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Spielbericht Bundesliga: TSG 1899 Hoffenheim – FC Bayern München
Die Gastgeber legten ganz stark los. Dann trafen die Münchener und am Ende stand ein Unentschieden, das keine der beiden Mannschaften richtig zufrieden stellt.
Von Daniel BUSE
Sinsheim. Das Top-Duell des ersten Bundesliga-Spieltags zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Bayern München endete mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden. Die Hausherren beherrschten die Anfangsphase, aber dann trafen die Bayern. Am Ende ärgerten sich beide Teams über vergebene Chancen und die Tatsache, dass der Start mit nur einem Punkt durchschnittlich gelungen ist.
PERSONAL & TAKTIK
Bei den Hoffenheimern wurde Mittelfeldspieler Tobias Weis nach seinen Knieproblemen rechtzeitig fit für den Anpfiff. Dadurch rückte Carlos Eduardo eine Reihe vor in den Dreiersturm der Gastgeber. Als einziger Neuzugang gab Josip Simunic in der Innenverteidigung sein Debüt für die TSG.
Bei den Münchenern fehlten die verletzten Franck Ribery, Miroslav Klose und Luca Toni. Auf der Zehnerposition hinter den Spitzen durfte sich Alexander Baumjohann versuchen. Hinten links im 4-4-2 verteidigte Danijel Pranjic und Philipp Lahm rückte deshalb auf die rechte Seite. Im defensiven Mittelfeld startete wie erwartet Mark van Bommel und drängte damit Alexander Tymoshchuk auf die Bank.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Vom Anpfiff weg gab die TSG richtig Gas und bereitete den Bayern in der Anfangsviertelstunde mit ihrem Tempospiel und den Kombinationen große Schwierigkeiten. Mit großem läuferischen Aufwand machten die Hoffenheimer hinten alles dicht und erkämpften sich im Mittelfeld viele Bälle. Die Bayern standen hinten drin – und hätten nach 10 Minuten zurückliegen müssen. Nach einem Freistoß von Sejad Salihovic köpfte Josip Simunic für die Hausherren den Ball an den Innenpfosten. Der Ball hatte wohl die Torlinie überquert, als Münchens Torwart Michael Rensing den Ball aus seinem Gehäuse schlug.
Ein TSG-Treffer schien auch danach nur eine Frage der Zeit zu sein – und auf einmal schlugen die Bayern zu. Danijel Pranjic brachte den Ball von links flach rein und Ivica Olic tickte das Spielgerät aus fünf Metern zum 0:1 über die Linie (25.). Der Schock saß im Anschluss tief bei den Hoffenheimern, die sichtlich aus dem Konzept waren. Die Gäste kamen mit der Führung im Rücken besser ins Spiel. Doch kurz vor der Pause gelang den Hausherren der hochverdiente Ausgleich: Eine Flanke von rechts von Tobias Weis legte Vedad Ibisevic für Chinedu Obasi ab, der flach mit links zum 1:1 traf (41.).
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Nach der Pause wurde das Spiel deutlich langweiliger. Die Bayern hatten die beiden Chancen des Durchgangs. Alexander Baumjohann lief alleine auf Hoffenheim-Torwart Timo Hildebrand zu, doch er kam nicht am Keeper vorbei (52.). Und kurz darauf schickte Bastian Schweinsteiger aus zehn Metern einen Flachschuss auf die Reise, den Hildebrand gut entschärfte (61.).
Das waren aber auch die Höhepunkte der zweiten Halbzeit. Hoffenheim musste wohl dem hohen Tempo der Anfangsphase Tribut zollen. Die Bayern machten dann mit einigen Quer- und Rückpässen deutlich, dass sie mit dem einen Punkt gut leben können. Entsprechend wenig passierte in den verbleibenden Minuten.
SCHLÜSSELSPIELER
Für den Hoffenheimer Schwung waren nicht nur die Techniker wie Carlos Eduardo und Sejad Salihovic zuständig, sondern vor allem die rechte Seite mit Andreas Beck und Tobias Weis. Sie machten viel Betrieb auf der Seite – und über die Flanke fiel auch das TSG-Tor.
Bei den Bayern stand die Abwehr um Daniel van Buyten bis auf ein paar Ausnahmen sicher. Im Mittelfeld setzte Hamit Altintop die meisten Akzente und hatte ein großes Laufpensum. Im Angriff war Mario Gomez bei Hoffenheims Marvin Compper und Neuzugang Josip Simunic abgemeldet.
SCHLÜSSELSZENE
Das Tor von Josip Simunic in der 10. Minute hätte gegeben werden müssen. Was dann passiert wäre, ist natürlich reine Spekulation. Aber mit einem 1:0 in der starken Anfangsphase hätten die Hoffenheimer noch mehr Schwung bekommen können. So gelang den Bayern die Führung, die schließlich den Grundstein für den Punktgewinn legte.
SPIELER DES SPIELS: Andreas Beck
Der U-21-Europameister war 90 Minuten lang unterwegs und arbeitete und arbeitete. Stark, wie der Rechtsverteidiger seine Seite rauf und runter lief und sich immer wieder in die Zweikämpfe warf. Mit Tobias Weis bildete er ein Duo auf der rechten Seite, das den Bayern große Probleme bereitete.
FAZIT: Hoffenheim begann richtig stark und wurde dann von den Bayern kalt erwischt. In der zweiten Halbzeit waren die Bayern besser im Spiel. Es passierte nichts mehr und das 1:1-Unentschieden geht am Ende in Ordnung.
SCHIEDSRICHTER: Babak Rafati
SPIELNOTE: 5, denn die erste Hälfte war besonders von Hoffenheimer Seite zu Beginn äußerst schwungvoll. Nach der Pause geschah nicht mehr viel – und das gibt Abzüge.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel zwischen Hoffenheim und Bayern gesehen?
Sinsheim. Das Top-Duell des ersten Bundesliga-Spieltags zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und Bayern München endete mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden. Die Hausherren beherrschten die Anfangsphase, aber dann trafen die Bayern. Am Ende ärgerten sich beide Teams über vergebene Chancen und die Tatsache, dass der Start mit nur einem Punkt durchschnittlich gelungen ist.
PERSONAL & TAKTIK
Bei den Hoffenheimern wurde Mittelfeldspieler Tobias Weis nach seinen Knieproblemen rechtzeitig fit für den Anpfiff. Dadurch rückte Carlos Eduardo eine Reihe vor in den Dreiersturm der Gastgeber. Als einziger Neuzugang gab Josip Simunic in der Innenverteidigung sein Debüt für die TSG.
Bei den Münchenern fehlten die verletzten Franck Ribery, Miroslav Klose und Luca Toni. Auf der Zehnerposition hinter den Spitzen durfte sich Alexander Baumjohann versuchen. Hinten links im 4-4-2 verteidigte Danijel Pranjic und Philipp Lahm rückte deshalb auf die rechte Seite. Im defensiven Mittelfeld startete wie erwartet Mark van Bommel und drängte damit Alexander Tymoshchuk auf die Bank.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Vom Anpfiff weg gab die TSG richtig Gas und bereitete den Bayern in der Anfangsviertelstunde mit ihrem Tempospiel und den Kombinationen große Schwierigkeiten. Mit großem läuferischen Aufwand machten die Hoffenheimer hinten alles dicht und erkämpften sich im Mittelfeld viele Bälle. Die Bayern standen hinten drin – und hätten nach 10 Minuten zurückliegen müssen. Nach einem Freistoß von Sejad Salihovic köpfte Josip Simunic für die Hausherren den Ball an den Innenpfosten. Der Ball hatte wohl die Torlinie überquert, als Münchens Torwart Michael Rensing den Ball aus seinem Gehäuse schlug.
Ein TSG-Treffer schien auch danach nur eine Frage der Zeit zu sein – und auf einmal schlugen die Bayern zu. Danijel Pranjic brachte den Ball von links flach rein und Ivica Olic tickte das Spielgerät aus fünf Metern zum 0:1 über die Linie (25.). Der Schock saß im Anschluss tief bei den Hoffenheimern, die sichtlich aus dem Konzept waren. Die Gäste kamen mit der Führung im Rücken besser ins Spiel. Doch kurz vor der Pause gelang den Hausherren der hochverdiente Ausgleich: Eine Flanke von rechts von Tobias Weis legte Vedad Ibisevic für Chinedu Obasi ab, der flach mit links zum 1:1 traf (41.).
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Nach der Pause wurde das Spiel deutlich langweiliger. Die Bayern hatten die beiden Chancen des Durchgangs. Alexander Baumjohann lief alleine auf Hoffenheim-Torwart Timo Hildebrand zu, doch er kam nicht am Keeper vorbei (52.). Und kurz darauf schickte Bastian Schweinsteiger aus zehn Metern einen Flachschuss auf die Reise, den Hildebrand gut entschärfte (61.).
Das waren aber auch die Höhepunkte der zweiten Halbzeit. Hoffenheim musste wohl dem hohen Tempo der Anfangsphase Tribut zollen. Die Bayern machten dann mit einigen Quer- und Rückpässen deutlich, dass sie mit dem einen Punkt gut leben können. Entsprechend wenig passierte in den verbleibenden Minuten.
SCHLÜSSELSPIELER
Für den Hoffenheimer Schwung waren nicht nur die Techniker wie Carlos Eduardo und Sejad Salihovic zuständig, sondern vor allem die rechte Seite mit Andreas Beck und Tobias Weis. Sie machten viel Betrieb auf der Seite – und über die Flanke fiel auch das TSG-Tor.
Bei den Bayern stand die Abwehr um Daniel van Buyten bis auf ein paar Ausnahmen sicher. Im Mittelfeld setzte Hamit Altintop die meisten Akzente und hatte ein großes Laufpensum. Im Angriff war Mario Gomez bei Hoffenheims Marvin Compper und Neuzugang Josip Simunic abgemeldet.
SCHLÜSSELSZENE
Das Tor von Josip Simunic in der 10. Minute hätte gegeben werden müssen. Was dann passiert wäre, ist natürlich reine Spekulation. Aber mit einem 1:0 in der starken Anfangsphase hätten die Hoffenheimer noch mehr Schwung bekommen können. So gelang den Bayern die Führung, die schließlich den Grundstein für den Punktgewinn legte.
SPIELER DES SPIELS: Andreas Beck
Der U-21-Europameister war 90 Minuten lang unterwegs und arbeitete und arbeitete. Stark, wie der Rechtsverteidiger seine Seite rauf und runter lief und sich immer wieder in die Zweikämpfe warf. Mit Tobias Weis bildete er ein Duo auf der rechten Seite, das den Bayern große Probleme bereitete.
FAZIT: Hoffenheim begann richtig stark und wurde dann von den Bayern kalt erwischt. In der zweiten Halbzeit waren die Bayern besser im Spiel. Es passierte nichts mehr und das 1:1-Unentschieden geht am Ende in Ordnung.
SCHIEDSRICHTER: Babak Rafati
SPIELNOTE: 5, denn die erste Hälfte war besonders von Hoffenheimer Seite zu Beginn äußerst schwungvoll. Nach der Pause geschah nicht mehr viel – und das gibt Abzüge.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel zwischen Hoffenheim und Bayern gesehen?
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