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Deutschland diskutiert: Hätte der FC Bayern die Abwehr verstärken müssen?
Und wieder ist eine spannende Woche ins Land gezogen. Sieben Tage, in denen es hoch herging in den höchsten Spielklassen der Liga, in den Wettbewerben rund um den Fußball-Globus. So manche Äußerungen, Fehltritte, Platzverweise oder geniale Tore schlugen hohe Wellen. Abseits, oder nicht? Platzverweis, oder Schwalbe? „Trainer raus!“ oder Rückendeckung für den Coach? Deutschland diskutiert! Dieses Mal: Robben schön und gut, aber wäre eine Verstärkung für die Defensive bei den Bayern nicht sinnvoller gewesen?
(fb) München. 90 Minuten gegen den VfL Wolfsburg haben gereicht, um die Lunte am Pulverfass FC Bayern (vorerst) zu ersticken. Nach dem dürftigen Saisonstart ohne Sieg aus den ersten drei Spielen überstrahlt das Traum-Debüt von Arjen Robben an der Säbener Straße alles, das 3:0 gegen den Titelverteidiger soll der geplatzte Knoten beim Rekordmeister gewesen sein. Aber wendet sich mit der Verpflichtung des niederländischen Offensivspielers von Real Madrid tatsächlich alles zum Guten? An der Achillesferse „Defensive“ bleibt schließlich alles unverändert.
Angriff ist die beste Verteidigung
Die große Mehrheit der Experten und Beobachter war sich der 1:2-Pleite bei Aufsteiger Mainz 05 sicher, dass die Bayern nochmals auf dem Transfermarkt zuschlagen. Sowohl auf der Torhüterposition, als auch in der Viererkette, waren die Schwächen unübersehbar. Doch Manager Uli Hoeneß überraschte mit einem Transfercoup für den Angriff: Für rund 25 Millionen € lotste er Arjen Robben aus Madrid nach München.
Die Gedankenspiele hinter diesem Transfer sind offensichtlich: Robben soll gemeinsam mit Franck Ribéry ein furchteinflößendes Duo im Spiel nach vorn bilden und die Gegner mit seiner Power, Schnelligkeit und Technik weit vom Bayern-Sechzehner fernhalten. Ganz nebenbei hat Louis van Gaal nun neben Ribéry eine weitere hockarätige Kreativkraft in seinen Reihen. „Das sind zwei Superspieler, wenn die mal am Laufen sind, ist es nicht so einfach, sie zu stoppen. Der Gegner weiß jetzt links und rechts nicht mehr, was gespielt wird. Wir haben jetzt eine Flügelzange mit höchster Qualität“, sagte Vorstandsboss Kalle Rummenigge.
Kein Rafinha, kein Torhüter
Und die Defensive? Lange Zeit geisterte der Name Rafinha durch München. Der Schalker Rechtsverteidiger galt als heißer Kandidat. Wäre er gekommen, hätte Philipp Lahm auf die linke Seite zurückkehren können. Doch gestern Mittag entschied die Führungsriege, den Brasilianer nicht zu verpflichten. „Wir kamen gemeinsam zu dem Ergebnis, dass wir das nicht machen“, so Uli Hoeneß. Auch auf der Torwartposition vertraut man weiter dem bewährten Personal, allerdings rückt Michael Rensing wieder zurück ins zweite Glied, Hans-Jörg Butt ist die neue (alte) Nummer eins.
Einige Baustellen im Defensiv-Verbund
Bei all der Lobhudelei und den Jubelarien, die auf „Robbery“ angestimmt wurden, darf die Wolfsburg-Partie aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bayerns Abwehr definitiv keine internationale Klasse verkörpert: Phillip Lahm ist auf rechts noch längst nicht so stark, wie er es auf links war, Abwehrchef Daniel van Buyten hat seine Topform noch nicht gefunden. Holger Badstuber kann (logischerweise) den abgewanderten Lucio noch nicht ersetzen und Daniel Pranjic hat auf der linken Außenbahn zwar das Duell gegen Edson Braafheid gewonnen, ist aber eigentlich Mittelfeldspieler.
Wolfsburg hatte mehrere Hochkaräter
Am Samstag wurde deutlich, dass die Abwehr nicht sattelfest ist, nur mit Glück stand am Ende die Null. Zunächst parierte Butt stark gegen Grafités Schuss aus spitzem Winkel, später kratzte der Schlussmann einen Dzeko-Kopfball von der Linie. Außerdem traf der Bosnier nach einem Dribbling gegen fünf Münchener nur den Pfosten und Lahm klärte einen Grafité-Kopball auf der Linie. Es bleibt abzuwarten, ob es sich noch um Abstimmungsschwierigkeiten handelt, die auf den frühen Zeitpunkt in der Saison zurückzuführen sind, oder ob tatsächlich die Klasse fehlt. Zur Not müssen Ribéry, Robben und Co eben immer ein Tor mehr als der Gegner schießen.
Eure Meinung: Hätte Bayern München in der Defensive nachlegen müssen? Seht Ihr die Abwehr stark genug aufgestellt, um Erfolg zu haben?
Angriff ist die beste Verteidigung
Die große Mehrheit der Experten und Beobachter war sich der 1:2-Pleite bei Aufsteiger Mainz 05 sicher, dass die Bayern nochmals auf dem Transfermarkt zuschlagen. Sowohl auf der Torhüterposition, als auch in der Viererkette, waren die Schwächen unübersehbar. Doch Manager Uli Hoeneß überraschte mit einem Transfercoup für den Angriff: Für rund 25 Millionen € lotste er Arjen Robben aus Madrid nach München.
Die Gedankenspiele hinter diesem Transfer sind offensichtlich: Robben soll gemeinsam mit Franck Ribéry ein furchteinflößendes Duo im Spiel nach vorn bilden und die Gegner mit seiner Power, Schnelligkeit und Technik weit vom Bayern-Sechzehner fernhalten. Ganz nebenbei hat Louis van Gaal nun neben Ribéry eine weitere hockarätige Kreativkraft in seinen Reihen. „Das sind zwei Superspieler, wenn die mal am Laufen sind, ist es nicht so einfach, sie zu stoppen. Der Gegner weiß jetzt links und rechts nicht mehr, was gespielt wird. Wir haben jetzt eine Flügelzange mit höchster Qualität“, sagte Vorstandsboss Kalle Rummenigge.
Kein Rafinha, kein Torhüter
Und die Defensive? Lange Zeit geisterte der Name Rafinha durch München. Der Schalker Rechtsverteidiger galt als heißer Kandidat. Wäre er gekommen, hätte Philipp Lahm auf die linke Seite zurückkehren können. Doch gestern Mittag entschied die Führungsriege, den Brasilianer nicht zu verpflichten. „Wir kamen gemeinsam zu dem Ergebnis, dass wir das nicht machen“, so Uli Hoeneß. Auch auf der Torwartposition vertraut man weiter dem bewährten Personal, allerdings rückt Michael Rensing wieder zurück ins zweite Glied, Hans-Jörg Butt ist die neue (alte) Nummer eins.
Einige Baustellen im Defensiv-Verbund
Bei all der Lobhudelei und den Jubelarien, die auf „Robbery“ angestimmt wurden, darf die Wolfsburg-Partie aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bayerns Abwehr definitiv keine internationale Klasse verkörpert: Phillip Lahm ist auf rechts noch längst nicht so stark, wie er es auf links war, Abwehrchef Daniel van Buyten hat seine Topform noch nicht gefunden. Holger Badstuber kann (logischerweise) den abgewanderten Lucio noch nicht ersetzen und Daniel Pranjic hat auf der linken Außenbahn zwar das Duell gegen Edson Braafheid gewonnen, ist aber eigentlich Mittelfeldspieler.
Wolfsburg hatte mehrere Hochkaräter
Am Samstag wurde deutlich, dass die Abwehr nicht sattelfest ist, nur mit Glück stand am Ende die Null. Zunächst parierte Butt stark gegen Grafités Schuss aus spitzem Winkel, später kratzte der Schlussmann einen Dzeko-Kopfball von der Linie. Außerdem traf der Bosnier nach einem Dribbling gegen fünf Münchener nur den Pfosten und Lahm klärte einen Grafité-Kopball auf der Linie. Es bleibt abzuwarten, ob es sich noch um Abstimmungsschwierigkeiten handelt, die auf den frühen Zeitpunkt in der Saison zurückzuführen sind, oder ob tatsächlich die Klasse fehlt. Zur Not müssen Ribéry, Robben und Co eben immer ein Tor mehr als der Gegner schießen.
Eure Meinung: Hätte Bayern München in der Defensive nachlegen müssen? Seht Ihr die Abwehr stark genug aufgestellt, um Erfolg zu haben?
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