Man of the Match: Zvjezdan Misimovic

Er soll beim deutschen Meister auch in der anstehenden Saison der Garant hinter den Spitzen werden. Bereits in der letzten Spielzeit war Zvjezdan Misimovic einer der die Offensive belebte, einer die die Mannschaft nach vorne treiben konnte. Ein Spieler eben, der es verstand, den Erfolg seines Teams in den Vordergrund zu stellen. Auch zum Auftakt der laufenden Saison spielte er wieder ganz im Sinne seiner Nebenleute. Letztlich profitierte er selbst davon am allermeisten. Das wissen auch seine Mitspieler zu schätzen.

Bundesliga: Borussia Mönchengladbach - VfL Wolfsburg, Dzeko und Misimovic jubeln (firo)

(dw) Wolfsburg. Der Ball kommt von Christian Gentner. Plötzlich geht alles ganz schnell, einmal kurz antippen, die Gegenspieler sehen, die Chance nutzen, abziehen – jubeln! Das war die 71. Minute aus Sicht von Zvjezdan Misimovic. Sein Tor öffnete dem VfL Wolfsburg erst die Pforten zum Sieg gegen den VfB Stuttgart. Anschließend ließ sich der Spielmacher von seinen Fans und Mitspielern euphorisch feiern. Bis dato hatten in der zweiten Halbzeit oft die spielerischen Highlights gefehlt. Nun aber war es passiert und es erfreute die Anhänger der Niedersachsen umso mehr.

Gut nach vorne, ordentlich im Zweikampf

Aber nicht nur in dieser Szene bewies der Bosnier, wie wichtig er für seine Mannschaft ist. Bereits in den Minuten zuvor hatte er einiges geleistet. Er ging weite Wege, war so viel unterwegs wie kaum ein anderer Spieler. Zudem gewann er mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe, was für einen offensiv ausgerichteten Spieler ein sehr ordentlicher Wert ist. Dessen aber nicht genug: Mit zwei Torschüssen und zwei Torschussvorlagen war er an fast allen Offensivaktionen seines Teams beteiligt. Sicher war er außerdem wie immer im Abspiel. 75 Prozent seiner 44 Pässe kamen auch bei einem Mitspieler an. Er war über 90 Minuten präsent, was auch seine Ballkontakte beweisen. Nur Sascha Riether hatte mit 101 Ballkontakten beim VfL Wolfsburg mehr Begegnungen mit dem Leder, als Misimovic (74).

Früh in guter Form

Der Bosnier zeigte damit, dass er schon jetzt in einer guten Frühform ist. Zudem profitiert er gerade als Spielmacher davon, dass die Mannschaft sich im Vergleich zur letzten Saison kaum verändert hat. Er weiß, wie seine Stürmer ticken. Er versteht es aber auch, mit nach hinten zu agieren. Das macht ihn so stark und für viele europäische Top-Klubs ist er schon jetzt ein Spieler, der ganz weit oben auf dem Wunschzettel steht. Er aber scheint in diesen Monaten seinen Top-Klub längst gefunden zu haben...

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