Einzelkritik: VFB STUTTGART in Noten

Ein Unentschieden, das keinem so wirklich weiterhilft. Sowohl de VfB Stuttgart als auch Borussia Dortmund spielten ordentlich, aber nicht überragend am dritten Spieltag. Entsprechend dessen fielen auch die Noten eher mittelmäßig aus.

Freude bei VfB-Angreifer Pavel Pogrebnyak: Tor und Sieg gegen den SC Freiburg (firo)

(dw) Dortmund. Wenn der VfB Stuttgart und Borussia Dortmund gegeneinander antreten, ist das zumeist sehr spannend. So auch wieder an diesem Wochenende, wenngleich der ganz große Fußball ausblieb. Nach dem Spiel hat Goal.com die 22 Akteure nochmals unter die Lupe genommen und bewertet. Jeder Akteur konnte dabei zwischen einem Punkt (grottenschlecht) und zehn Punkten (galaktisch gut) erreichen.

Jens LEHMANN – Note: 6

Insgesamt ohne größere Fehler, aber mit einem Querschläger und einigen seltsamen Aktionen, die auch das Publikum verärgerten. Wie immer stand er oft im Mittelpunkt, wenngleich er sportlich nicht allzu häufig gefordert wurde.

Ludovic MAGNIN – Note: 5

Der Verteidiger arbeitete recht fleißig mit nach vorne, konnte aber in der Abwehr nicht immer überzeugen. In einigen Zweikämpfen wirkte er unkonzentriert, zudem funktionierte die Abseitsfalle oft nicht, weil er zu tief stand.

Matthieu DELPIERRE – Note: 5

Er war das Gegenstück zu Magnin. In der Defensive stand er recht robust, allerdings erlaubte er sich einige Abspielfehler und nach vorne war er de facto nie zu sehen. Er konzentrierte sich auf eine gute Defensive und stand dort solide.

Georg NIEDERMEIER – Note: 6.5

Mit seinem Tor war er der Matchwinner bei den Schwaben. Ansonsten spielte er in der Viererkette einen soliden Part und bemühte sich hin und wieder vereinzelt nach vorne. In den Zweikämpfen agierte er ordentlich.

Stefano CELOZZI – Note: 6

Er überzeugte wieder in der Defensive und schaltete sich auch immer wieder im Mittelfeld ein. Sicherlich erlaubte er sich noch den ein oder anderen Fehler, aber insgesamt stellte er seine Tauglichkeit in der Bundesliga wieder unter Beweis.

Sami KHEDIRA – Note: 6.5

Er war wieder einmal einer der besten Schwaben auf dem Feld, bemühte sich sehr stark in der Offensive und agierte auch agil im Gang nach hinten. Sein Talent ist unbestritten und nun wird er immer mehr zur Größe im VfB-Spiel.

Thomas HITZLSPERGER – Note: 6

Der Kapitän der Stuttgarter spielte etwas unauffälliger als sonst, war dafür aber ungemein effizient in den Zweikämpfen. Im Mittelfeld ackerte er wie kaum ein Zweiter und stellte damit Tamas Hajnal und Co. immer wieder sehr früh.

Sebastian RUDY (bis zur 62. Minute) – Note: 4

Konnte im Mittelfeld nur sehr bedingt überzeugen und tauchte weitgehend ab. Nach vorne vermochte er keine Akzente zu setzen und auch in de Zweikämpfen war er bestenfalls mittelmäßig. Außerdem mit einigen leichten Ballverlusten.

Aliaksandr HLEB (bis zur 46. Minute) – Note: 3.5

Er war der schwächste Stuttgarter. In der ersten Halbzeit konnte er keine Akzente setzen und wurde deshalb früh ausgewechselt. Ihm fehlt etwas die Spielpraxis, was sehr deutlich wurde. Das geht noch wesentlich besser.

CACAU – Note: 4.5

Er war nicht so torgefährlich wie ansonsten, spielte aber gut mit und erkämpfte sich einige Bälle im Mittelfeld, die er aber nur allzu oft auch wieder umgehend verlor. Bemüht war er ohne Zweifel, aber spielerisch nicht seine beste Leistung.

Julian SCHIEBER (bis zur 70. Minute) – Note: 5

Er war ebenfalls einer der bemühtesten Spieler auf dem Feld, ging unglaublich weite Wege und hatte zudem die erste Chance der Partie, als er aus der zweiten Reihe das Tor knapp verfehlte. Aber auch er muss noch mehr zeigen.

ELSON (ab der 46. Minute) – Note: 6

Er agierte insgesamt besser als sein Vorgänger Hleb, brachte ordentliche Standards und erkämpfte einige Bälle. Im Abschluss war er allerdings wenig gefährlich und auch ansonsten traute er sich nicht immer alles zu.

Timo GEBHART (ab der 62. Minute) – Note: 6.5

Er belebte das Spiel seiner Mannschaft sichtlich und agierte sehr flott nach vorne. Zudem hatte er einen sehr schönen Schuss aufzuweisen und seine Leistung machte insgesamt Lust auf mehr. Ein echtes Talent eben.

Pavel POGRABNYAK (ab der 70. Minute) – Note: nicht zu bewerten

Er konnte kaum noch für nennenswerte Aktionen sorgen, hing sich aber auch nach seiner Einwechslung voll rein.

Eure Meinung: Wen haben wir zu gut oder zu schlecht bewertet?



 
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