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Vorschau Bundesliga: Borussia Dortmund – 1. FC Köln
Das Warten hat ein Ende, endlich geht es wieder los! Zum Auftakt der 47. Bundesligasaison empfängt Borussia Dortmund den 1. FC Köln. Obwohl die direkte Bilanz klare Vorteile für die Elf aus dem Ruhrgebiet zeigt, sollte man die rheinischen Auswärtserfolge von vergangener Saison nicht vergessen. Man erwartet eine offene Partie im Signal Iduna Park.
Von François DUCHATEAU
Personal & Taktik
Obwohl Milivoje Novakovic seit dieser Woche wieder voll im Mannschaftstraining teilnimmt, geht Neu-Trainer Zvonimir Soldo auf Nummer sicher und berief den Goalgetter zunächst nicht in den Kader für die Partie am Samstagnachmittag. Da leider hinter Lukas Podolski ein Fragezeichen steht, könnten die Kölner personelle Probleme im Sturm bekommen. Der Rückkehrer ist noch angeschlagen, allerdings stehen die Chancen gut, dass er neben Sebastian Freis im Sturm auflaufen kann. Im Ernstfall stünde jedoch Manasseh Ishiaku bereit, der sich während der Übungseinheiten am Geißbockheim fit zeigte. Die Formkurve von Wilfried Sanou zeigte zuletzt steil nach oben. Der Publikumsliebling hat große Chancen in der Startelf stehen zu dürfen in Dortmund. Für den scheinbar verdrängten Fabrice Ehret muss das jedoch nicht ein Platz auf der Bank bedeuten: Auch hinter dem Einsatz von Adil Chihi, dem Gewinner der Vorbereitung, steht ein großes Fragezeichen. Kölns Star-Einkauf Maniche soll zunächst geschont und nur eingewechselt werden. Für ihn wird Kevin Pezzoni neben Petit auf der „Sechs“ auflaufen. Sollten die Personalsorgen doch größer werden in Köln, ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass Maniche von Anfang an ins kalte Wasser geschmissen wird, trotz konditionellem Rückstand. In der Abwehr nimmt Kevin McKenna den Platz für den leicht verletzten Pedro Geromel ein.
Obwohl mit Dede (Kieferbruch) und Sebastian Kehl (Faserriss) zwei Abräumer passen müssen, hat Jürgen Klopp Florian Kringe nicht in seinen 18er Kader aufgenommen. Das Tuch zwischen den beiden scheint zerschnitten, denn der BVB-Coach überließ zwei Jungakteuren den Vortritt. Nun scheint Tinga die besten Karten zu haben, als „Sechs“ von Beginn an auflaufen zu dürfen. Der Einsatz von Torwart Roman Weidenfeller steht wegen eines angerissenen Bandes im Ellebogens auf der Kippe. Erst kurzfristig entscheidet sich, ob die gelb-schwarze Nummer 1 am Samstag auflaufen kann. Im Ernstfall stünde Ziegler jedoch bereit. Nach seinem furiosen Debüt im Pokal wird Stürmer Barrios gegen die „Geißböcke“ auflaufen. Öztekin scheint als Linksverteidiger beginnen zu dürfen.
Formkurve & Ausgangslage
Im Pokal gab sich der 1. FC Köln zwar gegen Kickers Emden keine Blöße, allerdings müssten die Domstädter vor allem im Spielaufbau nach vorne nachlegen, um für Gefahr vor dem Dortmuner Kasten zu sorgen. Jedoch beginnt nun erst mit dem 1. Spieltag wieder der Ernst des Lebens und vielleicht sind die Kölner dann ja spielerisch zur Stelle. Im Training diese Woche zeigte sich die Sturmabteilung sehr spritzig und feuerte sich gegenseitig an. Der BVB beginnt die Saison mit einem sehr eingespielten Team, dass nur punktuell verstärkt wurde. Zwar hatte man Mühe mit der SpVgg Weiden im Pokal, doch welche Mannschaft hatte dies nicht am vergangenen Wochenende? Zu erkennen war jedenfalls die Extraklasse von Lucas Ramon Barrios, der sicher den individuellen Unterschied machen könnte, gegen einen FC ohne Abwehr-Ass Pedro Geromel.
Der direkte Vergleich
In insgesamt 36 Heimspielen musste Borussia Dortmund erst sechs Schlappen hinnehmen. Zwanzig Siege stehen dem Gegenüber. Seit 1991 wartet der 1. FC Köln mittlerweile auf einen Sieg in Dortmund. Allerdings konnte Dortmund erst einmal in den letzten sieben Jahren die Saison mit einem Sieg beginnen. Als Heimcoach ist Jürgen Klopp gegen den 1. FC Köln ungeschlagen. Allerdings konnte Zvonimir Soldo als Spieler des VfB Stuttgart alle seine vier Partien gegen Klopp-Teams für sich entscheiden.
Die Schlüsselspieler
Sofern einsetzbar, ruhen alle Hoffnungen der Kölner auf Lukas Podolski. Der Heimkehrer und Nationalspieler besitzt die individuelle Klasse, um die zuletzt laue FC-Offensive zu beleben. Dem wendigen Stürmer ist der Ball nur schwer abzunehmen, er besticht durch schnelle Dribblings und kraftvolle Schüsse aus der Distanz. Allerdings ist er auf die Hilfe seiner Kollegen angewiesen, die ihn mit Vorlagen füttern und als Anspielstationen bereitstehen sollen. Dass Maniche jemand ist, der gefühlvolle Pässe aus dem Fußgelenk schlagen kann, hat bereits sein Kurzeinsatz gegen Emden gezeigt. Bei Dortmund sind alle Augen auf Lucas Barrios gerichtet. Der Argentinier gilt als eines der größten Knipser-Talente weltweit. Dass er die Lizenz zum Torinstinkt hat, konnte man bereits im Pokal sehen. Mit Einzelaktionen könnte er wohl jedes Spiel entscheiden.
Das Duell des Spiels
Tamas Hajnal ist das Herz des Dortmunder Spiels. Seine Passgenialität hebelt regelmäßig die Abwehrreihen der Konkurrenz aus, seine Ideen sorgen immer für Torgefahr. Sein Bewacher dürfte am Samstag Petit sein, da Sahin öfters auf die Außen ausweicht. Beim Training der letzten Woche zeigte sich der Portugiese wieder äußerst bissig. Der Plan der Kölner lautet: Petit nimmt Hajnal den Ball vom Fuß und leitet schnelle Konter ein. Ein Rezept, mit dem sich der FC vergangene Saison zu einem der besten Auswärtsteams krönte.
Aufgespießt
Sebastian Freis (1. FC Köln) gegenüber Kicker: „Wir wollen mit unseren schnellen Leuten aus der gesicherten Deckung den ein oder anderen Angriff starten. Und wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir auch in Dortmund gewinnen.“
Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) gegenüber DerWesten: „Gegen den 1. FC Köln wird es richtig spannend. Eine Mannschaft, die sich mit einem Lukas Podolski verstärkt, spielt nicht um den Abstieg. Ich habe richtig Bock und es ist das erste Spiel im Signal Iduna Park. Vergangene Saison haben wir unsere besten Spiele gegen die Kölner absolviert.“
Die Prognose
Die Historie spricht ganz klar für Borussia Dortmund und auch zuletzt zeigte sich der BVB wesentlich spritziger als der FC. Allerdings haben sich die Kölner viel vorgenommen für die kommende Saison und sich gut verstärkt, weswegen längst noch nichts gelaufen sein muss für die „Geißböcke“, die nun endlich ihre Standortbestimmung bekommen.
Was meint ihr: Wie endet das Spiel Dortmund gegen Köln?
Personal & Taktik
Obwohl Milivoje Novakovic seit dieser Woche wieder voll im Mannschaftstraining teilnimmt, geht Neu-Trainer Zvonimir Soldo auf Nummer sicher und berief den Goalgetter zunächst nicht in den Kader für die Partie am Samstagnachmittag. Da leider hinter Lukas Podolski ein Fragezeichen steht, könnten die Kölner personelle Probleme im Sturm bekommen. Der Rückkehrer ist noch angeschlagen, allerdings stehen die Chancen gut, dass er neben Sebastian Freis im Sturm auflaufen kann. Im Ernstfall stünde jedoch Manasseh Ishiaku bereit, der sich während der Übungseinheiten am Geißbockheim fit zeigte. Die Formkurve von Wilfried Sanou zeigte zuletzt steil nach oben. Der Publikumsliebling hat große Chancen in der Startelf stehen zu dürfen in Dortmund. Für den scheinbar verdrängten Fabrice Ehret muss das jedoch nicht ein Platz auf der Bank bedeuten: Auch hinter dem Einsatz von Adil Chihi, dem Gewinner der Vorbereitung, steht ein großes Fragezeichen. Kölns Star-Einkauf Maniche soll zunächst geschont und nur eingewechselt werden. Für ihn wird Kevin Pezzoni neben Petit auf der „Sechs“ auflaufen. Sollten die Personalsorgen doch größer werden in Köln, ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass Maniche von Anfang an ins kalte Wasser geschmissen wird, trotz konditionellem Rückstand. In der Abwehr nimmt Kevin McKenna den Platz für den leicht verletzten Pedro Geromel ein.
Obwohl mit Dede (Kieferbruch) und Sebastian Kehl (Faserriss) zwei Abräumer passen müssen, hat Jürgen Klopp Florian Kringe nicht in seinen 18er Kader aufgenommen. Das Tuch zwischen den beiden scheint zerschnitten, denn der BVB-Coach überließ zwei Jungakteuren den Vortritt. Nun scheint Tinga die besten Karten zu haben, als „Sechs“ von Beginn an auflaufen zu dürfen. Der Einsatz von Torwart Roman Weidenfeller steht wegen eines angerissenen Bandes im Ellebogens auf der Kippe. Erst kurzfristig entscheidet sich, ob die gelb-schwarze Nummer 1 am Samstag auflaufen kann. Im Ernstfall stünde Ziegler jedoch bereit. Nach seinem furiosen Debüt im Pokal wird Stürmer Barrios gegen die „Geißböcke“ auflaufen. Öztekin scheint als Linksverteidiger beginnen zu dürfen.
Formkurve & Ausgangslage
Im Pokal gab sich der 1. FC Köln zwar gegen Kickers Emden keine Blöße, allerdings müssten die Domstädter vor allem im Spielaufbau nach vorne nachlegen, um für Gefahr vor dem Dortmuner Kasten zu sorgen. Jedoch beginnt nun erst mit dem 1. Spieltag wieder der Ernst des Lebens und vielleicht sind die Kölner dann ja spielerisch zur Stelle. Im Training diese Woche zeigte sich die Sturmabteilung sehr spritzig und feuerte sich gegenseitig an. Der BVB beginnt die Saison mit einem sehr eingespielten Team, dass nur punktuell verstärkt wurde. Zwar hatte man Mühe mit der SpVgg Weiden im Pokal, doch welche Mannschaft hatte dies nicht am vergangenen Wochenende? Zu erkennen war jedenfalls die Extraklasse von Lucas Ramon Barrios, der sicher den individuellen Unterschied machen könnte, gegen einen FC ohne Abwehr-Ass Pedro Geromel.
Der direkte Vergleich
In insgesamt 36 Heimspielen musste Borussia Dortmund erst sechs Schlappen hinnehmen. Zwanzig Siege stehen dem Gegenüber. Seit 1991 wartet der 1. FC Köln mittlerweile auf einen Sieg in Dortmund. Allerdings konnte Dortmund erst einmal in den letzten sieben Jahren die Saison mit einem Sieg beginnen. Als Heimcoach ist Jürgen Klopp gegen den 1. FC Köln ungeschlagen. Allerdings konnte Zvonimir Soldo als Spieler des VfB Stuttgart alle seine vier Partien gegen Klopp-Teams für sich entscheiden.
Die Schlüsselspieler
Sofern einsetzbar, ruhen alle Hoffnungen der Kölner auf Lukas Podolski. Der Heimkehrer und Nationalspieler besitzt die individuelle Klasse, um die zuletzt laue FC-Offensive zu beleben. Dem wendigen Stürmer ist der Ball nur schwer abzunehmen, er besticht durch schnelle Dribblings und kraftvolle Schüsse aus der Distanz. Allerdings ist er auf die Hilfe seiner Kollegen angewiesen, die ihn mit Vorlagen füttern und als Anspielstationen bereitstehen sollen. Dass Maniche jemand ist, der gefühlvolle Pässe aus dem Fußgelenk schlagen kann, hat bereits sein Kurzeinsatz gegen Emden gezeigt. Bei Dortmund sind alle Augen auf Lucas Barrios gerichtet. Der Argentinier gilt als eines der größten Knipser-Talente weltweit. Dass er die Lizenz zum Torinstinkt hat, konnte man bereits im Pokal sehen. Mit Einzelaktionen könnte er wohl jedes Spiel entscheiden.
Das Duell des Spiels
Tamas Hajnal ist das Herz des Dortmunder Spiels. Seine Passgenialität hebelt regelmäßig die Abwehrreihen der Konkurrenz aus, seine Ideen sorgen immer für Torgefahr. Sein Bewacher dürfte am Samstag Petit sein, da Sahin öfters auf die Außen ausweicht. Beim Training der letzten Woche zeigte sich der Portugiese wieder äußerst bissig. Der Plan der Kölner lautet: Petit nimmt Hajnal den Ball vom Fuß und leitet schnelle Konter ein. Ein Rezept, mit dem sich der FC vergangene Saison zu einem der besten Auswärtsteams krönte.
Aufgespießt
Sebastian Freis (1. FC Köln) gegenüber Kicker: „Wir wollen mit unseren schnellen Leuten aus der gesicherten Deckung den ein oder anderen Angriff starten. Und wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir auch in Dortmund gewinnen.“
Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) gegenüber DerWesten: „Gegen den 1. FC Köln wird es richtig spannend. Eine Mannschaft, die sich mit einem Lukas Podolski verstärkt, spielt nicht um den Abstieg. Ich habe richtig Bock und es ist das erste Spiel im Signal Iduna Park. Vergangene Saison haben wir unsere besten Spiele gegen die Kölner absolviert.“
Die Prognose
Die Historie spricht ganz klar für Borussia Dortmund und auch zuletzt zeigte sich der BVB wesentlich spritziger als der FC. Allerdings haben sich die Kölner viel vorgenommen für die kommende Saison und sich gut verstärkt, weswegen längst noch nichts gelaufen sein muss für die „Geißböcke“, die nun endlich ihre Standortbestimmung bekommen.
Was meint ihr: Wie endet das Spiel Dortmund gegen Köln?
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