumbier zahlte, will sicher Verein, laut Tagesspiegel, aus den Klauen des Drogenkartells freikaufen.
Hätte der Club von einem Transfer absehen sollen, wie der FC Groningen es gemacht hat?
Goal.com-Flutlicht
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