ELF Top-Transfers (10): Andreas Ivanschitz von Mainz 05

Willkommen in der Bundesliga! Sie sind die neuen Hoffnungsträger ihrer Clubs. Bisweilen haben die Vereine dafür tief in die Tasche gegriffen. ELF, das neue Ranking auf Goal.com, hat die Top-Transfers genauer unter die Lupe genommen und elf Spieler ausgewählt, die für die Vereine und Bundesliga allgemein eine Bereicherung werden können. Gelistet wurden aber nur ausländische Transfer, bei denen Andreas Ivanschitz von Mainz 05 auf dem zehnten Rang liegt.

Andreas Ivanschitz, Mainz 05 (firo)
Von Thomas BAUER

Mainz. Vom griechischen Sirtaki zum Mainzer Karneval. Andreas Ivanschitz wechselte vergangene Woche von Panathinaikos Athen zum Bundesligisten Mainz 05. Der Aufsteiger vereinbarte mit den Griechen eine Leihe bis Juni 2011, danach kann der Klub eine Kaufoption inklusive Vertragsverlängerung bis 2013 ziehen. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart, österreichische Medien berichten aber von rund 1.5 Millionen Euro.

Passt ins Anforderungsprofil


„Andreas Ivanschitz ist für uns mit seiner fußballerischen Veranlagung und seiner Erfahrung eine wichtige Verstärkung, weil er die Kreativität und die Torgefahr in unserem Mittelfeld erhöht. Wir sind sehr froh, dass wir einen Spieler dieser Qualität verpflichten konnten, der genau in unser Anforderungsprofil passt“, freute sich Mainz-Manager Christian Heidel.

„Sehe mich als Führungsspieler“

Der 25-jährige mit der Rückennummer 25 hat für seine Karriere in Mainz bereits große Pläne: „Sie haben mir signalisiert, dass sie mich wirklich wollen und brauchen. Das Umfeld ist sehr positiv. Außerdem ist die deutsche Bundesliga eine ganz andere Bühne. Das ist gemeinsam mit England, Spanien und Italien eine der besten Ligen der Welt. Jeder Fußballer träumt davon, in einer der vier Topligen zu spielen. Ich bin hierhergekommen, um der Mannschaft zu helfen. Ich sehe mich auch als Führungsspieler. Mainz ist ambitioniert, sie wollen etwas erreichen. Ich will meinen Teil dazu beitragen.“

Stark in Hütteldorf

Die Karriere von Ivanschitz begann in seinem Heimatort Baumgarten, bereits als Jugendspieler erfolgte aber der Wechsel zum Rekordmeister Rapid Wien, wo er mit 16 Jahren der jüngste Spieler war, der je zu einem Pflichtspieleinsatz in Hütteldorf kam. Schnell spielte sich der Mittelfeldakteur in die Herzen der Fans und trug im Alter von 19 Jahren sogar schon die Kapitänsbinde im österreichischen Nationalteam.

Buh-Mann nach Wechsel


Anfang 2006 erfolgte der Wechsel zu Red Bull Salzburg, womit Ivanschitz den Zorn der Rapid-Fans auf sich zog und sich auch selbst sportlich ein Bein stellte. Bei den Mozartstädtern konnte sich der Mittelfeldspieler nicht durchsetzen und wurde im Sommer für ein Jahr an den griechischen Erstligisten Panathinaikos Athen verliehen, wo er schlussendlich auch blieb und einen Vertrag bis 2012 unterschrieb.

Von Athen nach Mainz


Doch auch in Griechenland musste Ivanschitz am Ende mit der Ersatzbank vorlieb nehmen, wodurch er nicht nur seine Rolle als Kapitän im Nationalteam verlor, sondern von Teamchef Didi Constantini nicht einmal mehr einberufen wurde – der Tiefpunkt in der jungen Karriere. Durch den Wechsel nach Mainz hofft der Österreicher nun wieder auf mehr Spielpraxis und ein Comeback im Nationalteam– Goal.com wünscht viel Erfolg!



 
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