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Bayern vs. Werder – Der Positionsvergleich
Der große Nord-Süd-Klassiker zwischen den Bayern und Werder Bremen steht an! Schon am zweiten Spieltag stehen beide Mannschaften unter Druck: Eine Niederlage und der Fehlstart ist perfekt. Wir verraten Euch, wer in welchem Mannschaftsteil besser drauf ist.
(fb) München/Bremen. Wenn der FC Bayern gegen Werder Bremen antritt, ist immer alles möglich. Da schießen die Münchener Werder im eigenen Stadion mit 4:0 ab, ein Jahr später demütigen die Hanseaten den Rekordmeister in der Allianz-Arena mit 5:2. Was erwartet uns morgen? Goal.com hat sich für Euch die Form beider Mannschaften angeschaut und die Mannschaftsteile beider Teams gegenüber gestellt:
Tor: Michael Rensing / Tim Wiese
Etwas überraschend hat sich bei den Bayern Michael Rensing den Platz zwischen den Pfosten zurück erkämpft. Nach einigen durchwachsenen Leistungen hatte der einstige Kronprinz von Oliver Kahn seinen Kasten zum Ende der letzten Saison für Hans-Jörg Butt räumen müssen. Rensing ist auch bei den eigenen Fans nicht unumstritten und strahlt keine Sicherheit aus. Auf der Linie hält er teilweise exzellent, seine Strafraumbeherrschung ist dagegen mangelhaft.
Bei Werder ist Tim Wiese über jeden Zweifel erhaben. Er spielte eine tolle Rückrunde und zeigte, dass er besonders in entscheidenden Spielen voll da ist. Druck ist kein Problem für ihn. Er kämpft derzeit um den Posten des deutschen Nationaltorwarts und hat seine Stärken im Eins-gegen-Eins.
Fazit: Punkt für Werder Bremen
Abwehr: Philipp Lahm – Daniel van Buyten – Holger Badstuber – Danijel Pranjic / Clemens Fritz – Per Mertesacker – Petri Pasanen – Dusko Tosic
Nach der Verletzung von Martin Demichelis ist die Viererkette des Rekordmeisters praktisch gesetzt. Der junge Holger Badstuber zählt zu den positiven Überraschungen der Vorbereitung. Dank schnörkellosem Spiel sicherte sich das Eigengewächs den Platz an der Seite von Abwehrchef Daniel van Buyten. Philipp Lahm darf in dieser Saison endlich wieder auf seiner Lieblingsposition, der rechten Außenbahn, agieren und links hat Danijel Pranjic zunächst das Duell gegen Edson Braafheid gewonnen.
Die Defensive ist Werders ewiges Sorgenkind. Der Einsatz von Naldo entscheidet sich erst kurzfristig, er wäre extrem wichtig für die Hanseaten. Petri Pasanen heißt sein Ersatz und der Finne präsentierte sich vor Wochenfrist gegen Frankfurt ganz schwach. Auch Per Mertesacker ist nicht in Topform, ebenso Rechtsverteidiger Clemens Fritz. Da Sebastian Boenisch wahrscheinlich weiterhin ausfällt, kommt auf der linken Seite Dusko Tosic zum Einsatz – ein Spieler, der sich in zwei Jahren an der Weser nie durchsetzen konnte.
Fazit: Die Bayern stellen die stabilere Defensive. Bei Werder sind die Spieler nicht in guter Form, zudem wiegt der mutmaßliche Ausfall Naldos schwer.
Mittelfeld: Anatoliy Tymoshchuk – Hamit Altintop – Bastian Schweinsteiger – Alexander Baumjohann / Torsten Frings – Tim Borowski – Mesut Özil – Marko Marin
Louis van Gaal wird Superstar Franck Ribéry noch nicht in seine Startformation stellen, dies hat der Niederländer bereits klargestellt. Alexander Baumjohann darf daher wieder als Spielmacher ran. Bastian Schweinsteiger hat bei der Nationalmannschaft Selbstvertrauen getankt und Hamit Altintop ist nach seiner starken Vorbereitung gesetzt. Die Augen der Münchener richten sich aber vor allem auf Anatoliy Tymoshchuk. Zunächst verlor der Ukrainer den Kampf um die „Sechs“ im Bayern-Mittelfeld gegen Mark van Bommel. Da der Kapitän verletzt ist, bekommt „Tymo“ nun trotzdem seine Chance. Nicht wenige sehen darin ein Verstärkung für den Rekordmeister.
Bei Werder passte in der Rückwärtsbewegung gegen die Eintracht nicht sonderlich viel zusammen. Zwischen Mittelfeld und Abwehr klafften riesige Lücken. Die neuformierte „Doppel-Sechs“ mit Torsten Frings und Tim Borowski funktionierte überhaupt nicht. Ein Lichtblick war dagegen Nationalspieler Mesut Özil. Alle gefährlichen Angriffe liefen über ihn, er unterstrich, warum er als außergewöhnliches Talent gilt. Marko Marin ist nach vorne sehr gefällig, arbeitet aber kaum nach hinten mit.
Fazit: Wieder ein Punkt für die Bayern. Das Mittelfeld der Münchener ist ohne Ribéry individuell nicht viel stärker besetzt, als das des Nord-Rivalen. Tymoshchuk wird beweisen, dass stärker ist als Mark van Bommel. Bei den Bremern stimmt die Balance noch nicht. Außerdem läuft nach vorn vieles über Özil, Werder ist leicht auszurechnen.
Sturm: Mario Gomez – Ivica Olic / Hugo Almeida – Boubacar Sanogo
Nach seinem Doppelpack für Kroatien unter der Woche und dem Führungstreffer in Hoffenheim dürfte Ivica Olic erneut erste Wahl neben Mario Gomez sein. Dem Ex-Bremer Miroslav Klose bleibt zunächst nur die Ersatzbank. Gomez ist heiß auf sein erstes Tor für die Bayern in der Bundesliga, Olic spielt, wie man ihn aus Hamburger Zeiten kennt: Unermüdlich, hart arbeitend und kaltschnäuzig vor dem Tor des Gegners.
Boubacar Sanogo und Hugo Almeida verdienten sich ihre Plätze im Werder-Angriff mit starken Leistungen in der Vorbereitung. Beide sind gut drauf, wie Sanogos Treffer gegen Frankfurt und Almeidas Doppelpack für Portugal am Mittwoch beweisen. Hinter den beiden lauert Neuzugang Marcelo Moreno.
Fazit: Der Rekordmeister stellt auch den stärkeren Angriff. Gomez, Olic und auch Klose sind Spieler von internationalem Format. Die Werder-Stürmer sind dagegen gute Spieler, jedoch keine individuellen Klassespieler, wie es beispielsweise Claudio Pizarro war.
Endstand: 3:1 für den FC Bayern
Bayern ist derzeit Werder derzeit überlegen. Die Einzelspieler sind einen Tick besser, doch schwerer wiegt, dass viele Bremer in schlechter Form sind und die neue Taktik offensichtlich noch nicht verinnerlicht haben.
Eure Meinung: Wen seht Ihr wo besser aufgestellt?
Tor: Michael Rensing / Tim Wiese
Etwas überraschend hat sich bei den Bayern Michael Rensing den Platz zwischen den Pfosten zurück erkämpft. Nach einigen durchwachsenen Leistungen hatte der einstige Kronprinz von Oliver Kahn seinen Kasten zum Ende der letzten Saison für Hans-Jörg Butt räumen müssen. Rensing ist auch bei den eigenen Fans nicht unumstritten und strahlt keine Sicherheit aus. Auf der Linie hält er teilweise exzellent, seine Strafraumbeherrschung ist dagegen mangelhaft.
Bei Werder ist Tim Wiese über jeden Zweifel erhaben. Er spielte eine tolle Rückrunde und zeigte, dass er besonders in entscheidenden Spielen voll da ist. Druck ist kein Problem für ihn. Er kämpft derzeit um den Posten des deutschen Nationaltorwarts und hat seine Stärken im Eins-gegen-Eins.
Fazit: Punkt für Werder Bremen
Abwehr: Philipp Lahm – Daniel van Buyten – Holger Badstuber – Danijel Pranjic / Clemens Fritz – Per Mertesacker – Petri Pasanen – Dusko Tosic
Nach der Verletzung von Martin Demichelis ist die Viererkette des Rekordmeisters praktisch gesetzt. Der junge Holger Badstuber zählt zu den positiven Überraschungen der Vorbereitung. Dank schnörkellosem Spiel sicherte sich das Eigengewächs den Platz an der Seite von Abwehrchef Daniel van Buyten. Philipp Lahm darf in dieser Saison endlich wieder auf seiner Lieblingsposition, der rechten Außenbahn, agieren und links hat Danijel Pranjic zunächst das Duell gegen Edson Braafheid gewonnen.
Die Defensive ist Werders ewiges Sorgenkind. Der Einsatz von Naldo entscheidet sich erst kurzfristig, er wäre extrem wichtig für die Hanseaten. Petri Pasanen heißt sein Ersatz und der Finne präsentierte sich vor Wochenfrist gegen Frankfurt ganz schwach. Auch Per Mertesacker ist nicht in Topform, ebenso Rechtsverteidiger Clemens Fritz. Da Sebastian Boenisch wahrscheinlich weiterhin ausfällt, kommt auf der linken Seite Dusko Tosic zum Einsatz – ein Spieler, der sich in zwei Jahren an der Weser nie durchsetzen konnte.
Fazit: Die Bayern stellen die stabilere Defensive. Bei Werder sind die Spieler nicht in guter Form, zudem wiegt der mutmaßliche Ausfall Naldos schwer.
Mittelfeld: Anatoliy Tymoshchuk – Hamit Altintop – Bastian Schweinsteiger – Alexander Baumjohann / Torsten Frings – Tim Borowski – Mesut Özil – Marko Marin
Louis van Gaal wird Superstar Franck Ribéry noch nicht in seine Startformation stellen, dies hat der Niederländer bereits klargestellt. Alexander Baumjohann darf daher wieder als Spielmacher ran. Bastian Schweinsteiger hat bei der Nationalmannschaft Selbstvertrauen getankt und Hamit Altintop ist nach seiner starken Vorbereitung gesetzt. Die Augen der Münchener richten sich aber vor allem auf Anatoliy Tymoshchuk. Zunächst verlor der Ukrainer den Kampf um die „Sechs“ im Bayern-Mittelfeld gegen Mark van Bommel. Da der Kapitän verletzt ist, bekommt „Tymo“ nun trotzdem seine Chance. Nicht wenige sehen darin ein Verstärkung für den Rekordmeister.
Bei Werder passte in der Rückwärtsbewegung gegen die Eintracht nicht sonderlich viel zusammen. Zwischen Mittelfeld und Abwehr klafften riesige Lücken. Die neuformierte „Doppel-Sechs“ mit Torsten Frings und Tim Borowski funktionierte überhaupt nicht. Ein Lichtblick war dagegen Nationalspieler Mesut Özil. Alle gefährlichen Angriffe liefen über ihn, er unterstrich, warum er als außergewöhnliches Talent gilt. Marko Marin ist nach vorne sehr gefällig, arbeitet aber kaum nach hinten mit.
Fazit: Wieder ein Punkt für die Bayern. Das Mittelfeld der Münchener ist ohne Ribéry individuell nicht viel stärker besetzt, als das des Nord-Rivalen. Tymoshchuk wird beweisen, dass stärker ist als Mark van Bommel. Bei den Bremern stimmt die Balance noch nicht. Außerdem läuft nach vorn vieles über Özil, Werder ist leicht auszurechnen.
Sturm: Mario Gomez – Ivica Olic / Hugo Almeida – Boubacar Sanogo
Nach seinem Doppelpack für Kroatien unter der Woche und dem Führungstreffer in Hoffenheim dürfte Ivica Olic erneut erste Wahl neben Mario Gomez sein. Dem Ex-Bremer Miroslav Klose bleibt zunächst nur die Ersatzbank. Gomez ist heiß auf sein erstes Tor für die Bayern in der Bundesliga, Olic spielt, wie man ihn aus Hamburger Zeiten kennt: Unermüdlich, hart arbeitend und kaltschnäuzig vor dem Tor des Gegners.
Boubacar Sanogo und Hugo Almeida verdienten sich ihre Plätze im Werder-Angriff mit starken Leistungen in der Vorbereitung. Beide sind gut drauf, wie Sanogos Treffer gegen Frankfurt und Almeidas Doppelpack für Portugal am Mittwoch beweisen. Hinter den beiden lauert Neuzugang Marcelo Moreno.
Fazit: Der Rekordmeister stellt auch den stärkeren Angriff. Gomez, Olic und auch Klose sind Spieler von internationalem Format. Die Werder-Stürmer sind dagegen gute Spieler, jedoch keine individuellen Klassespieler, wie es beispielsweise Claudio Pizarro war.
Endstand: 3:1 für den FC Bayern
Bayern ist derzeit Werder derzeit überlegen. Die Einzelspieler sind einen Tick besser, doch schwerer wiegt, dass viele Bremer in schlechter Form sind und die neue Taktik offensichtlich noch nicht verinnerlicht haben.
Eure Meinung: Wen seht Ihr wo besser aufgestellt?
Goal.com-Flutlicht
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