Einzelkritik: Der FC BAYERN MÜNCHEN in Noten

Der deutsche Rekordmeister konnte auch im zweiten Spiel der frischen Bundesligasaison nur bedingt überzeugen. Gegen Werder Bremen zeigte die Mannschaft nur selten ihre Klasse, was insgesamt auch nur eine durchwachsene Bewertung nach sich zog.

Gomez und Klose verpatzen die Podolski-Party (firo)

(dw) München. Wenn der FC Bayern München und Werder Bremen gegeneinander antreten, ist das zumeist sehr spannend. So auch wieder an diesem Wochenende, wenngleich der ganz große Fußball ausblieb. Nach dem Spiel hat Goal.com die 22 Akteure nochmals unter die Lupe genommen und bewertet. Jeder Akteur konnte dabei zwischen einem Punkt (grottenschlecht) und zehn Punkten (galaktisch gut) erreichen.

Michael RENSING – Note: 6

Der Schlussmann konnte insgesamt keinen Ball halten, weil der einzige Schuss auf sein Gehäuse unhaltbar im Netz landete. Ansonsten spielte er aber sauber mit und wirkte insgesamt sehr ruhig und souverän.

Danijel PRANJIC – Note: 7

Der Außenverteidiger wirkte in der Defensive recht souverän und spielte auch bemüht nach vorne. Lediglich seine Standard-Situationen waren bei weitem nicht mehr so gut wie noch gegen Hoffenheim. Insgesamt spielte auch er zu uneffizient.

Holger BADSTUBER – Note: 6

Insgesamt war er in der Innenverteidigung nicht allzu oft im Fokus des Geschehens. Deshalb erledigte er seine Aufgabe gut, aber auch nicht überragend. In der Offensive traute er sich wenig zu und auch der lange Ball nach vorne kam nie.

Daniel VAN BUYTEN – Note: 6

Für ihn gilt das selbe wie für Badstuber. Er erledigte seine Sachen im Rahmen, sprang aber eben auch nur so hoch wie es unbedingt notwendig war. In den Zweikämpfen war aber auch er weitgehend solide.

Philipp LAHM – Note: 5

Bei seiner Torvorlage bewies er viel Übersicht, aber ansonsten war er weitgehend abgemeldet. Die rechte Seite ist noch nicht komplett sein Zuhause, weshalb er nur sehr selten auch nach innen zu ziehen versuchte. Eigentlich seine Stärke.

Bastian SCHWEINSTEIGER – Note: 6

Er war in der Anfangsphase einer der Antreiber, hatte zudem mit einem Weitschuss eine gute Möglichkeit. Er blieb jedoch abermals hinter den Erwartungen zurück, konnte nur phasenweise seine Klasse einbringen. Ihm fehlte die notwendige Konstanz.

Anatoliy TYMOSHCHUK – Note: 2

Er war sehr schwach in den Zweikämpfen und war de facto nicht auf dem Feld zu sehen. Nach vorne vermochte er keine Akzente zu setzen und im Mittelfeld war er keineswegs der erhoffte Organisator. Kein guter van Bommel-Ersatz!

Hamit ALTINTOP (bis zur 78. Minute) – Note: 3

Teilweise leistete sich der Türke haarsträubende Fehler. Er fiel gegen Bremen mehr durch krasse Fehlpässe und Ballverluste denn durch guten Fußball auf. Zuletzt war er im Aufwind, aber dieses Spiel war ein Rückschritt.

José Ernesto SOSA (bis zur 62. Minute) – Note: 4

Er spielte im Großen und Ganzen sehr unauffällig, leistete sich dabei aber auch nicht allzu viele Fehler. Als Spielmacher kann er aber nicht viel bewirken und in dieser Rolle scheint er auch überfordert zu sein.

Miroslav KLOSE (bis zur 45. Minute) – Note: 4.5

Der Angreifer hatte einige imponierende Zweikämpfe und zudem hin und wieder gute spielerische Ansätze. Doch nicht zu Unrecht musste er zur Pause raus. Insgesamt war er absolut nicht der gewohnte Torjäger mit dem Riecher für Treffer.

Mario GOMEZ – Note: 5.5

Abgesehen von seinen sieben Abseitspositionen war er auch beim Tor zur Stelle. Ansonsten gefiel er noch nicht im System von Louis van Gaal. Er kann mehr und sollte sich auch bald wieder auf diese Stärken besinnen.

Ivica OLIC (ab der 46. Minute) – Note: 6.5

Der Angreifer agierte insgesamt sehr bemüht und nahm aktiv am Spiel teil. Er gefiel bedeutend besser als Miroslav Klose, wenngleich er eine dicke Chance nicht verwerten konnte. Der Kroate scheint derzeit die bessere Wahl zu sein.

Franck RIBÉRY (ab der 62. Minute) – Note: 5

Allein seine Anwesenheit brachte neuen Schwung in die Begegnung, auch wenn er das nur teilweise selbst schaffte. Einige hübsche Einzelaktionen und die Vorlage für eine gute Chance war seine Bilanz.

Thomas MÜLLER (ab der 78. Minute) – Note: nicht zu bewerten

Er kam spät, kniete sich rein, konnte aber kaum noch für Akzente sorgen.

Eure Meinung: Wen haben wir zu gut oder zu schlecht bewertet?



 
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