|
|
Spielbericht Bundesliga: FSV Mainz 05 – FC Bayern München
Donnerwetter in Mainz! Der FC Bayern München wollte sich den ersten Saisonsieg beim FSV Mainz 05 sichern, stattdessen kehrt der Rekordmeister aber mit null Punkten an die Isar zurück. Die Münchner waren eine Halbzeit lang die klar bessere Mannschaft, doch an Mainz-Keeper Heinz Müller gab es einfach kein Vorbeikommen.
Von Thomas BAUER
Mainz. Dieses Spiel wird noch für viel Gesprächsstoff sorgen. Der FC Bayern München befindet sich wohl in einer tieferen Krise als zunächst erwartet und verlor am dritten Spieltag der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 mit 1:2. Andreas Ivanschitz (25.) und Aristide Bancé (37.) brachten die Hausherren in der ersten Halbzeit in Führung, den Bayern gelang trotz der Dominanz nach dem Seitenwechsel nur der Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Noveski (47.).
PERSONAL & TAKTIK
Bayern München musste einmal mehr auf Ribery verzichten und so agierte Schweinsteiger zentral im Mittelfeld. Braafheid rückte statt Sosa in die Startelf und Pranjic war diesmal ebenfalls im Mittelfeld zu finden. Im Angriff vertraute Van Gaal auf Klose und Gomez.
Auf der Gegenseite setzte Trainer Tuschel auf Sevensson und Bancé, ließ dafür Pekovic und Soto nur auf der Bank.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Im Mainzer Bruchwegstadion herrschte eine euphorische Stimmung, die den FSV richtig zu beflügeln schien. Der Aufsteiger spielte beherzt nach vorne und kam anfangs zu besseren Chancen als die Bayern, denen vor allem in der Offensive nichts gelingen wollte – zu konzentriert und kämpferisch präsentierten sich die Hausherren.
Mainz verzeichnete Chancen durch Hoogland und den starken Ivanschitz, letzterer sorgte schließlich für die durchaus verdiente Führung der Gastgeber. Nach Zuspiel von Schürrle zog der Österreicher außerhalb des Strafraums ab und ließ mit seinem Schuss Bayern-Keeper Rensing ganz schlecht aussehen.
Auch in weiterer Folge blieben die Mainzer die klar bessere Mannschaft, Einbahnstraßenfußball gegen den deutschen Rekordmeister. Zunächst traf Bancé per Fallrückzieher nur die Querlatte, dann verfehlte der Stürmer das Tor per Kopf nur knapp, acht Minuten vor der Pause klappte es aber endlich mit dem Treffer. Van Buyten musste sich im Laufduell geschlagen geben und schon stand es 0:2.
Van Gaal brachte infolge Olic für Pranjic ins Spiel, nachdem zuvor schon Müller für Altintop eingewechselt worden war. Ratlosigkeit bei den Gästen und dessen Trainer.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Entfesselt kamen die Münchner aus der Kabine, legten stark los und erzeugten in den ersten Minuten mehr Druck, als in der gesamten ersten Hälfte. So dauerte es nicht lange, bis der Rekordmeister endlich über das erste Tor jubeln durfte, wenngleich dieses von einem Mainzer erzielt wurde. Nach Schuss von Müller köpfte Noveski den Ball am eigenen Keeper vorbei.
Die Bayern blieben weiter am Drücker und so war FSV-Keeper Müller mehr als einmal gefordert, eine sensationelle Leistung der Mainzer Nummer eins. Die Hausherren konnten nur noch selten offensiv gefährlich werden und mussten ihre gesamte Kraft aufbringen, die Führung zu halten. Mit Erfolg, denn am Ende durften die Fans über einen überraschenden 2:1-Sieg jubeln.
SCHLÜSSELSPIELER
Schlüsselspieler der Gastgeber war ganz klar Miroslav Karhan, der viel Übersicht zeigte und gemeinsam mit Andreas Ivanschitz wichtige Impulse im Spiel nach vorne setzte. Auf der Gegenseite avancierte Thomas Müller nach seiner Einwechslung zum wichtigsten Mann der Bayern am Platz. Bei einem Großteil der Offensivaktionen war der 19-jährige erfolgreich beteiligt.
SCHLÜSSELSZENE
Die frühe Führung der Mainzer schien Bayern zu schocken und sorgte bei den Hausherren für zusätzliches Selbstvertrauen. Nach Zuspiel von Schürrle zog Ivanschitz außerhalb des Strafraums ab und ließ Rensing ganz schlecht aussehen. Die Torwart-Diskussion in München ist wieder eröffnet.
SPIELER DES SPIELS
Bayern München dominierte die zweite Halbzeit klar und hätte das Spiel wohl noch gedreht, wäre da nicht Heinz Müller gewesen. Der Torhüter des FSV Mainz zeigte eine Parade nach der anderen und brachte die Offensive der Gäste zur Verzweiflung. Eine geniale Leistung, die Note 9 verdient.
SCHIEDSRICHTER – Note: 7
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Eine starke Partie von Thorsten Kinhöfer, der (positiv) unauffällig blieb und das Geschehen stets unter Kontrolle hatte. Im gesamten Spiel wurde keine einzige Gelbe Karte verteilt. Beim eigentlich irregulären Eigentor von Noveski ließen die Linienrichter den Unparteiischen etwas im Stich.
SPIELNOTE: 8
Die euphorischen Zuschauer im Bruchwegstadion sahen eine spannende Partie, denn Mainz musste bis zur letzten Sekunde um den Sieg zittern. Chance, Tore, Emotionen - alles war vorhanden.
STATISTIK
Anstoß: Samstag, den 22. August um 15.30 Uhr
Stadion: Bruchwegstadion
Zuschauer: 20.300 Zuschauer (ausverkauft)
Tore: Ivanschitz (25.), Bancé (37.) - Noveski (47., Eigentor)
FAZIT
In München ist Feuer am Dach, denn die Bayern kehren aus Mainz mit null Punkten zurück. Geplant war der erste Saisonsieg, auf den der Rekordmeister weiterhin warten muss. Am kommenden Spieltag wartet Meister Wolfsburg als Gegner - alles andere als eine leichte Aufgabe.
Eure Meinung: Was für Konsequenzen müssen die Bayern nun ziehen?
Mainz. Dieses Spiel wird noch für viel Gesprächsstoff sorgen. Der FC Bayern München befindet sich wohl in einer tieferen Krise als zunächst erwartet und verlor am dritten Spieltag der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 mit 1:2. Andreas Ivanschitz (25.) und Aristide Bancé (37.) brachten die Hausherren in der ersten Halbzeit in Führung, den Bayern gelang trotz der Dominanz nach dem Seitenwechsel nur der Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Noveski (47.).
PERSONAL & TAKTIK
Bayern München musste einmal mehr auf Ribery verzichten und so agierte Schweinsteiger zentral im Mittelfeld. Braafheid rückte statt Sosa in die Startelf und Pranjic war diesmal ebenfalls im Mittelfeld zu finden. Im Angriff vertraute Van Gaal auf Klose und Gomez.
Auf der Gegenseite setzte Trainer Tuschel auf Sevensson und Bancé, ließ dafür Pekovic und Soto nur auf der Bank.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Im Mainzer Bruchwegstadion herrschte eine euphorische Stimmung, die den FSV richtig zu beflügeln schien. Der Aufsteiger spielte beherzt nach vorne und kam anfangs zu besseren Chancen als die Bayern, denen vor allem in der Offensive nichts gelingen wollte – zu konzentriert und kämpferisch präsentierten sich die Hausherren.
Mainz verzeichnete Chancen durch Hoogland und den starken Ivanschitz, letzterer sorgte schließlich für die durchaus verdiente Führung der Gastgeber. Nach Zuspiel von Schürrle zog der Österreicher außerhalb des Strafraums ab und ließ mit seinem Schuss Bayern-Keeper Rensing ganz schlecht aussehen.
Auch in weiterer Folge blieben die Mainzer die klar bessere Mannschaft, Einbahnstraßenfußball gegen den deutschen Rekordmeister. Zunächst traf Bancé per Fallrückzieher nur die Querlatte, dann verfehlte der Stürmer das Tor per Kopf nur knapp, acht Minuten vor der Pause klappte es aber endlich mit dem Treffer. Van Buyten musste sich im Laufduell geschlagen geben und schon stand es 0:2.
Van Gaal brachte infolge Olic für Pranjic ins Spiel, nachdem zuvor schon Müller für Altintop eingewechselt worden war. Ratlosigkeit bei den Gästen und dessen Trainer.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Entfesselt kamen die Münchner aus der Kabine, legten stark los und erzeugten in den ersten Minuten mehr Druck, als in der gesamten ersten Hälfte. So dauerte es nicht lange, bis der Rekordmeister endlich über das erste Tor jubeln durfte, wenngleich dieses von einem Mainzer erzielt wurde. Nach Schuss von Müller köpfte Noveski den Ball am eigenen Keeper vorbei.
Die Bayern blieben weiter am Drücker und so war FSV-Keeper Müller mehr als einmal gefordert, eine sensationelle Leistung der Mainzer Nummer eins. Die Hausherren konnten nur noch selten offensiv gefährlich werden und mussten ihre gesamte Kraft aufbringen, die Führung zu halten. Mit Erfolg, denn am Ende durften die Fans über einen überraschenden 2:1-Sieg jubeln.
SCHLÜSSELSPIELER
Schlüsselspieler der Gastgeber war ganz klar Miroslav Karhan, der viel Übersicht zeigte und gemeinsam mit Andreas Ivanschitz wichtige Impulse im Spiel nach vorne setzte. Auf der Gegenseite avancierte Thomas Müller nach seiner Einwechslung zum wichtigsten Mann der Bayern am Platz. Bei einem Großteil der Offensivaktionen war der 19-jährige erfolgreich beteiligt.
SCHLÜSSELSZENE
Die frühe Führung der Mainzer schien Bayern zu schocken und sorgte bei den Hausherren für zusätzliches Selbstvertrauen. Nach Zuspiel von Schürrle zog Ivanschitz außerhalb des Strafraums ab und ließ Rensing ganz schlecht aussehen. Die Torwart-Diskussion in München ist wieder eröffnet.
SPIELER DES SPIELS
Bayern München dominierte die zweite Halbzeit klar und hätte das Spiel wohl noch gedreht, wäre da nicht Heinz Müller gewesen. Der Torhüter des FSV Mainz zeigte eine Parade nach der anderen und brachte die Offensive der Gäste zur Verzweiflung. Eine geniale Leistung, die Note 9 verdient.
SCHIEDSRICHTER – Note: 7
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Eine starke Partie von Thorsten Kinhöfer, der (positiv) unauffällig blieb und das Geschehen stets unter Kontrolle hatte. Im gesamten Spiel wurde keine einzige Gelbe Karte verteilt. Beim eigentlich irregulären Eigentor von Noveski ließen die Linienrichter den Unparteiischen etwas im Stich.
SPIELNOTE: 8
Die euphorischen Zuschauer im Bruchwegstadion sahen eine spannende Partie, denn Mainz musste bis zur letzten Sekunde um den Sieg zittern. Chance, Tore, Emotionen - alles war vorhanden.
STATISTIK
Anstoß: Samstag, den 22. August um 15.30 Uhr
Stadion: Bruchwegstadion
Zuschauer: 20.300 Zuschauer (ausverkauft)
Tore: Ivanschitz (25.), Bancé (37.) - Noveski (47., Eigentor)
FAZIT
In München ist Feuer am Dach, denn die Bayern kehren aus Mainz mit null Punkten zurück. Geplant war der erste Saisonsieg, auf den der Rekordmeister weiterhin warten muss. Am kommenden Spieltag wartet Meister Wolfsburg als Gegner - alles andere als eine leichte Aufgabe.
Eure Meinung: Was für Konsequenzen müssen die Bayern nun ziehen?
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Eden Hazard und die Geschichte des Millionentransfers, der ihn zu Chelsea führte
Es ging um richtig viel Geld, als der belgische Shootingstar beiden Großklubs aus Manchester absagte und an die „Stamford Bridge“ wechselte. Dort macht er nun so richtig Kasse.
-
Bensingers Bayern – Die FCB-Kolumne: Mit zwei Spitzen gegen dreckige Scheine?
KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!
-
Mit Giovinco, M'Vila & van der Wiel: Die EM-Stars, die in diesem Sommer wechseln könnten
Die EM bietet den teilnehmenden Akteuren die Möglichkeit, sich ins Schaufenster zu stellen, um sich für neue Klubs zu empfehlen - wir bieten einen Überblick der Wechselkandidaten.
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde